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#rfcamp #Refugeecamp #antifa 08.12. #Berlin – Streikende Flüchtlinge besetzen Haus #NoBorder

Das besetzte Haus Reichenberger Str. / Ecke Ohlauer Straße.
Das besetzte Haus Reichenberger Str. / Ecke Ohlauer Straße.
+++Berlin Kreuzberg, 08.12.2012 14.45 Uhr: STREIKENDE FLÜCHTLINGE BESETZEN HAUS OHLAUER STRAßE/ REICHENBERGER STRAßE!!! Stimmung ist gut, ca. 100 Menschen vorort und es wird demnächst gemeinsam gegessen… Support wird aber dringend gebraucht ob drinnnen oder davor! Solidarisiert euch und teilt diese Infos!!!+++

Heute wurden in Kreuzberg 36 zwei Gebäude einer leerstehenden Schule besetzt!

Wir fordern Wohnungen für alle!
Wir sind keine Opfer, wir sind Widerstandskämpfer_innen!
Wir bleiben alle!

Wir haben heute, am 8.12. das leerstehende Schulgebäude in der
Reichenbergerstraße, Ecke Ohlauerstraße in Berlin/Kreuzberg besetzt. Wir
sind eine Gruppe von Geflüchteten und Unterstützer_innen die für die
Abschaffung der Lagerpflicht, der Residenzpflicht und den sofortigen Stopp
aller Abschiebungen kämpfen. Um unsere politischen Forderungen zu
verwirklichen, sind wir aus unserer Isolation in den Lagern geflohen und
haben angefangen, auf der Straße und in den Protestzelten Widerstand zu
leisten. Wir haben am Protestmarsch von Würzburg nach Berlin teilgenommen
und haben damit die Residenzpflicht gebrochen, die uns gesetzlich dazu
zwingen will uns in den Grenzen eines bestimmten Landkreises aufzuhalten.
Diese brutalen Gesetze zu durchbrechen war eine unserer direkten radikalen
Aktionen, um mit vereinten Kräften die Lager- und Residenzpflicht
abzuschaffen.Die Besetzung des Gebäudes in der Reichenbergerstraße, Ecke Ohlauerstraße
ist eine politische Forderung zur Abschaffung der Zwangsunterbringung
Geflüchteter in Lagern! Das Leben in Lagern hält uns in Isolation gefangen
und verletzt unsere Menschenrechte, indem wir gezwungen werden, in
menschenunwürdigen Bedingungen fernab von jeglicher städtischen, sozialen
und gesundheitlichen Infrastruktur zu leben. Mit der Besetzung unternehmen
wir einen selbstbestimmten praktischen Schritt hin zur Abschaffung der
rassistischen Asylgesetzgebung, durch die wir unserer elementaren Zivil-
und Menschenrechte beraubt werden, wie z.B. das Recht auf eine Wohnung.
Wir fordern mit dieser direkten Aktion ein Leben, das wir nach unseren
eigenen Vorstellungen leben und gestalten können!!

Weil wir daran glauben, dass wir zwar alle unterschiedlich aber dennoch
gleich sind, werden die Unterstützer_innen in Solidarität mit den
Geflüchteten während der Aktion keine offiziellen Ausweisdokumente mit
sich tragen. Wir wissen, dass Pässe ein Privileg und Teil eines Systems
sind, das Menschen in verschieden Kategorien einteilt. Wir widersetzen uns
diesem System! Kein Mensch ist illegal!

Wir führen diese Aktion zusammen und in Solidarität mit einer anderen
selbstorganisierten Gruppe durch. Diese ist Teil einer weltweiten Bewegung
gegen Gentrifizierung, steigende Mieten und die Verdrängung von Menschen
aus Stadtteilen, die nicht in das sozio-ökonomische Profil einer
kapitalistischen Stadtumstrukturierunspolitik passen. Diese Gruppe wird
ein selbstorganisiertes soziales Zentrum auf dem Schulgelände aufbauen,
welches für alle aus dem Kiez zugänglich ist und einen Raum öffnen soll
für ein selbstbestimmtes und emanzipatorische Leben, in Solidarität mit
all jenen, die von diskriminierenden Gesetzen und Ideologien betroffen
sind.

