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#Berlin #LK37 #Villa_Amalias #Skaramanga: Solidaritätsaktion in der griechischen Botschaft

Die griechische Botschaft in Berlin
Die griechische Botschaft in Berlin

Heute kam es vor und im griechischen Konsulat zu einer Solidaritätsaktion für die geräumten Sozialen Zentren Villa Amalias, Skaramanga und andere kämpfende Projekte in Griechenland. Es gab eine Kundgebung und eine Aktion in der Botschaft.

Rund 30 Personen versammelten sich heute am Nachmittag bei winterlichem Wetter mit Transparenten vorm Konsulat, verlasen Solidaritätsbekundungen, die auf die politische Situation und den Generalangriff des Staates auf anarchistische Räume aufmerksam machen sollten. Es wurden Flugblätter (griechisch, englisch, deutsch) verteilt, die wohlwollend entgegen genommen wurden.

Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)
Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)

Kurz zuvor waren rund zehn Aktivist_innen in die Botschaft gegangen, hängten ein Transparent aus dem Fenster und waren entschlossen, das Faxgerät zu benutzen, um direkt die griechische Regierung und die Öffentlichkeit zu informieren. Bei den Angestellten stieß diese Idee auf wenig Gegenliebe. Angesichts ihres unangemessen rabiaten Auftretens musste die Delegation das Faxgerät verloren geben. Nach kurzer Zeit mischte sich der Konsul in die hitzigen Debatten und bot an, das Fax eigenhändig zu verschicken. Da das zugängliche Faxgerät zu diesem Zeitpunkt bereits außer Betrieb war, hat sich die Gruppe darauf eingelassen, dass eine Delegation auf den Sendebericht wartet.

Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)
Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)

Draußen waren mittlerweile – nach einer Dreiviertelstunde – ziemlich viele Bullen aufgetaucht, die schlechte Laune verbreiteten und sich vor der Tür positionierten. Nach dem üblichen Geplänkel mit ihnen wurde die Kundgebung dann doch angemeldet. Als die Bullen dann auch in die Botschaft kamen, einigte sich die Gruppe darauf, nicht länger zu warten und entschloss sich zum Rückzug. Draußen wurde die Kundgebung beendet, wir waren zwar wenige, aber guter Laune, abgesehen von den kalten Füßen. Wir schließen uns den griechischen Genoss_innen an und kündigen an: “Wir werden es immer wieder tun, solange es notwendig ist.”

Hier die Solidaritätserklärung der befreundeten Projekte:

Solidaritätserklärung mit der Villa Amalias und anderen kämpfenden Projekten in Griechenland 

Hände weg von anarchistischen Räumen!

Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)
Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)

Am 20. Dezember 2012 stürmte die Polizei in den frühen Morgenstunden das besetzte Zentrum Villa Amalias in Athen. Acht Bewohner_innen und Gäste wurden vorübergehend festgenommen und das Haus durchsucht. Seit 22 Jahren ist die Villa Amalias fester Bestandteil der antiautoritären und anarchistischen Strukturen in Griechenland. Seit 1973 leer stehend, wurde das Haus 1990 besetzt, um einen sozialen, kulturellen und politischen Raum zu schaffen. Am 28. Dezember 2012 wurden die selbstverwalteten Räume in der Fakultät der ASOEE (Athener Wirtschaftsuniversität) gestürmt und die Ausrüstung eines Radiosenders beschlagnahmt. Am 9. Januar 2013 haben 100 Menschen die Villa Amalias erneut besetzt. Nach wenigen Stunden wurde das Gebäude von Spezialeinheiten der Polizei unter Einsatz von Tränengas und Blendschockgranaten gestürmt. 93 Leute wurden festgenommen und das Haus erneut verschlossen. Noch während der Räumung besetzten 40 Aktivist_innen aus Solidarität die Parteizentrale DIMAR, eine der drei Regierungsparteien. Auch hier gab es Festnahmen. Wenig später wurde das besetzte soziale Zentrum Skaramanga von der Polizei gestürmt, durchsucht und die sieben anwesenden Aktivist_innen festgenommen. Mittlerweile sind alle Anarchist_innen und Unterstützer_innen wieder frei, aber allen wird ein Prozess vor Gericht gemacht. Vor wenigen Monaten war in Thessaloniki bereits das besetzte Zentrum und Wohnprojekt DELTA geräumt worden.

