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Resistance, #Anarchism, and the #BlackBloc: An Interview with Lacy MacAuley

The University of California at Berkeley probably will not be the last American college to experience mayhem at the hands of “black bloc” militants.

In the weeks since President Trump took office, such activists have mounted destructive protests not just on Berkeley’s campus but in the streets of Portland, Ore., and Washington D.C. Although the target of their Berkeley action, the right-wing provocateur Milo Yiannopoulos, has been sidelined as a result of controversy over his remarks about pederasty, other similarly incendiary “alt-right” leaders, such as the white supremacist Richard B. Spencer, remain on the college speaking circuit.

The “black bloc” label, attached to those who broke windows and set fires at Berkeley, refers not to a specific organization but to a specific tactic that involves wearing black clothing to blend in with other activists, shielding one’s identity behind bandannas or masks, and causing disruption to get a point across.

Lacy MacAuley, a member of the D.C. Antifascist Coalition, has been a public face for such militants. In January, for example, she was a spokeswoman for DisruptJ20, the group that organized Inauguration Day protests, without permits, at which black-bloc activist destroyed property in downtown Washington and skirmished with the police. On a national level, she has provided media representation for anarchist and leftist activists for about 12 years.

In February, The Chronicle asked Ms. MacAuley about this month’s chaos at Berkeley and the likelihood that other campuses will see similar activity. Following is an edited and condensed transcript of that interview.

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Why Covering Your Face At a Protest Is The Right Thing To Do

Network for Police Monitoring (Netpol) co-ordinator Kevin Blowe explains why the organisation encourages activists to mask up.

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Image: EZLN supporters in Chiapas, Mexico

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#DisruptJ20 #BlackBloc: Who Are These Protesters In Black And Why Are They Smashing Things?

An article by MSM DCist. Note that the number of arrests was far higher at the end of the day as the 90 people that were arrested at the moment the article was written.  We would also like to advice you to read How Nonviolence Protects the State, a book written by Peter Gelderloos. The book isn’t especially about the blacl bloc tactic but is a must read about nonviolence.

Police have arrested more than 90 people so far today in D.C., many of them masked, black-clad hooligans who videos show swarming the streets carrying anarchist flags and smashing bank and Starbucks windows. They also may be responsible for setting a limousine on fire.

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#BlackBloc War in the Streets: Tactical Lessons from the Global Civil War, Vol. 1

This zine is a collection of essays reflecting on street tactics, specifically those associated with the black bloc. 

Note: Enough is Enough is not organizing any of these events, we are merely listing them for people across the US and Europe to be able to see what is going on.

The preface gives a good summary:

“The idea for this zine was to collect a series of situated and intelligent reflections on black blocs, street clashes and related tactics of confrontation. Each of the texts collected here tries to spell out in concrete ways what seems like it has worked and what hasn’t, while trying to be clear about how each tactic relates to the larger insurrectional process.”

The essays were published in various sources between the years 2010 and 2016.

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#Tahrir #Egypt: Solidarität mit den ägyptischen anarchistischen Genoss*innen!

alexandria31j

Eine Stellungsnahme der Genoss*innen der „Fédération Anarchiste“ zur jüngsten Repression in Ägypten haben wir aus dem Blog der Anarchistischen Gruppe Köln übernommen.

Die Gruppe “Social Libertarian Movement” wurde am 23. Mai 2011 in Kairo, mitten im Herz der ägyptischen Revolution gegründet, als es noch zu schwach war, effektiv die Welle, die Mubarak und die Regierung hinwegreißen würde, mitzugestalten. Die Bewegung kämpfte und wuchs und machte deutlich, dass sie die Straße und die Macht nicht in den Händen der Muslimbruderschaft lassen werde. Auf der Grundlage einer Programmatik, die eine klassenlose Gesellschaft, die Abschaffung des Staates und des Kapitalismus beinhaltet, nahmen die Genoss*innen dann aktiv an den jüngsten Demonstrationen gegen Präsident Mursi teil, u.a. als ägyptischer “Schwarzer Block”, der nicht zögerte, der Polizei entgegenzutreten. Mehrere Aktivist*innen des Socialist Libertarian Movement wurden während dieser Tage des Aufruhrs festgenommen und vor die Gerichte gezerrt.