Wir widerständigen Geflüchteten und Unterstützer_innen möchten der
Öffentlichkeit folgendes mitteilen:

Wir fordern Wohnungen für alle!
Wir sind keine Opfer, wir sind Widerstandskämpfer_innen!
Wir bleiben alle!

Neueste Updates von vor Ort unter:

https://twitter.com/MaryRead9

Info Handy: 0151 20054225

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Sa 22.12 #Demonstration There is no alternative – Kapitalismus überwinden!

Aufruf

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There is no alternative – Kapitalismus überwinden!

Seit über 4 Jahren befindet sich die Weltwirtschaft in der schwersten Krise seit langem. Einhergehend mit einer massenhaften Verelendung, Arbeitslosigkeit und allgemeinen Verschärfung der Lebensbedingungen, spitzt sich diese auch in Europa – vor allem in Griechenland, Spanien und Portugal – immer weiter zu. Immer neue, schärfere und größere Sparprogramme und Rettungspakete sollen den Kapitalismus vor dem Zusammenbruch bewahren.

Das Drohszenario der Kredit- und Schuldenkrise dient der aus Europäischer Kommission, IWF und EZB bestehenden Troika zur Legitimation eines angeblich alternativlosen Spardiktats. Diese verordnete Sparsamkeit führt dazu, dass die „Sparsünder“ geradezu kaputtgespart werden. Die Folge sind massivste Einschnitte in Gesundheits- und Sozialsysteme, die die Menschen in Ländern wie Portugal, Italien, Griechenland und Spanien oftmals an den Rand ihrer Existenz drängen. Während in diesen Ländern immer wieder Widerstand in Form von Streiks und Massenprotesten gegen das EU-Krisenregime aufkommt, sieht die derzeitige Lage im „Exportweltmeisterland“ Deutschland, das bisher als Gewinner aus der Krise hervorgeht, ganz anders aus:

Die gegenüber anderen EU-Ländern aggressive Krisenpolitik der Bundesregierung ruht auf einer soliden Basis aus Gewerkschaften, die dem Standort Deutschland sozialpartnerschaftlich verbunden bleiben, einer Opposition, die sich herzergreifend um den „deutschen Steuerzahler“ sorgt, sowie nationalistischen Ressentiments in weiten Kreisen der Bevölkerung. Chauvinistische Parolen und Pauschalisierungen, wie bspw. die “griechische Regierung müsste endlich mal ‘ihre Hausaufgaben machen’” (Westerwelle) oder das Bild des „faulen Griechen“ (Bild-Zeitung), stoßen in weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Zwar beteiligten sich hierzulande im vergangenen Jahr mehrere Tausend Menschen an antikapitalistischen Protesten wie dem europaweiten M31-Aktionstag oder auch Blockupy, doch von einem breiten Widerstand gegen das EU-Krisenregime in Deutschland kann bisher keine Rede sein. Während von der einen Seite nationalistische Stammtischparolen zu hören sind, beklagt man sich in linksliberalen Kreisen über die entfesselten Märkte und sehnt sich nach einem „gezähmten“ Kapitalismus. Mit Tobin-Steuer, Bankenverstaatlichung und einem soliden Sozialstaat soll der scheinbar vom rechten Wege abgekommene „Finanzmarktkapitalismus“ wieder in eine „produktive“, „schaffende“ soziale Marktwirtschaft überführt werden, von der angeblich alle profitieren würden.

Eine solche Kritik läuft Gefahr, letztlich mit moralischen Schuldzuweisungen Ressentiments zu bedienen. Verursacht wurde die aktuelle Krise jedoch nicht von spekulierenden Banken, Manager*innen oder den „Sozialschmarotzern“. Sie ist vielmehr ein immer wieder – mal mehr, mal weniger regelmäßig – auftretender fester Bestandteil des Kapitalismus.

Der Kapitalismus ist die einzige Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der der Überfluss an Gütern ein Problem darstellt. Unverkäufliche Güter können zum Ruin ihrer Besitzer*innen führen und schlussendlich zu einer Überproduktionskrise. Gleichzeitig gibt es aber auch Menschen, denen es am Nötigsten fehlt und die nicht in der Lage sind, das einzige worüber sie verfügen – ihre Arbeitskraft – zu verkaufen.

