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#iRUN #IhrRepräsentiertUnsNicht – Entstehung, Ausarbeitung, Durchführung und Ziele der Kampagne

Das Logo soll verschiedene Botschaften übermitteln: 1. Es ist höchste Gefahr! 2. Wir müssen einen anderen Notausgang aus der Krise finden, als den, den uns unsere Politiker als "alternativlos" verkaufen. 3. Wir bewegen uns. Wir rennen nicht weg, sondern auf diesen alternativen Notausgang zu.
Das Logo soll verschiedene Botschaften übermitteln: 1. Es ist höchste Gefahr! 2. Wir müssen einen anderen Notausgang aus der Krise finden, als den, den uns unsere Politiker als “alternativlos” verkaufen. 3. Wir bewegen uns. Wir rennen nicht weg, sondern auf diesen alternativen Notausgang zu.

Wie #iRUN entstand:

Die Idee eine bundesweite Kampagne gegen die momentan herrschende Politik in Deutschland zu organisieren, entstand beim Vernetzungstreffen am 15. Oktober 2012 in Düsseldorf. Dort versammelten sich ca. 60 Aktivisten aus ganz Deutschland und befanden, dass die Bankenkritik ein wenig verkürzt geraten ist, da die Banken nur deshalb so mächtig werden konnten, weil Politiker Gesetze erließen, die das Kapital schützen und den Banken damit erst die Macht verliehen.

Angeliehen an die Enstehung der 15M-Bewegung aus Spanien, die wie #iRUN auf Logos und Labels unterschiedlicher Gruppen verzichtete, um so eine Spaltung der Bewegung zu verhindern, haben auch wir ein Konzept kreiert, bei dem jede Gruppe ihre Themenschwerpunkte einbringen kann, ohne sich von anderen Gruppen abgrenzen zu müssen. Als Beispiel: Die Anti-Atom-Bewegung kann ihren Protest genauso unter #iRUN vortragen, wie die Hartz4-Gegner.

 

Was #iRUN erreichen will:

Zunächst einmal will #iRUN Menschen politisieren und für das Thema Politik sensibilisieren. Vor allem wollen wir den Begriff “Alternativlosigkeit” auflösen, in dem wir aufzeigen, dass alternative Systeme möglich sind, wenn wir uns aktiv in die Politik einmischen und Entscheidungen, die uns betreffen, selbst angehen.

Unser vorrangiges Ziel soll nicht bei der Mobilisierung für große Demonstrationen liegen, sondern beim Ausbau einer dauerhaften, vernetzten Infrastruktur zwischen verschiedenen Protestgruppen, Initiativen, Organisationen und Individuen aus ganz Deutschland, die gemeinsam für alternative Systeme kämpfen. Die Meinungsvielfalt, die durch die verschiedenen Gruppen natürlich auftritt, soll als Chance begriffen werden, um aufzuzeigen, wie viele Alternativen es gibt, und die Bewegung stärken, anstatt sie auseinander zu dividieren. #iRUN soll als dauerhafte Kampagne installiert werden und hat keinen festen Endzeitpunkt. Vorläufig arbeiten wir auf die Bundestagswahl hin, aber das ist nur eine erste Etappe von #iRUN.

 

Warum sich #iRUN an die Politik wendet:

Der Aufruf “Ihr Repräsentiert Uns Nicht” soll eher eine Ansage, als eine Bitte sein und soll sich vor allem an die Bevölkerung richten. Wir glauben, dass es bei einer zunehmenden Zahl von Menschen eine große Verunsicherung über die aktuelle Politik gibt und sich viele, aufgrund des immer wieder vorgetragenen Wörtchens “Alternativlosigkeit”, in einem Zustand von Hoffnungslosigkeit befinden. Wir glauben weiterhin, dass sich unter diesem Aufruf die größte Masse an Menschen mobilisieren lässt, da dies der kleinste gemeinsame Nenner aller Unzufriedenen zu sein scheint. Wir alle können bei den Wahlversprechungen und dem anschließenden Brechen dieser Versprechungen gut erkennen, für wen hier eigentlich Politik gemacht wird. Dies lässt sich sowohl lokal als auch bundesweit anhand von zahlreichen Beispielen aufzeigen.

