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#bloodstrawberries #Athen #Exarchia: Aktion gegen “blutige Erdbeeren” auf dem Wochenmarkt

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Auf dem Gemuesemarkt am Wochenende im linken Stadtteil Exarchia in Athen/Griechenland gab es eine Aktion von einer lokalen AnwohnerInnen-Organisation gegen den Verkauf “Blutiger Erdbeeren”. Weil bei Schuessen von Vorarbeitern auf einer seit langem beruechtigten Erdbeer-Plantage der Firma Vaggelatos SA in der Region Manolada auf zahlreiche migrantische Plantagen-ArbeiterInnen geschossen wurde – wegen seit 6 Monaten ausstehenden Loehnen – gibt es verstaerkt Boykottaufrufe. Eine griechische Supermarktkette auf Kreta – Chalkiadakis” – soll laut Zeitungsmeldungen bereits reagiert haben und saemtliche Erdbeeren aus der Region aussortiert und an Obdachloseninitiativen weitergegeben haben.

Am Sonntag brachte die lokale AntwohnerInnen Initiative in Exarchia Aufkleber und Plakate mit einem Boykoytt Aufruf an zahlreichen Gemuese-Staenden an. Ein Haendler, der falsch etikettierte Erdbeeren aus der Region verkaufte beschwerte sich daraufhin lautstark und rief, dass die Schuesse richtig gewesen seien und drueckte ueberraschend seine Sympathie fuer die griechischen Rechten aus.

Daraufhin kippten beherzte AnwohnerInnen seinen Erdbeerstand um.

Solidarische Gruesse an Indymedia Athen, die wieder senden: https://athens.indymedia.org/

Twitter hashtag: #bloodstrawberries

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84293

http://enough14.org/2013/04/21/bloodstrawberries-griechenland-kundgebungen-und-boykottaufrufe-wegen-schuesse-auf-erdbeer-plantagenarbeiter-in-nea-manolada/

Video: Arbeiter_Innen aus Bangladesh liegen auf dem Boden nachdem sie angeschossen wurden.

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#bloodstrawberries #Griechenland: Kundgebungen und Boykottaufrufe wegen Schuesse auf Erdbeer-Plantagenarbeiter in Nea Manolada

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Gestern gab es in mehreren Staedten in Griechenland Kundgebungen des Erwerbslosen- und Praekarisierten-Netzwerks anlaesslich des griechenlandweiten Tags der Erwerbslosen und Praekarisierten.

Dort wurden auch die Schuesse auf die GastarbeiterInnen (die groesstenteils aus asiatischen Laendern stammen) bzw. Erdbeeren-PlantagenarbeiterInnen thematisiert und zum Boykott der Erdbeeren aus dieser Region aufgerufen.

34 Verletzte in den “Erdbeer-Dörfern” – Sie fragten nach ihrem Lohn nachdem sie Monate lang nicht bezahlt wurden. Mindestens 34 Arbeitern aus Bangladesch landeten im Krankenhaus, nachdem sie von den Verwaltern der Erdbeerfelder in Nea Manolada, Ilia beschossen wurden.

Verschiedene linke Parteien, Basisgewerkschaften und -initiativen haben sich vor Ort einen Ueberblick verschafft und zur Solidaritaet mit den betroffenen GastarbeiterInnen aufgerufen.

Inzwischen tauchen immer mehr Boykottaufrufe gegen die Erdbeeren aus dieser Region auf. Auch in Deutschland werden diese “toedlichen Erdbeeren” aus der griechischen Region Nea Manolada in verschiedenen Supermaerkten verkauft

Dutzende von wütenden “illegalen” Arbeitnehmern, die seit mindestens sechs Monaten nicht bezahlt wurden, versammelten sich um die Bezahlung für ihre Arbeit einzufordern.Laut Aussagen der Opfer fingen mindestens drei Menschen sofort an auf sie mit Jagdgewehren zu schießen.Die Angreifer verfolgten die blutenden Arbeiter als diese auf die Felder flüchteten um sich dort zu verstecken.

Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser und Gesundheitszentren gebracht. Schwerer Verletzte wurden mit Krankenwagen nach Patras gebracht.Mindesten fünf Personen sind im kritischem Zustand und wurden mit Wunden am ganzen Körper von den Schüssen ins Krankenhaus eingeliefert.Laut Polizeimeldungen wurde der Besitzer der Plantage verhaftet während die drei Schützen noch immer auf der Flucht sind.

Dies ist nicht das erste Mal, über ähnliche Vorfälle wurde schon öfter aus der Region berichtet.Letztes Jahr im Mai kam es zu schweren Zwischenfällen als Arbeiter ihren Lohn einforderten.

Twitter hashtag: #bloodstrawberries

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84053

Video: Arbeiter_Innen aus Bangladesh liegen auf dem Boden nachdem sie angeschossen wurden.