Dies führt zu der absurden Situation, dass Lebensmittel, welche nicht verkauft werden können, auf der Müllhalde landen, während andernorts Menschen Hunger leiden. Oder dass zum Beispiel in Spanien neue Häuser gebaut wurden, die nun leer stehen, da sie sich niemand leisten kann; gleichzeitig steigt die Zahl obdachloser Menschen an.

Die Produktivkräfte (sprich, die Maschinen zur Produktion von Gütern) waren in der Menschheitsgeschichte noch nie so weit entwickelt wie heute. Es wäre durchaus möglich, in einer Welt, die weder Hunger und Krieg noch Leid oder andere existentielle Ängste kennt, zu leben. Dazu wäre es nur notwendig, die Produktion der Güter bedürfnisorientiert und vernünftig in die eigenen Hände zu nehmen. Der Kapitalismus ist aber weder das Eine noch das Andere, sondern Willkürherrschaft der Warenproduktion. Im Kapitalismus zählt nur die Verwertung des Wertes, sprich das Erwirtschaften von Profit, um diesen sogleich wieder zu reinvestieren, aber nie die Bedürfnisse aller Menschen.

Anstelle dieses kapitalistischen Überlebenskampfes und dem aus ihm erwachsenen Krisennationalismus setzen wir uns für eine antinationale Solidarität zwischen allen Menschen ein, die unter den Lasten des kapitalistischen Alltagswahnsinns leiden. Alternativlos für ein Ende des alltäglichen Elends sind für uns nicht Spardiktate oder Haushaltskonsolidierungen sondern einzig „Die Überwindung aller Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (Marx).

Wir setzen uns ein für eine Welt, in der die Menschen ihr Zusammenleben nicht mehr nach den Zwecken von Konkurrenz und Verwertung in nationalstaatlichen Grenzen ausrichten, sondern selbstbestimmt und solidarisch in freier Vereinbarung zusammenleben. Wir wollen darum keinen „besseren“, vermeintlich „sozialeren“ Kapitalismus, sondern gar keinen!

Wir sind uns bewusst, dass ein Umsturz der Verhältnisse in Europa und erst recht in Deutschland derzeit alles andere als greifbar scheint. Trotzdem, und gerade deswegen, wollen wir unsere Kritik am Bestehenden am 22. Dezember 2012 in Mannheim auf die Straße tragen und das EU-Krisenregime sowie den kapitalistischen Alltag zumindest punktuell delegitimieren.

Denn es gibt keine Alternative: Kapitalismus überwinden!
Für eine solidarische, herrschaftsfreie Gesellschaft!

Antikapitalistische Demo | 22. Dezember 2012 | 15 Uhr | Mannheim HBF

Unterstützer_innen:

Campusantifa Frankfurt/Main
AK Antifa Mannheim
Alarm e.V. Offenburg
Anarchistischer Funke
Anarchistische Föderation RheinRuhr in Gründung
Anarchistisches Netzwerk Tübingen
Antifa Bamberg
AStA TU Darmstadt
Autonome Antifa [f]
FAU Frankfurt
Forum deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA-IFA)
Linksradikales Bündnis Kontrollverlust (Freiburg)
Nextsteffi Karlsruhe

Wenn ihr den Aufruf unterstützen wollt, schreibt einfach eine e-Mail an: demo(ät)a-netz.org

mannheimdemioblogheader

Mobilisierungsveranstaltungen

09.12.2012 – 17 Uhr – AZ Köln
Wiersbergstrasse 44, 51103 Köln Kalk

09.12.2012 – 20 Uhr – Alarmraum Offenburg
Lise-Meitner-Straße 10, 77652 Offenburg

11.12.2012 – 19:00 Uhr – Karlsruhe, Viki
Viktoriastr. 12 (Hinterhaus), 76133 Karlsruhe

12.12.2012 – 20:00 Uhr – Düsseldorf, Kulturcafé Solaris
Im Rahmen des monatlichen schwarz-roten Tresen der FAU Düsseldorf
Koperniskusstr. 53, 40225 Düsseldorf

12.12.2012 – 19:00 Uhr – Singen, Teestube
Hauptstraße 12, 78224 Singen (Hohentwiel)

13.12.2012 – 20:00 Uhr – Konstanz, RadioRaum (DGB Haus/Hintereingang)
Beyerlestraße 1, 78464 Konstanz

