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#30A #Squat #AZ #Köln: Warm up for resistance – Auftaktdemo der Kampagne Kein Tag ohne

Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine "Nachttanzdemo" statt auf des es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.
Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine “Nachttanzdemo” statt auf den es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.

Am 30. April 2013 genau 2 Monate vor Ende der Kündigungsfrist am 30. Juni startet das Autonome Zentrum Köln die Kampagne Kein Tag ohne! Ziel ist eine lautstarke Auftaktdemo: Warm up for resistance!  

Das Autonome Zentrum Köln wurde vor 3 Jahren durch die Be­setzung eines leerstehenden Gebäudes in Köln-Kalk als ein selbstverwalteter Raum für emanzipatorische Politik, unkom­merzielle Kunst und Kultur gegründet. In  Auseinandersetzun­gen mit der Stadt wurde ein Nutzungsvertrag erkämpft. Dieser Vertrag wurde nun zum 30. Juni gekündigt. Das AZ soll nach den Plänen insbesondere der Kölner SPD durch die Polizei geräumt, das Gebäude abgerissen werden und einem Grün­streifen weichen. Doch dies werden wir nicht widerstandslos so geschehen lassen.

Demo: Dienstag, 30. April 20 Uhr (pünktlich!)

Treffpunkt: wird noch bekannt gegeben

Infos: az-koeln.org/warmup

Kurzfristige Infos: twitter.com/unsersquat

Am Dienstag 30. April – zwei Monate vor Ende der Kündigungsfrist und am Vorabend des 1. Mai – startet das AZ mit der Auftaktdemo warm up for resistance die Kampagne Kein Tag Ohne!
Wir wollen mit einer lautstarken und entschlossen Demo, deutlich machen, dass eine Räumung keine Option ist. Denn wir werden nicht kampflos dabei zusehen, wie die Politik in dieser Stadt einen Freiraum nach dem anderen zerstört und das Leben der Menschen immer weiter den Interessen von Kommerz und Kapital unterwirft.
In einer Stadt muss Platz sein für unkommerzielle Ateliers, Werkstätten, Sport-, Gruppen- und Proberäume, Voküs, Kneipen, Konzerte und Parties. Einer Politik, die es sich zur Aufgabe macht diese Freiräume zu zerstören, werden wir unseren gemeinsamen Widerstand entgegensetzen.

Organize!

Eine direkte Konfrontation mit der Polizei ist nicht un­ser Ziel. Falls die Polizei aber die Demo stoppt oder angreift, rufen wir zu einem entschlossenem Handeln auf!
Für diesen Fall solltet ihr Euch in Bezugsgruppen vorbereiten, mögliche Aktionen und Treffpunk­te überlegen oder euch spontanen Aktionen im erweiterten Umfeld der Demo anschließen. Passt aufeinander auf!

Auf in den 1. Mai

Kommt am 30. April nach Köln und lasst uns am nächsten Morgen gemeinsam zu den verschiedenen Demos am 1. Mai in NRW aufbrechen:

Wenn ihr Schlafplätze in Köln braucht meldet euch mit Betreff “Schlafplatz 30.4.” bei unserer Schlafplatz-Börse:  unsersquat(ät)riseup.net

Quelle: http://az-koeln.org/warmup/

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#Squat #AZ #Köln: Eine Kündigung ist keine Räumung

Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine "Nachttanzdemo" statt auf des es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.
Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine “Nachttanzdemo” statt auf des es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.

Die Sparkasse Köln Bonn hat am Mittwoch, den 13. März 2013 wie von der Stadt Köln verlangt den Nutzungsvertrag mit dem Autonomen Zentrum Köln (AZ) zum 30. Juni 2013 gekündigt. Dieser Schritt war von den Nutzerinnen und Nutzern des AZ spätestens seit einem entsprechenden Beschluss des Kölner Stadtrats Anfang 2012 erwartet worden. „Für uns hat sich die Situation seit gestern nicht grundlegend geändert“, so Sarah Gathmann aus dem Autonomen Zentrum. „Es wird jetzt nur umso klarer, dass es möglichst bald eine politische Lösung für das AZ braucht.“

 

Wenn jetzt behauptet wird, das AZ müsse abgerissen werden, um Platz für eine Schulerweiterung zu schaffen, ist das der offensichtliche Versuch, einen Interessenkonflikt zu konstruieren. „Stadt und Politik versuchen schon wieder, sich vor der längst fälligen politischen Auseinandersetzung zu drücken“, so Martin Warneck aus dem AZ. „Das ist nicht mehr als der hilflose Versuch, nach der gescheiterten Grünstreifen-Argumentation einen neuen Sachzwang gegen das Autonome Zentrum zu schaffen.“

Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine "Nachttanzdemo" statt auf des es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.
Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine “Nachttanzdemo” statt auf des es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.