Anarchistische und antiautoritäre Projekte in Griechenland

Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)
Soli-Aktion in Berlin (15.01.2013)

Die Villa Amalias, das Skaramanga und andere anarchistische Projekte in Griechenland sind als Orte der Organisierung wichtiger denn je. Gerade in Zeiten, in denen die griechische Regierung versucht die Politik von IWF, EZB und EU mit Gewalt durchzusetzen. In Zeiten, in denen der Faschismus immer stärker präsent ist, sei es auf der Straße als organisierte Neonazibanden oder Polizisten, sei es im Parlament. In Zeiten, in denen Menschen hungern, ohne Jobs sind, verprügelt und eingesperrt werden – weil sie sich wehren, weil sie verzweifelt sind, weil sie Migrant_innen sind. Ein Ort, an dem unkommerzielle Kultur, soziale und antifaschistische Kämpfe ihren Platz haben und Solidarität gelebt wird.

Der Generalangriff auf anarchistische Räume

Die Regierungskoalition aus PASOK, Nea Demokratia und DIMAR hat spätestens seit dem 20. Dezember zu einem Generalangriff auf anarchistische und antiautoritäre Strukturen geblasen. Die Räumungen und Durchsuchungen wurden aus Regierungskreisen angeordnet, als offizielle Begründung werden Drogen und Waffenbesitz (bei der Villa Amalias z.B. in Form von Heizöl und leeren Flaschen und Chemikalien für die Druckerpresse) vorgeschoben. Soziale Zentren werden als rechtsfreie Räume definiert und die Nutzer_innen als Gesetzeslose diffamiert. Seit Jahrzehnten gewachsene Strukturen werden kriminalisiert. Aus den Medien wurde bekannt, dass von der Polizeiführung ein Generalplan zur Räumung und Schließung von 40 anarchistischen und antiautoritären Zentren in ganz Griechenland vorliegt.

Für uns stehen die Räumungen klar im Kontext der momentanen Gesetzesverschärfungen und repressiven Profilierung der griechischen Regierung, die nur noch die Repression sprechen lassen kann, um sich selbst zu erhalten. Sie will so dem Widerstand gegen ihre unmenschliche Politik den Boden entziehen und die sozialen Kämpfe zum Schweigen bringen. Die Räumungen stehen auch im Kontext der Faschisierung der Gesellschaft, in der mordende Neonazibanden und folternde Polizisten nur die Spitze des Eisberges sind.

Solidarität

Wir erklären unsere ausdrückliche Solidarität mit der Villa Amalias, dem Skaramanga, Delta und allen anderen besetzten Zentren und selbstverwalteten Orten, die momentan vom griechischen Staat angegriffen werden. Sie sind es, die sich in Griechenland der staatlichen Repression, dem Erstarken des Faschismus und der Politik der Regierung entgegenstellen. Sie sind die Orte, an denen Solidarität praktisch wird, als Nachbarschaftsinitiativen, mit Volksküchen oder Kleiderkammern und als Treffpunkte, um Widerstand zu organisieren. Unsere Wut und Solidarität, ausgedrückt in Worten und Taten, gilt unseren Gefährten bei ihrem Kampf gegen Staat, Repression und Faschismus in Griechenland.