13. 12.2012 – 19:00 Uhr – Tübingen, LU15
Ludwigstraße 15, 72072 Tübingen

15. 12.2012 – 19:30 Uhr – Ludwigsburg, DemoZ
Wilhelmstr. 45, 71638 Ludwigsburg

Ihr wollt auch in eurer Stadt eine Mobilisierungsveranstaltung? Schreibt eine Mail an: demo(ät)a-netz.org

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Livestream #Tahrir Platz in #Kairo #Egypt

Demonstranten durchbrachen vor einige Stunden bei einer Großdemonstration vor dem Präsidentenpalast in Kairo Stacheldrahtbarrieren. Auch in andere Städte gab es Proteste gegen Präsident Mursi.

Aktivisten schrieben Nieder mit Mursi auf diesen Panzer vor dem Palast.
Aktivisten schrieben Nieder mit Mursi auf diesen Panzer vor dem Palast.

Im Moment werden Mursi Anhänger mobilisiert um gegen die Demonstranten der Opposition und Revolutionären vor zu gehen. Folge den Livestream für updates:

Livestream ONtv Live

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Auf Bambuser findet ihr ein weiteren Livestream: Klick hier für Tahrir Live

egyptdurchbrechenbarricadepalasr

morsimilitiaattacking
Mursi’s Milizen gehen vor allem aktiv gegen weibliche Aktivisten vor. Der Mann oben, ist unten auf ein Bild mit Mursi zu sehen.
egyptdemodez6
Kairo heute abend. Demonstration zum Palast..
Demonstration in Alexandrien
Demonstration in Alexandrien

egyprbarricadepalast

egyptrevolution

In Alexandria wurde das Rathaus besetzt
In Alexandria wurde das Rathaus besetzt

egyptpalast

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#6Dgr #Greece Video: Auseinandersetzungen nach Polizeiangriff auf #Alexis Gedenkdemo

Gedenktafel für Alexis an dem Platz wo er in 2008 durch Polizeikugeln ermordet wurde
Gedenktafel für Alexis an dem Platz wo er in 2008 durch Polizeikugeln ermordet wurde

Video von den gestrigen massiven Auseinandersetzungen im Athener Stadteil Exarhia (ganz unten). Die Auseinandersetzungen fingen an nachdem die Polizei eine Gedenkdemo für den damals 15 jährigen Alexis Grigoropoulo am frühen Abend angegriffen hatte. Alexis wurde am 6. Dezember 2008 durch Polizeikugeln ermordet. Die Nacht vom 06. Dezember änderte Griechenland für immer und ist bekannt als die Dezember revolte.

Griechenland, Dezember 2008. Ein cop richtet seine Pistole auf Demonstranten während der Dezember Aufstand. Überall im Land brachen Krawallen aus nachdem der 15 jährige Alexandros (Alexis) Grigoropoulos durch ein Polizist in Exarcheia (Athen) ermordet wurde Das Bild wurde von Kostas Tsironis gemacht. Er arbeitete für ein Griechische rechtsorientierte Zeitung "Eleftheros Tipos". Tsironis wurde entlassen als sein Bild online geleaked wurde.
Griechenland, Dezember 2008. Ein cop richtet seine Pistole auf Demonstranten während der Dezember Aufstand. Überall im Land brachen Krawallen aus nachdem der 15 jährige Alexandros (Alexis) Grigoropoulos durch ein Polizist in Exarcheia (Athen) ermordet wurde Das Bild wurde von Kostas Tsironis gemacht. Er arbeitete für ein Griechische rechtsorientierte Zeitung “Eleftheros Tipos”. Tsironis wurde entlassen als sein Bild online geleaked wurde.

Der Mord löste innerhalb wenige Stunden eine Welle von Auseindersetzungen mit die Polizei und angriffe auf Polizeireviere aus. Selbst in abgelegene kleinstädte kam es zu Aufstände. Diese Aufstand dauerte fast ein Monat lang.