Seit der Gründung des Autonomen Zentrums vor mittlerweile drei Jahren sind die Nutzerinnen und Nutzer stets darum bemüht, im Gespräch mit Politik und Verwaltung eine einvernehmliche und dauerhafte Lösung für ein Autonomes Zentrum in Köln zu finden. Nicht zuletzt die Unterzeichnung des derzeit gültigen Nutzungsvertrages im Frühjahr 2011 ist Zeugnis dieser Bemühungen.

Eine zentrale Rolle in der politischen Auseinandersetzung um das AZ kommt jetzt der Kölner SPD zu, welche die Mehrheitsfraktion im Stadtrat stellt. Deren Vertreterinnen und Vertreter stellen sich nach außen hin als gesprächsbereit dar („Politik geht nur mit Gesprächen“, Fraktionsvorsitzender Martin Börschel im Kölner Stadtanzeiger in Richtung AZ). Die Realität sah und sieht jedoch ganz anders aus: Alle Versuche, mit der SPD Kontakt aufzunehmen – sei es per Mail, telefonisch, postalisch oder bei persönlichen Begegnungen – blieben seit nun über acht Monaten unbeantwortet. Im Dezember lud das Autonome Zentrum den Oberbürgermeister Roters, Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen, der Verwaltung und anderer Organisationen zu einem Runden Tisch zur Zukunft des AZ ein. Von der SPD gab es nicht einmal eine Reaktion auf diese Einladung.

 

„Die SPD ist jetzt am Zug,“ so Sarah Gathmann. „Auf der einen Seite ruft sie öffentlich zum Dialog auf, gleichzeitig schickt man uns jetzt ohne weiteren Kommentar die Kündigung. Für uns sieht das nicht so aus, als seien Stadt und Politik tatsächlich an einer konstruktiven Lösung interessiert.“

Natürlich wird im Autonomen Zentrum der normale Betrieb mit monatlich zwischen 50 und 100 Veranstaltungen fortgesetzt. „Wir wünschen uns eine einvernehmliche Lösung, aber wir lassen uns nicht ewig hinhalten. Es gibt viele realistische Optionen, wie es weitergeht. Aber eins werden wir nicht zulassen: Dass es kein Autonomes Zentrum mehr gibt,“ so Martin Warneck. Die Stimmung im Autonomen Zentrum ist angesichts der großen Unterstützung, die das Projekt in den letzten Jahren erhalten hat, gelassen. „Eine Kündigung ist keine Räumung. Wir haben das Autonome Zentrum vor knapp drei Jahren besetzt und wir brauchen keine Verträge, um es zu erhalten.“

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#Squat #Köln: Tanzdemo für Freiräume und Wohnraum

Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine "Nachttanzdemo" statt auf des es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.
Am Abend des 02. Februar fand in Köln eine “Nachttanzdemo” statt auf des es um die Verteidigung des Autonomen Zentrums in Kalk, aber auch von anderen Freiräumen weltweit ging. Ebenso wurde der Kampf um Wohnraum und das Recht auf Stadt thematisiert.

Mit einer Tanzdemo haben am 02. Februar 2013 über tausend Leute gegen eine drohende Kündigung des Autonomen Zentrums und für lebenswerten Wohnraum demonstriert. Dabei haben neben vielen Anarchist/innen auch Mitglieder der FAU-IAA und der ASJ teilgenommen.

Die Musikparade zog mit drei Lautsprecherwagen vom Hauptbahnhof über die Ringe, vorbei an den ehemals besetzten Häusern im Salierring, am Eifelplatz und in der Moselstraße durch die Innenstadt zum Neumarkt. Zwischendurch kam es mehrfach zu Ausbrüchen von Staatsgewalt als bei Auseinandersetzungen mit der Polizei mehrere Demostrant/innen durch Pfefferspray und Schlagstöcke leicht verletzt wurden.

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Ein Transpi in Solidarität mit den griechischen Squats!
Text auf Deutsch “Hände weg von den besetzten Häusern!” (Siehe auch das Videounten)

Medienberichten zufolge wurde einem Beamten das Nasenbein gebrochen. Drei Demonstrant/innen sollen nun Anzeigen wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und gezündeten Feuerwerkskörpern bekommen. Es wurde außerdem mindestens ein Platzverweis gemeldet und am Rande der Tanzdemo provozierten auch einige kölner Fußballfans mit sozialrassistischen Sprüchen.

Trotzdem war der abendliche Umzug ein deutliches Zeichen für den weltweiten Erhalt von unkommerziellen und selbstorganisierten Freiräumen, aber auch gegen Mietspekulation und Wohnungsnot. Ob sich aber die Lokalpolitik durch DJs und Pyrotechnik von einer Räumung des Autonomen Zentrums abhalten lässt, bleibt allerdings abzuwarten.

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)

Quelle: http://allgemeinessyndikatkoeln.blogsport.de/2013/02/03/tanzdemo-fuer-freiraeume-und-wohnraum/

Video: Nachttanzdemo Köln – Transpi Aktion

Ein Transpi in Solidarität mit den griechischen Squats! Text auf Deutsch: “Hände weg von den besetzten Häusern!”