 

Wie positioniert sich #iRUN beim Thema Wählen:

Um möglichst alle Menschen zu erreichen, positioniert sich #iRUN nicht offiziell zum Thema Wahlen. Lokale Gruppen können selbst entscheiden, ob sie zum Ungültig-wählen oder zum Wählen einer Partei oder zum Wahlboykott aufrufen. Wir wollen diesen Gruppen einen größtmöglichen Spielraum einräumen, um Kreativität und Eigenverantwortung zu fördern.

 

Der Aufruf von #iRUN inklusive des Minimalkonsens:

“Wir sind die, die durch die Entscheidungen der Politiker benachteiligt werden und die, die nicht mehr bereit sind die Benachteiligung anderer zu akzeptieren.

Ihr nennt euch unsere Vertreter, aber ihr handelt nicht in unserem Sinne.  An erster Stelle stehen für euch die Interessen einiger Weniger, die eurer Partei und die eigene Machterhaltung. Indem ihr uns nicht offen und ehrlich informiert und nicht an wesentlichen Entscheidungen beteiligt, entmündigt ihr uns. Die Auswirkung eurer Politik spüren wir jeden Tag. In der EU, auf Bundes- oder Landesebene, sowie in unseren Städten seid ihr nicht in der Lage die grundlegenden Bedürfnisse zu sichern.

Deswegen sind bereits viele Menschen auf dem Weg, sich für Gerechtigkeit und ein würdiges Leben einzusetzen. Auch wir können uns nicht länger auf euch verlassen. Wir wollen selbst entscheiden und aktiv werden.

Deshalb rufen wir alle dazu auf: #iRUN – zieht vor die Rathäuser, die Länderparlamente und den Bundestag! Informiert euch, sagt eure Meinung, engagiert euch und gestaltet selbst!”

Minimalkonsens:

Von uns geht keine Gewalt aus. Die Achtung, die Verinnerlichung und Umsetzung der Menschenrechte ist für uns selbstverständlich. Deshalb dulden wir keinesfalls menschenverachtendes Verhalten.

Rassismus, Nationalismus, Sexismus, Klassismus und andere Formen der Diskriminierung, Unterdrückung und Herrschaft haben bei uns keinen Raum. Das Kollektiv „Ihr Repräsentiert Uns Nicht“ muss sich zu keinem Zeitpunkt für irgendeine Aktion rechtfertigen. Jeder, der sich an der Kampagne beteiligt, ist nur und ausschließlich für sein eigenes Handeln verantwortlich.

Wir respektieren Menschen, die bei unverhältnismäßigen, insbesondere gewalttätigen Ausschreitungen von Personen oder Gruppen der Exekutive zum Schutz ihrer Unversehrtheit weitere Übergriffe in aktiver Gegenwehr verhindern. 

 

Terminliche Gliederung von #iRUN:

– bis Anfang April: Videos und Fotos von kleinen, kreativen Aktionen zur Mobilisation / Werbung sammeln und verbreiten, um die Kampagne bekannt zu machen. Wir freuen uns über jede Form der Mitgestaltung.

– 13. April: UmFAIRteilen kritisch hinterfragen, da die Umverteilung des Reichtums in Deutschland nur ein Schritt von sehr vielen sein kann, um ein gerechtes System in Deutschland, und schlußendlich weltweit, zu errichten. Vor allem, weil UmFAIRteilen aktiv von Parteien unterstützt wird. Der Verdacht liegt hier nahe, dass Bürgerprotest in “geordnete Bahnen” gelenkt werden soll. #iRUN soll den Menschen signalisieren, dass es richtig ist auf die Straße zu gehen, sie sich aber nicht von Versprechungen einlullen lassen sollten.