Gestern: Gedenkdemo für Alexis in Thessaloniki
Gestern: Gedenkdemo für Alexis in Thessaloniki

Nach der erste paar Tage wo wir mit heftigen angriffe reagierten, änderte dich einiges. Die Krawallen änderte sich in Besetzungen von öffentlichen Gebäuden um dort lokale Vollversammlungen abzuhalten. Tausende Menschen die sich noch nie begegnet hatten begannen damit sich auf lokale Ebene zu treffen und miteinander auf eine Nicht-hierarchische weise zu Diskutieren. Nicht nur über Polizeigewalt, sondern auch über Sozialökonomische themen die sie betrafen und sie begannen damit sich zusammen mit anderen aktiv dagegen zu wehren.

Gestern: Gedenkdemo für Alexis in Athen.
Gestern: Gedenkdemo für Alexis in Athen.

Hier wurde der Sozialen Widerstand geboren und auch die Soziale & Solidarische Bewegungen von überall in Griechenland. Es wurden damals dutzende Soziale Zentren eröfnnet.

Gestern: Der erste von 3 Gedenkdemos für Alexis in Athen.
Gestern: Der erste von 3 Gedenkdemos für Alexis in Athen.

Selbst nach 4 Jahre diesen Tag ist es manchmal schwierig sich  Szenen jenen Tagen von damals ohne wässrige Augen zu sehen, denn für einen kurzen Moment waren Menschen in Berührung mit “Utopia” gekommen.

Im Athener Stadtviertel gab es letzte Nacht massive Auseinandersetzungen zwichen Demonstranten und die Polizei
Im Athener Stadtviertel Exarcheia gab es letzte Nacht massive Auseinandersetzungen zwichen Demonstranten und die Polizei

Αυτή η νύχτα είναι του Αλέξη – 6 Δεκεμβρίου 2012

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#7D Livestream neue Proteste in #Slowenien #GOTOVISO #gotofje #ljprotest #Slovenia #Ljubljana #Maribor

Nach den massiven Protesten gegen die Kürzungen und die Korruption in der vergangenen Woche, gehen die Menschen in Slowenien heute erneut in mehreren Städten auf die Straße. Ihr könnt die Proteste mittels eines Livestreams verfolgen. Dieses mal geht es um eine Kochtopfdemo:

slowenien

Livestreams und Videos aus Slowenien:

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Watch live streaming video from prisotnoststeje at livestream.com
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Soli-Aktionen für #Alexis – #6Dgr #Greece #Mainz #Wien #Griechenland

Auch in Wien gab es eine transpi Aktion für Alexis
Auch in Wien gab es eine transpi Aktion für Alexis

Vor genau vier Jahren, am 6. Dezember 2008, wurde der griechische Anarchist Alexandros Grigoropoulos von einem Polizisten auf offener Straße erschossen. Der staatlich bezahlte Täter, Epaminondas Korkoneas, wurde von einem griechischen Gericht am 12. Juni 2009 wegen Mordes und sein Kollege Vassilis Saraliotis wegen Mittäterschaft angeklagt. Im Oktober 2010 wurde dann zuerst Epaminondas Korkoneas wegen Mordes mit direktem Vorsatz zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und danach sein Komplize zu mit einer zehnjährigen Freiheitsstrafe.

Der 6. Dezember 2012

Im Gedenken an Anarchist Alexandros Grigoropoulos veranstaltete die Antifa Mainz am heutigen Tag eine Mahnwache auf der Freifläche vor der alten Universität in der Mainzer Neustadt. Mit Banner und Flyern bewaffnet haben wir die EinwohnerInnen und BesucherInnen der Mainzer Einkaufsstraßen angehalten und das Gespräch gesucht. Diese zeigten sich sichtlich interessiert an dem Tode Alexandros und der anhaltenden staatlichen Gewalt in Griechenland, aber auch über die deutschen Repressionsorgane wollten die BesucherInnen der Mahnwache gern mehr erfahren.

Die Antifa Mainz solidarisiert sich mit den Protesten, am 6. Dezember, in Griechenland.

Abschließend noch ein Abschiedsbrief von Freunden Alexandros:

WIR WOLLEN EINE BESSERE WELT!

HELFT UNS
Wir sind keine Terroristen, keine „Kapuzenleute“ (Vermummte),
nicht die „bekannten Unbekannten“ (gemeint sind die von der Polizei gern
als „unbekannte Täter, die uns schon bekannt sind“ Bezeichneten),
WIR SIND EURE KINDER!