Am Mittwoch, dem 23. Januar, wurden während einer öffentlichen Anhörung im Gericht von Alexandria die Zuhörer*innen plötzlich ohne jeden Grund von den für die Raumüberwachung zuständigen Polizist*innen angegriffen (durch Schläger*innen- und Greiftrupps).

Unter den 31 Festgenommenen sind 4 Genoss*innen des Socialist Libertarian Movement. Diese sind:
– Mohamed Ezzdine
– Amir Asaad
– Mohamed Albadri
– Houssine Mohamed.

Sie sind wegen Vandalismus, Zerstörung privaten Eigentums und Gewalt gegen die Polizei angeklagt. Alle sind aktive Mitglieder des MSL. Sie sind immer noch eingesperrt und warten aus dem Grund auf ein Gerichtsverfahren, weil ihre Freilassung eine Provokation der öffentlichen Ordnung riskieren würde.

Die Fédération Anarchiste unterstützt das ägyptische Socialist Libertarian Movement voll und ganz in seinem Kampf gegen Unterdrückung, in welcher Form dies auch nötig sein wird, und drückt seine Solidarität mit den gefangenen und aus willkürlichen Gründen angeklagten Genoss*innen.

Ebenso wie die MSL beschuldigt die Fédération Anarchiste den ägyptische Innenminister, seine Macht zu missbrauchen und sich an den ägyptischen Anarchist*innen zu rächen, sowie dass hinter diesen Festnahmen die faschistische Regierung der Muslimbruderschaft steht. Unabhängig von der Repression in Ägypten und sonstwo: Unser Kampf geht weiter bis zur Abschaffung von Staat und Kapitalismus!

Fédération Anarchiste, 4. Februar 2013.

Quelle: Anarchistische Gruppe Köln

 

Livestream aus Kairo:

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#PK13 #Tahrir #Egypt: Mohamed al-Gendy in #Kairo von den Bullen zu Tode gefoltert

Mohamed al-Gendy
Mohamed al-Gendy

Der Aktivist Mohamed al-Gendy war am 25. Januar bei den Protesten anlässlich des Jahrestages des Aufstandes gegen das Mubarak Regime verschleppt und anschliessend in einer Kaserne  der Aufstandsbekämpfungseinheiten über Tage gefoltert  worden. Er wurde dann schwerverletzt in einem städtischen  Krankenhaus behandelt, dass seine Verletzungen als Folgen eines Verkehrsunfalls ausgab und in dem er er heute Nacht verstorben ist.

Bereits im Morgengrauen kam es gestern zu ersten Zusammenstössen vor dem Präsidentenpalast, die sich später in die Corniche verlagerte, wo wütende Demonstranten die Bullen mit Steinen und Molotovs attackierten.

Der Trauerzug
Der Trauerzug

Am Mittag sperrten Aktivisten den Tahrir Platz ab und Trauerzüge formierten sich für Mohamed al-Gendy und Amr Saad.

Amr Saad war am Sonntag an den Folgen seiner Schussverletzungen gestorben, die er bei den Kämpfen vor dem Präsidentenpalast am Freitag erlitten hatte.  Freunde, Angehörige und Aktivisten folgten zu Tausende den Särgen durch die Strassen Kairos. (Video)

Illegale Festnahmen und Folterungen gehören in Ägypten sowohl unter der Herrschaft des Militärrats als auch unter Mursi weiter zur Tagesordnung, im “Sicherheitsapparat” gab es in der Ära nach Mubark keine wirklichen Veränderungen.

Für die über 850 Toten während des Aufstandes gegen Mubarak wurden bisher nur einige wenige rangniedrige Bullen zur Verantwortung gezogen, alle anderen Verfahren (insbesondere gegen Offiziere) wurden entweder eingestellt, verschleppt oder endeten mit Freisprüchen für Bullen und Militärs.

Auch Amnesty hatte jüngst in einem Bericht auf die Situation im “Sicherheitsapparat” hingewiesen.