… nichts ist zu ende … es hat gerade erst angefangen…

Berlin, 15. Januar 2013

Einige Bewohner_innen und Nutzer_innen folgender Projekte in Berlin:

Köpi, Linie 206, KvU, Brunnen 6/7, Schokoladen, Bandito Rosso, Lottum 10a, Bethanien-Südflügel, Kreutziger 19, Anarchistischer Infoladen Tempest, Reiche 63a, Braunschweiger 54/55, Linienhof

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/76320

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#Greece: #LK37: Lelas Karagianni Squat geräumt und wieder besetzt

Die Räumung heute Morgen.
Die Räumung heute Morgen.

Heute wurde gegen 11:30 Uhr (griechische Zeit) wurde Griechenlands ältesten anarchistischen Squat,  Lelas Karagianni 37 von Polizisten geräumt.

Unterstützer_Innen und Nachbarn versammelten sich auf dem Platz Amerikis und dann außerhalb des Squats, und versuchten die Räumung zu verhindern. Es gab 14 Hausbesetzern, die Parolen auf dem Dach des Gebäudes riefen und von der Polizei festgenommen wurden. Außerdem wurden zwei Unterstützer_Innen von Polizisten auf der Straße geschlagen und festgenommen. Außerdem wurden Starke repressive Einheiten in der Innenstadt eingesetzt – plus einen Polizeihelikopter.

Kurz darauf, versammelten sich immer mehr Menschen in der nähre des Squats. Es wurde zu einer Versammlung für 15.00 Uhr außerhalb des Polizeipräsidiums in der Alexandras Allee, in Solidarität mit den Hausbesetzern, die in Lelas Karagianni verhaftet wurden. Um 17:00 Uhr wurden alle festgenommene Genoss_Innen ohne Anklage entlassen. Kurz davor hatte die Polizei das

Gebäude Lelas Karagianni verlassen, und wurde sofort wieder Besetzt!

Video: Räumung Lelas Karagiann 15.01.2013

Wieder Besetzung Lelas Karagiannis 37 in Athen
Wieder Besetzung Lelas Karagiannis 37 in Athen
Hier ein Bild von den "terroristische" Aktivitäten in dem Haus vor der Räumung..
Hier ein Bild von den “terroristische” Aktivitäten in dem Haus vor der Räumung..

Quelle: http://de.contrainfo.espiv.net/2013/01/15/athen-polizeirazzia-im-lelas-karagianni-squat/

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#Greece: #Villa_Amalia Erklärung der #Athens93 Genoss_innen – #Villa_Amalias

Morgen wird es überall in Griechenland Demonstrationen für den erhalt von Freiräume und gegen Repression geben.
Morgen wird es überall in Griechenland Demonstrationen für den erhalt von Freiräume und gegen Repression geben.

Die 7 Menschen, die sich während der Räumung am vergangenen Donnerstag im Skaramaga Gebäude befanden, wurden gestern frei gelassen. Am 24. Januar wird ihre Gerichtsverhandlung stattfinden. Die 93 Aktivisten, die bei der Räumung der am Donnerstag wieder besetzten Villa Amalias festgenommen wurden, bleiben auf jeden Fall bis Samstag in Haft und vielleicht auch länger. Heute wurde entschieden dass sie am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Neben Soli-Aktionen in diverse Griechische Städten, gab es auch Soli-Aktionen in u.a. San Francisco wo u.a. das griechische Konsulat mit Farbbomben verschönert wurde. In Paris gabe es eine spontane Kundgebung vor der Griechische Botschaft.

Es folgt ein Text der 93 GenossInnen, die bei der Wiederbesetzung der Villa Amalias gestern festgenommen wurden.

Es ist nicht weniger als unsere nicht zu verhandelnde Haltung zu sozialen Räumen, die wir und die uns im Gegenzug unterstützen.  Nichts anderes als das, was wir sagen und was wir all diese Jahre in Besetzungen, in selbst-organisierten Räumen, auf Demonstrationen, bei Streiks und auf der Straße tun.

Aus diesem Grund kann die Obrigkeit, die bewaffnete Wächter vor die Villa Amalias gestellt hat, niemals Unzufriedenheit bei uns erzielen, unsere Moral brechen oder erreichen, dass wir aufhören oder aufgeben.