– Mitte April bis Anfang Juli.: Aktionen vor den Rathäusern der Städte und Gemeinden. Mit Hilfe von lokalen, politischen Themen wollen wir mit kreativen Aktionen die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf #iRUN lenken und aufzeigen, dass wir uns selbst organisieren müssen, wenn wir etwas verändern wollen,

– 1 Mai: revolutionäre erste Mai-Demos, #iRUN unterstützt die 1. Mai-Demonstrationen, da diese seit Jahrzehnten Veränderungen fordern und zu großen Teilen autonom organisiert werden.

– ab Mai: Wahlkampfveranstaltungen der Politiker umgestalten. Mit Aktionen, die weiter unten aufgelistet werden, wollen wir Menschen erreichen, die sich bereits für Politik interessieren, aber unsicher sind, was sie letzten Endes wählen sollen und sich deshalb auf Wahlkampfveranstaltungen befinden.

– 31. Mai -1. Juni: Blockupy: Natürlich ist die Bankenkritik berechtigt. Allerdings wird dabei zu häufig außen vor gelassen, dass gerade z.B. Peer Steinbrück sich damals das Bankengesetz, welches den Finanzmarkt deregulierte, von Großbanken schreiben ließ und dann auch umsetzte. Dass gerade er nun mit der Regulierung der Banken Wahlkampf macht, empfinden wir als Hohn und wollen den Fokus der Bankenkritik stärker darauf richten.

– 15. Juni oder 29. Juni: nächstes, deutschlandweites Vernetzungstreffen in Berlin, Termin wird noch mit den Berlinern abgestimmt

– 20. Juli: Aktion vor den Länderparlamenten, zeitgleich wollen wir vor allen 16 Länderparlamenten Aktionen durchführen und uns dabei auf politische Entscheidungen beziehen, die das gesamte Bundesland betreffen. Hierbei können auch die misslungenen Großprojekte wie Stuttgart 21, die Elbphilarmonie, der Nürburgring oder der Berliner Flughafen eine Rolle spielen.

– 14. September: Demo vor dem Reichstag in Berlin, gemeinsam mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen. Hierbei will #iRUN aufzeigen, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen den Menschen natürlich hilft und ihnen auch die nötigen Möglichkeiten bringt, sich aktiver zu engagieren, aber das bedingungslose Grundeinkommen nur ein Schritt von vielen sein kann. Da wir in Deutschland im Luxus leben, auf Kosten anderer Menschen in anderen Ländern, und dies sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen noch verstärken könnte.

 

Mögliche Aktionsformen für #iRUN:

Die Aktionsformen, die #iRUN nutzen möchte, unterscheiden sich von den meisten bisherigen Protestformen; dies hat verschiedene Gründe. Wir wollen es auch kleinen Gruppen ermöglichen an #iRUN teilzunehmen, daher braucht man für jede Aktionsform maximal eine Handvoll Leute. Wir wollen mit kreativen Aktionen den Menschen erreichen, da wir festgestellt haben, dass Demonstrationen oft nicht allzu viele Inhalte vermitteln können. Viele Aktionen befinden sich in einer Grauzone der Legalität. Im Idealfall soll bei der Bevölkerung folgender Gedanke erzeugt werden: “Na ja, verboten ist es ja eigentlich, aber Recht haben sie schon und lustig ist es auch.” Ziviler Ungehorsam kann bei der Bevölkerung nur dann ein positives Feedback hervorrufen, wenn sie zum einen die Aussage der Aktion verstehen, zum anderen niemand darunter leiden muss, mit dem sie sympathisieren. Alle Aktionsformen lassen sich leicht und schnell umsetzen und sind finanziell relativ einfach zu organisieren. Mit Hilfe dieser Aktionsformen lassen sich Bögen zu aktuellen, politischen Themen spannen, wie etwa beim Gras-Samen-Aussähen die Botschaft, dass es immer weniger Grünfläche in Städten gibt oder Lebensmittel immer weniger aus der eigenen Region kommen.