Der von Mursi ernannte Innenminister Muhammad Ibrahim ist ein alter Bekannter aus der Mubarak Zeit, auf verschiedenen Posten für den “Sicherheitsapperat” tätig, war er auch für das Massaker an sudanesischen Migranten in Kairo Ende 2005  verantwortlich. . Nach dem jüngsten Tod von Demonstranten bestritt er öffentlich den bewiesenden und dokumentierten Einsatz  von Schrotmunition durch die Bullen gegen Protestierende.

Mohsen Rady, Parteisekretär der “Partei für Freiheit und Gerechtigkeit” (politischer Arm der Moslembrüder) in Qalyubiya,  hat unterdessen  die “Nationale Rettungsfront”, die Plattform der “bürgerlichen” Opposition, als Teil einer ausländische Verschwörung entlarvt.

Die vor dem Präsidentenpalast getöteten Demonstranten seien in Wirklichkeit Saboteure, Aufrufe der “Nationalen Rettungsfront”, Mursi müsse zurücktreten, seien “Teil einer ausländischen Agenda, die darauf abziele, Chaos zu säen und das Land zu zerstören”.

Die Islamisten von Jama’a al-Islamiya, die ja gerade angeboten hatten, Mitglieder des black bloc zu töten, oder ihnen zumindestens die Hände abzuhacken , mobilisieren unterdessen zu einer Grosskundgebung am kommenden Freitag vor der von ihnen weitgehend kontrollierten Uni.

Bei soviel islamistischen Patriotismus kommt passenderweise dann nächste Woche Ahmadinejad  nach Kairo, um an einer Konferenz der “islamischen Kooperation” teilzunehmen.

Vielleicht ist da ja am Rande ein Gespräch unter Islamisten über “Affen und Schweine” und ein Austausch über “Verhörtechniken” drin.

Dies ist der übrigens der erste Besuch eines Vertreters des iranischen Regimes in Ägypten seit dem Sturz des Schahs 1979.

Deutsche Verstrickungen 

Polizeifahrzeug in Kairo
Polizeifahrzeug in Kairo

Die BRD haben neben den bekannten ökonomischen Beziehungen  und der Lieferung von Waffen an die ägyptischen Streitkräfte  (noch 2009 im Umfang von 77 Millionen Euro) auch in der “Bekämpfung des Terrors” mit Ägypten kooperiert. Deutsche Spezialkräfte nahmen an  gemeinsamen Übungen von militärischen Sondereinheiten aus Deutschland, den USA und Ägypten beim Bright Star Manöver 2009 in Nordafrika teil, 2010 wurde die GSG 9 und andere Spezialeinheiten in das ägyptisch-sudanesische Grenzgebiet verlegt, um im Rahmen einer Geiselnahme von deutschen Touristen bereit zu stehen und um Stärke zu demonstrieren. Ein ähnliches Szenario ereignete sich auch schon 2008. Unser Joschka träumte übrigens schon 2001 davon, ein Familiendrama in Äypten durch die GSG 9 “lösen” zu wollen.

Schon zu Mubarak Zeiten erhielten die ägyptischen Bullen Unterstützung aus Deutschland:

“…So führten Beamte des Bundeskriminalamts noch vom 24. bis 28. Oktober 2010 in Kairo im Rahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe einen Lehrgang „Open Source Internetauswertung im Bereich der Bekämpfung des Internationalen Terrorismus“ durch, 2008 wurden vom BKA mehrere Lehrgänge für Sondereinheiten über das Verhalten bei Geiselnahmen durchgeführt. Vier ägyptische Polizeibeamte nahmen zudem im Zeitraum von 1999 bis 2007 am Stipendiatenprogramm des BKA teil. Zwischen 2005 und 2009 erhielt Ägypten (ebenso wie Algerien, Tunesien, Jordanien und der Jemen) „Ausstattungshilfe in Form von Führungs- und Einsatzmitteln, Kriminaltechnik, Kraftfahrzeugen sowie IT-Technik und Büroausstattung….“