Heute, am 09. Januar, haben unsere GefährtInnen, unter den Augen der zum Schutz abgestellten repressiven Kräfte, das Gebäude wieder besetzt.  Ein Gebäude, das nicht nur mit der Geschichte der subversiven Bewegung der letzten 22 Jahre, sondern auch mit für uns bedeutenden Idealen verbunden ist.

Vom ersten Augenblick an wurde ein Transparent ausgerollt und eine PA-Anlage aufgebaut, um Texte vorzutragen. Gleichzeitig versammelten sich hunderte Menschen aus Solidarität außerhalb des besetzten Hauses. Zwei Stunden später brachen, ohne Anwesenheit eines Rechtsanwalts, Kräfte der EKAM (antiterroristische Einheit) in das besetzte Haus ein und verhafteten uns. Sie wurden durch andere Einheiten, samt Helikopter, unterstützt.

Kurz darauf besetzten GefährtInnen das Hauptquartier der Regierungspartei Demokratische Linke (DIMAR) und wiesen auf die vollständige Übereinstimmung dieser Partei mit dem Vorgehen von Premierminister Samaras und dem Minister für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz, Dendias, hin. Nach dem Eingreifen der Polizei wurden 40 GefährtInnen festgenommen.

Der Staat hat sich bei seinem gegenwärtigen Versuch Solidaritätsaktionen zu verhindern, dazu entschieden, einen weiteren sozialen Raum anzugreifen, das besetzte Haus in der Str. Patision 61 / Ecke Skaramanga, und verhaftete weitere 8 GefährtInnen von uns.

Soli-Aktion in Paris
Soli-Aktion in Paris

Wir haben die Villa Amalias wiederbesetzt, obwohl wir wussten, dass wir angegriffen und naheliegenderweise auch verhaftet würden. Wir werden es so oft wie nötig wiederholen, für diesen und für jeden anderen sozialen Widerstandsraum von unten, der unter Beschuss geraten könnte. Wir sagen es noch einmal: Weder ihre Wachen noch ihre Verleumdung können uns Angst einjagen.

Mit der heutigen Wiederbesetzung zeigten wir, dass der Großangriff des Staates, mit den heutigen (Angriffs)Zielen der besetzten Häuser, selbstorganisierten Räume und der Strukturen der  anarchistischen /anti-autoritären Bewegung sowie der sozialen Klassenkämpfen, nicht alternativlos ist.  Herz, der Wille zum Kampf und der Wunsch nach einer Welt voll Gleichheit und Freiheit erweisen sich als stärker als die Armeen.

Sie werden es niemals schaffen, uns zu schlagen. So viele Repressionskräfte sie auch heranziehen, Widerstand, Würde und Solidarität können sie nicht ersticken.

Sie werden uns niemals besiegen, weil wir nicht nur Hundert sind, wir sind Tausende. Wir sind Teil der Welt, der gegen die kapitalistische Barbarei , Staatsterrorismus und faschistische Tendenz kämpft. Wir verstehen uns als Teil von einheimischen und migrantischen ArbeiterInnen, Arbeitslosen, Studierenden, die in den Nachbarschaften Widerstand leisten; verfolgte und verhaftete Menschen im Kampf, die nicht ihr Haupt beugen. Mit ihnen erheben wir die Faust des Widerstands, wie im Moment unserer Verhaftung.

Unsere eigene Waffe ist Solidarität, die wir heute sehr stark erfahren haben. Unsere Stärke ist kollektiver Widerstand.

