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Protests in #Leipzig: This Deportation is Ignorant, it’s Murderous!

Deportation to Afghanistan from Leipzig at October 24th. Approximately 120 people demonstrated at Leipzig / Halle airport (Germany) this morning against deportations to Afghanistan. It is murderous when people are consciously deported to a war zone. The demonstration was preceded by a protest camp on Augustusplatz, Leipzig, lasting for four days. A monitoring of all deportations at Leipzig / Halle aiport is urgently needed. According to dpa, the flight will depart in the evening hours.

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Image: Demonstration against deportations at Leipzig/Halle airport today. Image by Twiter account @PrismaLE

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Deportations to Afghanistan and Criminalising Refugees

Among other cities in Germany, also in Leipzig there was a demonstration (on Thursday)  against deportations, especially to Afghanistan. Why?

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Fascist Rallies in Leipzig – Thousands Join #Antifa Counter-Protests

On March 18th a little more than one year after heavy riots erupted in Leipzig-Connewitz, Neo-nazis once again gathered to hold a demonstration close to the alternative district of the Saxon city. Even less participated in the far-right rally. Thousands followed calls by different political groups and joined counter-protests. Protest mostly stayed peaceful. Eighteen counter-protestors were arrested. Amongst Neo-nazis were followers wearing signs of Greek far-right organization Golden Dawn, others clothed in uniform ‘Aryans – Protect your race’ shirts and a participant wore a backpack with ‘Combat18’ – the forbidden terror organization – written on it.

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18.03.2017 #Leipzig, #Germany: They Shall Not Pass! – #Connewitz

Burning barricades, smashed windows, injured cops and an overall damage of several hundreds of thousands. That’s been the price the City of Leipzig payed when it tried to enable Neonazis to rally through the south of Leipzig on December 12th 2015. Material used: a thousand cops, several water cannons and expired gas grenades. On March 18 fascists want to rally in the Connewitz district in Leipzig again.

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#ivibleibt #Frankfurt: IvI Räumung – Ein Update

frankfurt22.04.2013 – Montag

Am Montag Morgen wurde das seit zehn Jahren besetzte Institut für vergleichende Irrelevanz von einem Großaufgebot der Bullen geräumt. Neben zwei Reihen Absperrgittern, hunderten Bereitschaftsbullen und dem BFE, kam auch das SEK zu Unterstützung zum Einsatz. Die Taktik der Bullen scheint es zu sein, die von ihnen befürchteten massiven Proteste von Anfang an in einem Großaufgebot zu ersticken. Zeitgleich zur Räumung kam es zu den ersten direkten Aktionen, die sich vor allem auf den nahe gelegenen Campus Bockenheim konzentrierten, wo mehrere Fensterscheiben zu Bruch gingen und mehrfach der Feueralarm ausgelöst wurde. Darüber hinaus wurde für das dem IvI gegenüberliegende und seit wenigen Wochen leerstehende FLAT („Forschung und Lehre am Turm“) als Ersatz besetzt, jedoch schon nach kurzer Zeit von den Bullen wieder geräumt.
Die Uni trägt mit dem Verkauf des IvI an die Immobiliengesellschaft Franconofurt eine unmittelbare Mitschuld an der Räumung. Schon Ende der letzten Woche kam es zu Glasbruch am Präsidium auf dem neuen Campus Westend. In einer an alle Studierenden verschickten E-Mail des Präsidiums wird der Schaden mit 100 000 Euro veranschlagt, wobei hier leider getrost davon ausgegangen werden kann, dass die Uni diese Zahlen übertreibt.

frankfurt223.04.2013 – Dienstag

Um 18 Uhr startete die Tag 1+X-Demo vor dem Hauptbahnhof und ging mit 1500 Leuten durch die Innenstadt, vorbei an dem Verwaltungsgebäude von Franconofurt zum IVI. Die Cops setzten darauf, den Protest durch massive Überpräsenz, komplettes Abfilmen, Spalier und ständiges Aufstoppen einzuschüchtern und zu zermürben. Der spannungsgeladenen Stimmung tat diese Taktik nur bedingt einen Abbruch. Nach dem Ende der Demo in der Nähe des Studierendenhauses kam es u.a. zu Angriffen auf Gebäude der Uni und eine Zivikarre. Zitat Frankfurter Rundschau:
„Wie die Frankfurter Polizei am Mittwoch auf Nachfrage mitteilte, seien in der Gräfstraße am Campus Bockenheim sechs PKW zerkratzt worden, am alten Hörsaalgebäude, einem Pförtnerhaus in der Gräfstraße und einer Sparkassen-Filiale in der Berger Straße seien Scheiben eingeworfen worden. Im Bahnhofsviertel seien zudem zwölf Müllcontainer in Brand gesetzt worden.“ Weiter heißt es dort: „Ein besonders massiver Angriff richtete sich nach Polizeiangaben gegen zwei Polizisten in Zivil, die mit ihrem Einsatzwagen ebenfalls in der Gräfstraße unterwegs waren. Vermummte Demonstranten hätten das Fahrzeug mit Steinen und Flaschen attackiert und es dabei erheblich beschädigt, die Beamten hätten die Flucht ergreifen müssen. Beide seien leicht verletzt worden. Der gesamte Sachschaden betrage ersten Schätzungen zufolge mehrere Zehntausend Euro, es keinerlei Festnahmen gegeben.“ Der entstandene Sachschaden soll in einer Höhe von circa 60 000 Euro liegen.