Ebenso wurden Handfeuerwaffen aus deutscher Produktion an die ägyptischen Bullen geliefert. Die Wasserwerfer auf MAN Fahrzeugbasis, die noch während der Tage des Aufstandes gegen Mubarak gegen Demonstranten eingesetzt wurden, waren bei den jüngsten Protesten nicht mehr im Einsatz, dürften auch nicht gerade das technische nonplusultra repräsentieren.
Auch der Bullenkongress im Februar 2011 in Berlin befasste sich auch mit den Aufständen in Nordafrika / Nahost. 
Unter der Leitung von Klaus Zuch, Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Senatsverwaltung für Inneres (Berlin) diskutierten  Guido Steinberg, von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Wolfgang Würz, Referatsleiter Islamistischer Extremismus / Terrorismus beim BKA und Dinchen Franziska Büddelfeld vom Bundesamt für Verfassungsschutz über “Bedrohungslage islamistischen Terrorismus und  Bewegungen in der Arabischen Welt…”
Als besonderes Schmankerl durfte Ribal Al-Assad, Direktor der “Organisation für Demokratie und Freiheit in Syrien” und Neffe des syrischen Präsidenten , über “den Kampf Syriens und des Mittleren Osten gegen Terrorismus sowie die Bewegungen zu Demokratie, Freiheit, Menschenrechten und einer friedlichen sozio-politischen Reform” (sic !!!) sprechen.
Am diesjährigen Bullenkongress http://polizeikongress2013.blogsport.de/ werden auch wiéder Vertreter nordafrikanischer Staaten teilnehmen, wir gehen davon aus, dass darunter auch Vertreter aus Ägypten sein werden.

Livestream aus Kairo:

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#Tahrir Massenfestnahmen wegen #BlackBloc – Kämpfe vor dem Präsidentenpalast in Kairo

Black Bloc Aktivist_Innen in Alexandria heute
Black Bloc Aktivist_Innen in Alexandria heute

Seit der Anordnung des ägyptischen Generalstaatsanwaltes, “Alle festzunehmen, die mit dem black bloc in Verbindung stehen”, sind bisher landesweit mindestens 170 Menschen festgenommen worden. Wieviele derzeit noch inhaftiert sind, können wir zur Stunde nicht sagen. Die Hetze hält weiter an und bekommt verschwörungstheoretische Züge.

So wurde Ahmed Abul Qassem, ein führender Funktionär einer Journalistengewerkschaft, von Mitgliedern der Moslembrüder Jugend festgehalten und als angebliches Mitglied des black bloc an die Bullen übergeben,  als er Flugblätter gegen die Entscheidung des  Generalstaatsanwaltes verteilte, die sich auch auf die Existenz von Milizen der Moslembrüder bezogen, die in der Vergangenheit bewaffnet gegen oppositionelle Demonstranten vorgegangen waren, ohne dass es deshalb auch nur Ermittlungsverfahren gegeben hätte.

In Kairo wurde ein Mensch in einem Gebäude festgenommen, der bei seiner Festnahme Pläne von Banken und Ölgesellschaften dabei gehabt haben soll. In der öffentlichen Stellungnahme wurde betont, der Mann gehöre zum black bloc und  die Pläne und Dokumente seien israelischen Ursprungs .

In der Hetze gegen den black bloc wird immer wieder behauptet, dies sei eine terroristische Gruppe, die auf Sabotage aus sei und von ausländischen Kräften unterstützt und gesteuert werde.

Selbiges hatte  auch schon der Militärrat bei diverseren Gelegenheiten über Aktivisten behauptet und auch schon das Mubarak Regime hatte von einer ausländisch-zionistischen Verschwörung halluziniert.

Mitglieder des black bloc traten heute auf dem Tahrir Platz öffentlich auf und gaben gegenüber den Medien Stellungnahmen ab, in denen sie sich gegen die Hetze, sie seine Terroristen verwehrten und erklärten, ihr Kampf richte sich vor allem gegen die Moslembrüder und ihre Milizen.

In Kairo gibt es ebenso wie in Alexandria und anderen ägyptischen Städten heute neue Massendemos.

In Kairo sind viele zum Tahrir Platz gezogen, am Nachmittag  wurde dann erneut versucht, die Mauer aus Betonquadern in der Qasr al-Aini Strasse niederzureissen.
Bereits gestern abend war es zu Kämpfen gegen die Bullen mit Steinen und Molotovs am Simon Bolivar Platz und an der  Qasr al-Nil Brücke gekommen, später hatten sich die Aktivisten zum Tahrir Platz zurück gezogen.