Hier nun einige der Aktionsformen, die #iRUN nutzen will, gern erweitern wir diese Liste:

– Flashmobs

– Improvisationstheater

– Human Mics bei Wahlkampfveranstaltungen

– Bannerdrops bei Veranstaltungen, aber auch in der Öffentlichkeit

– Overpass Light Brigade (http://en.wikipedia.org/wiki/Overpass_Light_Brigade)

– Kreide

– Post-its (z.B. eine Station mit der Straßenbahn und in dieser Zeit die Fenster der Bahn mit Post-its vollkleben, den Leuten ein paar Flyer in die Hand drücken und an der nächsten Station wieder raus, oder, in leerstehenden Gebäuden eine große Schablone an die Fenster kleben, die Schablone mit Post-its ausfüllen und so eine gut lesbare Botschaft hinterlassen.)

– Schaufenster Deko (den Schaufenster-Puppen Schilder umhängen, oder von außen Plakate an die Schaufenster kleben, um auf den unnötigen Konsum aufmerksam zu machen, aber auch den politischen Zusammenhang herstellen, beispielsweise, warum Kinderarbeit von der Regierung durch Lohndumping gefördert wird.)

– Gras Samen per Schablone aussähen, dann wächst nach einigen Wochen ein Schriftzug aus dem Boden

– Moos Graffiti (https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/418627_475916392419269_1775041223_n.jpg)

– Reverse Graffiti (http://de.wikipedia.org/wiki/Reverse_Graffiti)

– Interviews mit Bürgern über die aktuelle Politik und mit der Frage verknüpft, ob sie sich noch repräsentiert fühlen (seriöses Auftreten, Forschungsgruppe #iRUN, Umfragen zum Thema “Repräsentative Politik noch vorhanden? Fühlen Sie sich noch repräsentiert?”)

– Aufkleber mit dem #iRUN-Logo, und unserer Webseite drauf.

– Aktionen der Yes-Men übernehmen

 

Wie soll #iRUN sich verbreiten:

Wir wollen auf eine parallele Verbreitung setzen. Natürlich ist eine Netzpräsenz sehr wichtig. Hierzu existieren bereits eine Facebook-Seite (https://www.facebook.com/IhrReprasentiertUnsNicht), ein Twitter-Account (@iRUN_de), eine Kontakt-E-Mail-Adresse, an die sich Interessierte wenden können (iRUN@hushmail.com), ein E-Mail-Verteiler (wer dort aufgenommen werden möchte, sende bitte seine E-Mail-Adresse an iRUN@hushmail.com), ein Livestream-Kanal, der von Aktivisten genutzt werden kann (Login-Daten bekommt ihr ebenfalls über iRUN@hushmail.com), verschiedene Pads, die gerade neu strukturiert werden (auch diese Links erfahrt ihr von iRUN@hushmail.com) und trello.com, eine Internetsoftware, die ursprünglich entwickelt wurde, damit Firmen größere Projekte im Netz strukturierter ausarbeiten können (auch hier eine E-Mail an iRUN@hushmail.com für die Zugangsdaten), unsere Webseite i-run.net befindet sich im Aufbau und wird in Kürze ebenfalls erreichbar sein.

Das zweite Standbein von #iRUN soll die Mund-zu-Mund-Propaganda und Offline-Verbreitung werden. Hierzu müssen wir eine Relevanz erzeugen, die die Menschen dazu bringt, sich über #iRUN zu unterhalten. Geplant sind natürlich Flyer, Flugblätter, Wurfsendungen, aber auch eine Zeitung. Ebenfalls wollen wir mit dem Logo von #iRUN anhand von Naomi Kleins Ausführungen der totalen Vermarktung unserer Gesellschaft den Markentrend für unsere Zwecke nutzen und #iRUN-T-Shirts, -Tassen und vieles mehr herstellen. Für die Finanzierung dieser Ideen wollen wir Crowdfunding nutzen. Im Idealfall bekommt dann jeder Spender ein kleines Paket mit unterschiedlichen Utensilien von #iRUN zugeschickt.