Sie, die euch bekannten Unbekannten …
Wir träumen — zerstört unsere Träume nicht!
Wir haben jugendlichen Elan — bitte zerstört nicht unseren Elan.
ERINNERT EUCH!

Auch ihr wart einmal Jugendliche.
Jetzt jagt ihr hinter dem Geld her,
euch interessiert nur noch das Äußere,
ihr werdet dick, verliert eure Haare,
HABT VERGESSEN!

Wir haben erwartet, dass ihr uns unterstützen würdet,
Wir haben erwartet, dass ihr Interesse zeigen würdet,
dass auch ihr einmal uns stolz machen würdet (eine Anspielung auf die
elterliche Forderung, ihre Kinder sollten sie stolz machen) .
VERGEBLICH!

Ihr lebt ein Leben in Lüge, habt den Kopf gesenkt,
ihr lasst euch ausnutzen (wörtliche Übersetzung: ihr habt die Hosen
runtergelassen, die Bedeutung ist, sich ausnutzen zu lassen) und ihr wartet
auf den Tag, an dem ihr sterben werdet.
Ihr habe keine Vorstellungskraft, ihr liebt nicht,
ihr seid nicht kreativ!

Das einzige was ihr macht ist verkaufen und kaufen.
ÜBERALL MATERIE
NIRGENDS LIEBE, NIRGENDS WAHRHEIT.
Wo sind die Eltern?
Wo sind die Meister (eigentlich „Künstler“ , doch es kann in diesem
Zusammenhang auch „Meister“ im Sinne von „die Eingeweihten, die
Intellektuellen“ gemeint sein)?
Warum kommen sie nicht heraus um uns zu beschützen?
MAN TÖTET UNS!
HELFT UNS
DIE KINDER

P.S.
Werft nicht noch mehr Tränengas nach UNS, wir weinen schon von selbst.

In Mainz gab es gestern auch eine Transpi Aktion für Alexis
In Mainz gab es gestern auch eine Transpi Aktion für Alexis
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#rfcamp So 16.12 Demo #Köln: Solidarität mit den Flüchtlingsprotesten

2012_12_16_plakat

Solidarität mit den Flüchtlingsprotesten – kein mensch ist illegal!

Sonntag, 16. Dezember 2012 – 14:00

Kaum steigt in diesem Herbst die Zahl von Asylbewerber_innen aus Notstandsgebieten in Deutschland auch nur leicht an, greifen die altbekannten öffentlichen Reflexe von Diskriminierung, Hetze, Krisen-Szenarios, Abwehr und beschleunigter Abschiebung. Das können wir nicht hinnehmen.

Seit 7 Monaten protestieren Geflüchtete selbst organisiert gegen ihre Isolation und Entrechtung in Deutschland und Europa. Sie begannen mit einem Hungerstreik im März 2012 nach dem Suizid eines Iraners in Würzburg und begaben sich im September auf einen 600 km langen Marsch nach Berlin, um endlich Gehör zu finden und Zusagen der verantwortlichen Politiker zu bekommen, die ihnen ihre Rechte und ein Leben in Würde ermöglichen. Aber der Kampf ist hart: Trotz großer Solidarität in anderen deutschen und europäischen Städten, trotz breiter Berichterstattung selbst in den konventionellen Medien und trotz einzelner Gesprächsangebote ist ihre persönliche Lage erschwert durch das Leben in Zelten im winterlichen Berlin, durch Schikanen und die Gefahr der Strafverfolgung wegen Verstoßes gegen die Residenzpflicht und durch ablehnende politische Reaktionen.

Wir solidarisieren uns mit diesen Protesten und rufen auf zur Teilnahme an einer

Demonstration am Sonntag, 16.Dezember 2012, 14 Uhr, Friesenplatz Köln

FREIHEIT STATT TÖDLICHEM GRENZREGIME
ABSCHAFFUNG DER RESIDENZPFLICHT
ABSCHIEBUNGEN STOPPEN
ISOLATIONSLAGER SCHLIEßEN
SCHLUSS MIT DULDUNGEN – BLEIBERECHT

Es rufen auf (Stand 03.12.): AGIF – Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland, Anarchistische Stimme, ATIF- Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland, Interventionistische Linke Köln, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Wuppertal, Kölner Netzwerk “kein mensch ist illegal”, Rom e.V., TÜDAY- Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.