Seit 18.00 Uhr Ortszeit gibt es schwere Kämpfe vor dem Präsidentenpalast, Molotovs fliegen auf die Bullen und über die Mauer des Präsidentenpalstes, was ein kleineres Feuer an einem Wachgebäude ausgelöst hat.

Sondereinheiten  der Bullen werden derzeit zur Verstärkung zum Präsidentenpalast beordert, Wasserwerfer sind im Einsatz und natürlich wie immer massiver Reizgaeinsatz. 

Im Stadion Von Al Ahly haben sich währendessen tausende Anhänger und Ultras des Clubs versammelt, um der Ermordeten von Port Said zu gedenken.

In Alexandria, wo es wie in vielen anderen ägyptischen Städten gerade  heftigst regnet, haben Aktivisten nach der Demo alle  Schienenverbindugen blockiert, sodass der gesamte Zugverkehr eingestellt werden musste.

Auch in Kafr al-Sheikh halten die Kämpfen mit den Bullen an, den fünften Tag in Folge lieferten sich hunderte von Jugendlichen Kämpfe mit den Bullen, die bis tief in die Nacht andauerten.

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/77591

 

Video: Black Block Aktivist_Innen schützen “Journailistin gegen ein Gang von Vergewaltiger

Livestream aus Kairo:

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Todesschwadrone in Ägypten ? – #Berlin: Mursi um 18.00 am Pariser Platz

Kundgebung vor dem Kanzleramt heute Morgen in Berlin.
Kundgebung vor dem Kanzleramt heute Morgen in Berlin.

Während der ägytische Präsident mittlerweile in Berlin gelandet ist, kommt es in Kairo heute den siebten (!) Tag in Folge zu riots. Zwei Demonstranen wurden heute dort erschossen.
Der erste Demoteilnehmer an der Qasr El-Nil Brücke, wo es seit Tagen zu Kämpfen mit den Bullen kommt, der zweite in der Abdel-Moneim Riad Strasse.
Augenzeugen berichten, eine Gruppe von bewaffneten Männern sei in Geländewagen vorgefahren und habe das Feuer auf Demonstranten in der Abdel-Moneim Riad Strasse eröffnet.

Die meisten der mittlerweile über fünfzig toten Demonstranten  der letzten Tagen sind durch Schusswaffen getötet. worden.
In Port Said, wo es die meisten Toten gab, eröffneten Heckenschüssen das Feuer auf  Demonstrationen und Trauerzüge. Ein Reporter von euronews hat dokumentiert, wie ein Mann in Militärkleidung das Feuer auf Demonstranten eröffnet.

Kundgebung HEUTE

Ort: Ägyptische Botschaft in Berlin

Stauffenbergstraße nahe Neue Nationalgalerie

U/S Bahn Potsdamer Platz

Mittwoch 30.01.2013, 18:00 Uhr

Nachdem das nächtliche Ausgehverbot in den Städte am Suezkanl erneut massenhaft gebrochen wurde, hat Mursi den zuständigen örtlichen Regierungsstellen gestattet, den Ausnahmezustand “zu modifizieren oder aufzuheben”.

Der Besuch von Mursi in Berlin ist in den ägyptischen Medien ein wichtiges Thema. Selbst kleinere Protestaktionen, wie die heutige Aktion von Amnesty, werden ausführlich berichtet.

http://english.ahram.org.eg/NewsContentMulti/63666/Multimedia.aspx

Mursi selber wird heute um 18.00 auf einer Veranstaltung der Körber Stiftung eine Rede vor 200 geladenen Gästen halten.

http://www.koerber-stiftung.de/internationale-politik/aktuelles/news-details-int-pol/artikel/aegyptens-praesident-mohamed-mursi-redet-in-berlin.html

Die Körber Stftung befindet sich am Pariser Platz 4a am Brandenburger Tor. Wir gehen davon aus, dass dies auch der Ort der Rede von Mursi sein wird.

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/77473

Livestream aus Ägypten:

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