In Zeiten des Memorandums, aufgezwungener und ständig wachsender Verarmung der Gesellschaft ist die Zukunft vom Staat und Kapitalismus diktiert. Zum jetzigen Zeitpunkt, wo die Gewalt des Systems sich verschärft und der ständige Ausnahmezustand Totalitarismus installiert, ist die soziale Revolution der einzige Schritt vorwärts. Inmitten dieses Zustands bleiben wir bewusst standhaft und propagieren Selbstorganisation, Widerstand und Solidarität und gehen einen weiteren Schritt weiter, um den sozialen und Klassen-Gegenangriff zu organisieren. In Zeiten, in denen der herrschende Zustand lautet: Wir werden alles verlieren, kämpfen wir für seine Umkehrung: Lasst uns alles gewinnen.

Wenn wir dies nicht ändern, wird es keineR machen. Alles wird weiter gehen……

Gegen den Hurrikane der Repression, lasst uns den Sturm der Solidarität entfachen!

Alle auf die Straße, wo alles entschieden wird.

Hände Weg von Villa Amalias, dem besetzten Skaramanga, dem selbstorganisierten Platz der ASOEE, dem Xanadu Treffpunkt, der Delta Besetzung, allen Squats, selbstorganisierten Plätzen und den sozialen Kämpfen.

Die 93 Verhafteten der Villa Amalias (#Athens93)

Video: Solidarität mit den griechischen Anarchisten(11.01.2013):

Siehe auch: http://enough14.org/2013/01/10/greece-villa_amalia-staat-plant-40-weitere-raumungen-immer-noch-93-menschen-in-haft-skaramanga-athens93/ 

und http://enough14.org/2013/01/09/greece-villa_amalia-wieder-besetzt-und-geraumt-uber-100-verhaftungen-villa_amalias/

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/75682

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#Greece #Villa_Amalia: Staat plant 40 weitere Räumungen – immer noch 93 Menschen in Haft #Skaramanga #athens93

villaamaliasplakatkatalonien In Griechenland melden die Mainstream-Medien, dass der griechische Staat plant in den kommenden Wochen 40 besetzte Häuser zu räumen. Nach den gestrigen Räumungen von Villa Amalias und Skaramanga in Athen plant das Ministerium für “Public Order” weitere Aktionen für die kommende Tage. Laut tanea.gr wurde gestern das besetzte Haus Skaramanga nur wenige Stunden nach der kurzweiligen Wiederbesetzung von Villa Amalias geräumt, um mittels diesem Signal mitzuteilen dass “rechtsfreie Räume nicht länger toleriert werden.” Eigentlich sollte laut tanea.gr Skaramanga erst in einigen Tagen geräumt werden. Die Stimmung beim Ministerium für “Public Order” wird sehr deutlich durch einen Kommentar von einem hohen Beamten: “Die erste Besetzung von Villa Amalias dauerte 22 Jahre, die Zweite hielt 22 Minuten an.”

Es gab 93 festnahmen bei der gestrigen Räumung von Villa Amalias
Es gab 93 festnahmen bei der gestrigen Räumung von Villa Amalias

Bei der gestrigen Räumung von Villa Amalias wurden 93 Menschen verhaftet. Die 93 Aktivisten sind immer noch inhaftiert. In einer Erklärung sagten sie u.a. “Wir wussten, dass wir attackiert werden würden und es war klar, dass sie uns verhaften würden. Wir werden es aber wieder tun und zwar so oft wie nötig, in diesem und jedem anderen sozialen Freiraum des Widerstands von unten, der angegriffen wird. Weder ihre Waffen, noch ihre Verleumdungen schrecken uns ab. […] Lasst uns gegen den Hurrikan der Repression einen Sturm der Solidarität entfesseln.”

Heute wurden u.a. zwei Radiosender besetzt. Als die Polizei die Identität von den Besetzer_innen bei Real FM feststellen wollte, wurden die Aktivisten von diversen Mitarbeitern unterstützt und konnten ungehindert das Gebäude verlassen. Aber nicht bevor sie eine Erklärung über die Räumungen und die Verhaftungen vorgelesen hatten. Heute Mittag gab es auch Proteste vor dem Evelpidon Gericht in Athen, zu dem die 93 verhafteten Aktivisten hingebracht wurden. Die Demonstranten skandierten lautstark: “Die Leidenschaft für die Freiheit ist stärker als jeder Zelle.” (Siehe Video)

Video  Demonstration vor dem Evelpidon Gericht in Athen (10.01.2013):

Heute Abend: Eine erneute Sponti in Athen.
Heute Abend: Eine erneute Sponti in Athen.