 

Wie starte ich #iRUN in meiner Stadt:

Du findest #iRUN eine coole Idee und willst aktiv werden in deiner Stadt? Hier ein paar kleine Tipps, die dir den Start erleichtern sollen.

Zunächst einmal brauchst du ein paar Aktivisten/Freunde/Interessierte. Hör dich in deinem Freundeskreis um, schau ob deine Stadt ein AZ oder andere soziale Einrichtungen hat, die politisch interessiert sind. Einige Occupy-Aktivisten haben auf einem Pad mal eine Liste mit möglichen Bündnispartnern erstellt, die sie uns zur Verfügung gestellt haben, vielleicht sind Inititativen aus deiner Stadt mit dabei: http://titanpad.com/Occupybuendnispartner

Auch auf diesem Pad findest du, wenn du etwas nach unten scrollst, eine Liste mit Organisationen, die sich potentiell der #iRUN-Kampagne anschließen könnten: http://openetherpad.org/wHxMm30gDN

Schau einfach nach, wann sich diese Gruppen in deiner Stadt treffen und stell die #iRUN-Idee dann dort vor. Es finden sich bestimmt Interessierte, die mit dir gemeinsam die erste Aktion in deiner Stadt planen und durchführen wollen. Die Ideen für Aktionen, die auf dem Vernetzungstreffen in Kassel von der AG Aktionen ausgearbeitet wurden, sind extra so konzipiert, dass man nicht mehr als ein paar Leute dafür braucht. Viele lassen sich auch zu zweit durchführen.

Das wichtigste bei deiner Aktion sind Fotos und Videos. Diese kannst du uns schicken und wir sorgen dafür, dass sie verbreitet werden. Gerne kannst du auch einen kleinen Text dazu schreiben, damit andere, die deine Idee gut fanden und sie kopieren wollen, eine kleine Hilfestellung haben.

Was du ganz alleine machen kannst: Wir brauchen unbedingt Videobotschaften, Fotos und Texte, die aufzeigen, warum Aktivisten bei #iRUN mitmachen. Setz dich vor deine Webcam und erzähl uns, warum du dich nicht repräsentiert fühlst. Erstell eine Fotocollage von Politikern, schreib uns einen Text, warum du #iRUN gut findest. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

#iRUN soll von der Kreativität der einzelnen Aktivisten und Gruppen gestaltet werden. Daher bieten wir als Rahmen nur den offiziellen Aufruf, sowie den Minimalkonsens. Die Kampagne kann also nur funktionieren, wenn DU teilnimmst.

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#22D #Mannheim: 700 Menschen demonstrieren gegen #Kapitalismus #tina2212

Die Demo vor dem Mannheimer Schloss.
Die Demo vor dem Mannheimer Schloss.

Gestern demonstrierten knapp 700 Menschen in Mannheim unter dem Motto „There is no alternative – Kapitalismus überwinden!“ (Aufruf findet ihr auf: http://enough14.org/2012/12/08/sa-22-12-demonstration-there-is-no-alternative-kapitalismus-uberwinden/). De Stadt Mannheim hatte im Vorfeld mehrere Demonstrationsrouten  mit der Argumentation, dass die Menschen ungestört einkaufen müssten, verboten. Ein etwas seltsame Auslegung von der Versammlungsfreiheit, die ohnehin weit entfernt von frei ist.

Buskontrolle auf der A6 (Foto AG Freiburg)
Buskontrolle auf der A6 (Foto AG Freiburg)

Die Demonstration startete unter heftigem Regen am Hauptbahnhof und lief dann lautstark um die Quadrate. Die Demonstration wurde von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Im Vorfeld hatte es schon eine Buskontrolle auf der A6 gegeben (Foto), und auch rund um die Demo waren viele Hundertschaften im Einsatz. Nach der Demo startete dann auch spontan eine zweite Demo, um gegen das Verbot durch das Zentrum zu laufen und die Repressionen, zu demonstrieren. Alles im allem eine gelungene, anarchistische Demo.

