Nicht immer nur Kritisieren: Vorschlag für ein Wohnen als Soziale Infrastruktur

Nicht immer nur Kritisieren: Vorschlag für ein Wohnen als Soziale Infrastruktur

Gentrification Blog

Angesichts der steigenden Mieten in vielen Städten und den immer wieder aufs Neue sichtbaren Verwerfungen einer profitorientierten und marktförmig organisierten Wohnungsversorgung stellt sich regelmäßig die Frage nach den Alternativen und Konzepten, wie es anders gehen könnte. Auch in den Kommentaren hier im Blog werden von vielen Lösungen eingefordert. Einige Gedanken dazu habe ich nun zusammengetragen und unter dem Titel “Wohnen als Soziale Infrastruktur” bei links-netz veröffentlicht:

“Konzepte und Forderungen, die Wohnungsversorgung als Teil einer durchzusetzenden Sozialen Infrastruktur anzusehen, stehen vor der Herausforderung, mit dem aktuellen Modus der kapitalistischen Urbanisierung zu brechen. Die Konflikte rund um die Wohnungsversorgung wirken jedoch nicht einfach aus ihrer ökonomischen Logik heraus, sondern sind politisch administrativ eingebettet. Jede wohnungspolitische Reform steht daher auch vor der Aufgabe, die bestehenden Rahmenbedingungen des politisch-administrativen Systems zu verändern und die Interessenblöcke des aktuellen Verwertungsregimes aufzubrechen.” (Holm 2013: Wohnen als Soziale Infrastruktur, S. 5 /6)

Den vollständigen Text gibt…

View original post 326 more words

About Enough is Enough!

Its time to revolt!
This entry was posted in Gentrifizierung - Mietenwahnsinn - Wohnungsnot and tagged , , . Bookmark the permalink.

One Response to Nicht immer nur Kritisieren: Vorschlag für ein Wohnen als Soziale Infrastruktur

  1. says:

    Die Lösung ist ganz einfach und lautet:

    Jeder Mensch besitzt einen unveräusserlichen Teil an Grundbesitz den er vermieten aber nicht verkaufen darf – und der Ihm (sofern er Ihn nicht selber nutzen kann oder will) ein Recht auf Anteile am (durch die Fläche) erzielten Gewinn sichert…

    Die Größe des Grunds ist dynamisch – es gilt die Anzahl der Fruchbaren Flächen, Wasserflächen,Rohstoffvorkommen, Nutzfläche, etc… durch die Anzahl der Menschen zu teilen…
    ——————————————————————————————————————–
    Die Idee das Menschen eine Fläche gehören kann – stammt von den Römern… laut Tacticus kannten viele Europäische Stammesgesellschaften nicht mal ein Wort für “Lehen”, – was bedeutet das Ihnen der Gedanke fremd war…

    Es wird echt mal Zeit sowas zu ändern – wir hatten nie soviel Überfluss, nie soviel Wissen, nie das Internet, nie die Möglichkeit soviele Dinge herzustellen und von A nach B zu transportieren, nie soviele Daten über Flächen, Menschen, Bedarf, etc… – und es warten Aufgaben…. wir müssen die ganze Erde von Müll befreien, alle Zäune abreissen, Bildung, Kultur, Forschung antreiben, Lebensräume schaffen, Arten Retten, die Nahrungsmittelversorung gegen Klimaveränderungen absichern, etc…

    Wir haben einfach keine Zeit uns mit so einem “Mist” wie Gewinnmaximierung um jeden Preis, Herrschaftsansprüchen, Zerstörung der eigenen Umwelt (Lebensgrundlage) zu beschäftigen…
    Das sind alles Dinge die sich ganz einfach Lösen lassen… – schwierig wirds erst wenn wir die Nanoplatikpartikel aus den Meeren fischen wollen….

    – Das gute An der Umweltzerstörung heute: Sie sichert die Arbeitsplätze der Zukunft 😉

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s