Bericht aus Kairo:

Matthias Sailer

Mit einer Großdemonstration vor dem Präsidentenpalast zeigten Ägyptens Nicht-Islamisten erneut ihre Muskeln. Die Muslimbruderschaft antwortet mit Propaganda wie zu Mubaraks Zeiten.

Der Druck auf Präsident Mursi steigt enorm. Am Dienstagabend demonstrierten weit über hunderttausend Nicht-Islamisten in Kairo. Doch diesmal versammelten sie sich nicht nur auf dem Tahrirplatz: die meisten von ihnen zogen vor den Präsidentenpalast. Die dortige Großdemonstration blieb bis in die späte Nacht hinein überwiegend friedlich. Lediglich am frühen Abend feuerte die Bereitschaftspolizei einige Tränengasgranaten auf Demonstranten, die Stacheldrahtabsperrungen beseitigten und überwanden.

Anders als bei vergleichbaren Demonstrationen blieb die Polizei jedoch ruhig und zog sich nach kurzer Zeit sogar völlig in das innere des Palastgeländes zurück. Der Präsident ist sich wohl bewusst, dass ein Blutbad zum jetzigen Zeitpunkt einen Aufstand auslösen könnte. Die Demonstranten ihrerseits versuchten nicht, in den Palast einzudringen. Am späten Abend bauten einige von ihnen -ähnlich wie auf dem Tahrirplatz- Zelte auf. Präsident Mohamed Mursi hatte…

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Its time to revolt!
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