frankfurt324.04.2013 – Mittwoch

Im Vorfeld der uniweiten Vollversammlung verschickte das Präsidium einen Brief, in dem sie alle Studierenden aufforderte dafür zu sorgen, dass die neuen – klinisch reinen – Gebäude auf dem Campus Westend sauber und heil bleiben. Eine facebook-Gruppe aus der Ecke RCDS, Burschis und Co rief dazu auf, „Extremisten“ zu fotografieren und „für einen sauberen Campus Westend“ zu sorgen. Die Dekan*innen der unterschiedlichen Fachbereiche riefen zur Teilnahme an einem „runden Tisch“ auf und stellten fest: „Wir brauchen Gespräche, keine Scherben“. Ein völlig grotesker Move, nachdem in den letzten Monaten das IvI verkauft, ein neuer Campus ohne Studierendenhaus, dafür mit völliger Kameraüberwachung bezogen und Studierende von Seiten des Dekanats mit der SA verglichen wurden. Von Gesprächsbedarf seitens der Uni war da wenig zu spüren. Dem Lautsprecherwagen der VV mit einem Gabelstapler Steine in den Weg zu legen, damit er nicht auf den bzw. vom Campusgelände kann, für ein passendes Gesprächsklima sorgt, sei dahin gestellt. Dies wurde auch auf der mit 2000 Menschen gut besuchten VV thematisiert. Im Anschluss kam es zu einer 300-Leute-Spontandemonstration durch das angrenzende Westend in Richtung Innenstadt. Auch dieses wieder mit massiver Bullenbegleitung.

Talking is over – Action is on. Ihr räumt – wir bestimmen den Preis!

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84416

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#ivibleibt #Leipzig: Solidaritäts-Besetzung an der Uni

ivileipzig
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Pressemitteilung der protestierenden Studierenden Universität Leipzig, Mittwoch 24. April 2013

Besetzung eines Seminarraumes der Universität Leipzig als Protest gegen die Räumung des Instituts für vergleichende Irrelevanz in Frankfurt/Main
Heute, am Mittwoch dem 24. April wurde der Seminarraum S110 des Seminargebäudes der Universität Leipzig von Studierenden und anderen Protestierenden besetzt. Dies stellt eine Reaktion auf die Räumung des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) in Frankfurt am Main und auf die Umstrukturierungen der Universität Leipzig dar.
Das IvI war ein von Studierenden und anderen Interessierten selbstverwalteter Raum, der zum gegenseitigen Lehren und Lernen abseits der üblichen Themen der Universität genutzt wurde.
Das Gebäude wurde 2003 im Rahmen der Student*innenproteste besetzt. Unter dem Motto „Theorie*Praxis*Party“ fanden im IvI seitdem unabhängige, selbstorganisierte Tutorien und Lesekreise, Veranstaltungen zu verschiedenen Themen, aber auch Partys und Konzerte statt.
Im Februar 2012 wurde das Gebäude durch die Universität Frankfurt an die Immobilienfirma Franconofurt AG verkauft. Diese veranlasste im Februar 2013 die Räumung des Gebäudes.
Am Montag, dem 22. April wurde das Gebäude durch Polizeieinheiten brutal geräumt.
Die Besetzer*innen der Universität Leipzig solidarisieren sich mit dem IvI „Wir verurteilen
die Räumung des autonomen, selbstverwalteten Raumes, in dem Studierende und andere die Möglichkeit hatten, alternative Bildungsveranstaltungen zu besuchen und zu gestalten“
so Robert Kaiser, einer der Besetzer*innen.

Auch an der Universität Leipzig stehen Stellenkürzungen und Umstrukturierungen der
Institute bevor. Die Protestierenden wollen auch darauf aufmerksam machen. So meint
Melanie Faust: „Ähnlich wie in Frankfurt wollen wir uns einen selbstverwalteten Raum zum unabhängigen Lernen und kritischen Denken erkämpfen. Um den bürokratischen und
einschränkenden Richtlinien, der Raumbeschaffung an der Universität zu entgehen, sind
Besetzungen momentan der einzige Weg. Das Rektorat der Uni Leipzig hätte nach dem
Neubau am Campus-Augustusplatz die Möglichkeit gehabt, solch einen Raum zur Verfügung zu stellen. Stattdessen wurde sich für einen Merchandise-Shop entschieden, der neben der Sparkasse bereits das zweite private und kommerzielle Unternehmen innerhalb des Campus darstellt.“
Die Protestierenden nehmen die Räumung des IvI’s zum Anlass, richten ihre Kritik aber vor allem gegen die bestehenden Kürzungsmaßnahmen der Universität Leipzig und die
Kommerzialisierung von Räumen der Universität. Stattdessen fordern sie „Räume, fern von Verwertungslogik, elitären Hierarchien und Leistungszwang, in denen menschenverachtende Einstellungen keinen Platz haben. Alle Menschen sind herzlich willkommen, die sich mit uns solidarisieren oder ins Gespräch kommen wollen“ meint Melanie Faust abschließend.