Buskontrolle auf dem A6 (Foto AG Freiburg)
Buskontrolle auf der A6 (Foto AG Freiburg)
There is no alternative - Kapitalismus überwinden Demo am 22.12.2012 (Foto AG Freiburg)
There is no alternative – Kapitalismus überwinden Demo am 22.12.2012 (Foto AG Freiburg)
There is no alternative - Kapialismus überwinden Demo am 22.12.2012 in Mannheim
There is no alternative – Kapitalismus überwinden Demo am 22.12.2012 in Mannheim
Auf 'm Weg zum Treffpunkt (Foto AG Freiburg)
Auf  dem Weg zum Treffpunkt (Foto AG Freiburg)
There is no alternative - Kapitalismus überwinden demo am 22.12.2012 (Foto AG Freiburg)
There is no alternative – Kapitalismus überwinden Demo am 22.12.2012 (Foto AG Freiburg)
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Infos für #22D “There is no alternative” Demonstration in #Mannheim

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Am kommenden Samstag, den 22.12., findet in Mannheim die Demonstration unter dem Motto „There is no alternative – Kapitalismus überwinden!“ (Aufruf findet ihr auf: http://enough14.org/2012/12/08/sa-22-12-demonstration-there-is-no-alternative-kapitalismus-uberwinden/)statt. Obwohl die einzige vergleichbare Veranstaltung, eine Demonstration des A-Netzes vor einem Jahr in Karlsruhe, bei geringer Polizeipräsenz völlig ohne Zwischenfälle verlief, wird der Demonstration von Seiten der Stadt ein „Konfliktpotential“ unterstellt. Vor diesem Hintergrund und mit Verweis auf die vielen Menschen, die am letzten Adventssamstag ungestört einkaufen wollen, wurde die gesamte Innenstadt für Demonstrationen gesperrt.

Zwei Kooperationsgespräche waren eine Farce, da alle unsere Kompromissvorschläge von der Stadt abgelehnt wurden, das Ergebnis schien bereits vorher abgemacht. Eine politische Motivation für das Verbot liegt nahe, zumal bei den Gesprächen auch der Staatsschutz anwesend war.

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Die Demonstration wird dennoch stattfinden und voraussichtlich vom Hauptbahnhof an der Innenstadt vorbei über den Stadtring zum Alten Messplatz führen. Gerade unter diesen Umständen ist es wichtig, dass wir am Samstag zeigen, was wir vom Versammlungsgesetz, Staat, Nation und Kapital halten.

Aktuelle Infos bekommt ihr am Samstag über unseren Twitter-Account: twitter.com/a_netz

Für den Fall, dass es Festnahmen gibt, steht der Ermittlungsaussschuss (EA) bereit, um euch zu supporten. Meldet euch auch beim EA, wenn ihr Festnahmen oder Übergriffe durch die Polizei beobachtet. Der EA ist über: 0152/55800219 erreichbar.

Es gibt inzwischen aus fast allen Teilen Baden-WürttembergsZugtreffpunkte, aus Freiburg und Bochum fahren Busse. Alle Infos zu gemeinsamen Anreisen finet ihr hier.

Im Anschluss an die Demo findet im JUZ Mannheim eine VoKü und im Anschluss an diese eine Soliparty für die Anarchistische Buchmesse 2013 in Mannheim statt.

Wir sehen uns Morgen in Mannheim. Es gibt keine Alternative: Kapitalismus überwinden!

Antikapitalistische Demo | 22. Dezember 2012 | 15 Uhr | Mannheim HBF

Mehr Informationen:

http://esistdassystem.blogsport.de/

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#Berlin 15.12. #Kotti Lärmdemo: Gemeinsam gegen hohe Mieten und Verdrängung!

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Nach der Demo am 15.12. findet am Dienstag den 18.12 eine “Wir bleiben alle” – Vollversammlung in der KvU, Kremmener Straße 9-11 statt (ab 19:00 Uhr).

Mehr Informationen:

http://wirbleibenalle.org/?p=218/