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#Lausitzer8 #Berlin DIE #ZWANGSRÄUMUNG AM 12.12. IST VORERST AUSGESETZT!

DIE ZWANGSRÄUMUNG AM 12.12. IST VORERST AUSGESETZT!
PROTESTE ZEIGEN WIRKUNG!

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Pressemitteilung vom Bündnis gegen Zwangsräumung:
(06.12.12, 22 Uhr)

Zweite Zwangsräumung verhindert, bevor wir uns überhaupt hingesetzt haben!

Heute bekam die Familie Gülbol in der Lausitzer Str.8 Post von der
Obergerichtsvollzieherin Frau Susok, in der ihnen mitgeteilt wurde, dass die für Mittwoch, den 12.12.12. um 9 Uhr angesetzte Zwangsräumung wegen “formellen Unstimmigkeiten” aufgehoben wurde. Sie teilte auch mit, dass ein neuer Termin folgt,
der gesondert angekündigt wird.

I Love Kotti Demonstration gegen Mietenwahnsinn, Gentrifizierung und Zwangsräumungen anfang November in Berlin
I Love Kotti Demonstration gegen Mietenwahnsinn, Gentrifizierung und Zwangsräumungen anfang November in Berlin

Dank an alle – aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Wir bleiben dran und informieren euch auch kurzfristig über die sms-Kette, über Twitter, Facebook und natürlich über unseren Blog. Voraussichtlich wird der neue Termin erst im neuen Jahr
stattfinden, also alle Aktionen und Veranstaltungen sind nur kurz ausgesetzt. Sobald der neue Termin bekannt wird, geht es da weiter, wo wir aufgehört haben.

Bis dahin nutzen wir die Zeit und versuchen mit dem Eigentümer ins Gespräch zu kommen.

zwangsräumungausgesetzt

LASST UNS DIESE UND WEITERE ZWANGSRÄUMUNGEN VERHINDERN! WIR BLEIBEN ALLE!

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#Greece Livestream #StopCartelTV Gedenkdemo für #Alexis Grigoropoulos und gegen Polizeigewalt von Polizei angeriffen worden! #antifa #Griechenland

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Hier war es: An dieser Straßenecke im Athener Stadtviertel Exarchia, wo die Tzavella- auf die Messolongi-Straße trifft, haben der 15-jährige Alexandros Grigoropoulos und seine Freunde, die ihn Alexis nannten, am Abend des 6. Dezember 2008 gestanden. Etwa 30 Meter weiter oben, an der nächsten Kreuzung, waren die beiden Polizisten. Es habe einen Wortwechsel gegeben, sagen Augenzeugen. Dann zog einer der beiden Polizisten seine Dienstpistole und feuerte drei Schüsse ab. Alexis brach zusammen. Freunde schleiften ihn noch ein paar Meter aus der Schusslinie, aber sie konnten keinen Puls mehr fühlen.

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In der gut vernetzten griechischen Autonome szene verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Wenig später flogen Brandflaschen, splitterten Schaufenster. Noch in der Nacht griffen die Proteste auf andere Städte über. Mehr als eine Woche lang brannten Nacht für Nacht Bankfilialen, wurden Geschäfte verwüstet, Autos abgefackelt. Politiker und Polizei sahen hilflos zu.

(Aus FR-Online)

Demonstration Heuteabend (Athen)
Demonstration Heuteabend (Athen)

Jedes Jahr finden in mehreren griechischen Städten Demonstrationen zum Gedenken und gegen Polizeigewalt statt. Mindestens eine der Demonstrationen wurde sofort von Polizisten auf Motorrädern mit Gasgranaten angegriffen. Gasgranaten die übrigens von einer Tochterfirma des aus Düsseldorf stammenden Konzerns Rheinmetall hergestellt werden. Im Moment gibt es schwere Auseinandersetzungen in Athen, diese könnt ihr in dem Livestream von Stop Cartel TV verfolgen (zwischendurch sind sie immer mal wieder kurz offline wegen Stromproblemen).

syntagma riotcops

exarchiaathen6dez

policesyntagma

fire

Livestreams und Videos aus Griechenland, Stop Cartel TV:

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Watch live streaming video from stopcarteltvgr at livestream.com