Die 7 Menschen, die sich während der gestrigen Räumung im Skaramaga Gebäude befanden, wurden heute frei gelassen. Am 24. Januar wird ihre Gerichtsverhandlung stattfinden. Die 93 Aktivisten, die bei der Räumung der wieder besetzten Villa Amalias festgenommen wurden, bleiben auf jeden Fall bis Samstag in Haft und vielleicht auch länger. Heute wurde entschieden dass sie am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Heute wurde auch die ASOEE Fakultät für zwei Tage besetzt, aus Protest gegen die ständige Anwesenheit der Bereitschaftspolizei um die Uni Gebäude herum. Im Moment gibt es eine spontane Demonstration in Athen.

Wie wir gestern schon berichteten, wird es morgen mehr Aktionen geben, ab 12:00 Uhr mittags wird es u.a. eine Demonstration geben, die bei der Propylea, der Uni in Athen startet.

Während der Minister für “Public Order” gestern groß tönte, dass die Hausbesetzer Szene Griechenland ein schlechtes Image besorgt, blieb er heute sehr leise, nachdem die BBC berichtete, dass erneut ein Tourist von der griechischen Polizei zusammengeschlagen wurde (BBC Bericht: http://www.bbc.co.uk/news/magazine-20958353 )

Video Demonstration in Athen für die Freilassung aller Gefangenen am 09.01.2013:

Video Demonstration vor dem Besuch Ministerpräsident Samaras beim Finanzministerium am 09.01.2013 in Athen:

Siehe auch:

http://enough14.org/2013/01/09/greece-villa_amalia-wieder-besetzt-und-geraumt-uber-100-verhaftungen-villa_amalias/

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#Greece: #Villa_Amalia wieder besetzt und geräumt – über 100 Verhaftungen – #Villa_Amalias

Transpi am Dach Villa Amalias nach der wiederbesetzung: "Squat Forever - Villa Amalias"
Transpi am Dach Villa Amalias nach der Wiederbesetzung: “Squat Forever – Villa Amalias”
Am 9. Januar um 7 Uhr morgens Ortszeit besetzten über 100 Menschen das am 20.12.2012 geräumte Haus Villa Amalias in Athen erneut. Die Besetzer hingen ein Banner mit der Aufschrift: „ Squat forever – Villa Amalias“ aus dem Fenster. Da das Haus seit der Räumung von Polizei-Einheiten überwacht wurde, hatten die Besetzer sich in 2 Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe, die die Polizei draußen beschäftigte und eine Gruppe, die sofort in das Gebäude gedrungen ist um es wieder zu besetzen. Sie kamen herein und konnten das Gebäude für einige Stunden wieder besetzen.
Die Polizisten, die das Haus umstellt hatten, fingen sofort an das besetzte Haus mit Tränengas anzugreifen. Gegen 9:20 Uhr wurden die Fenster von der Spezialeinheit EKAM zerstört und das Haus geräumt, alle anwesenden 92 Besetzer wurden verhaftet.
Spontane Demonstration beim Finanzministerium heute Morgen wo Minister-Präsident Samaras zu gast war.
Spontane Demonstration beim Finanzministerium heute Morgen wo Ministerpräsident Samaras zu Gast war.
Direkt nach der Räumung von Villa Amalias besetzten rund 40 Anarchisten aus Solidarität mit Villa Amalias und die überall in Griechenland unter erhöhtem Räumungsdruck stehenden Freiräume in Griechenland,  die Parteizentrale der DIMAR (Demokratische Links Partei), die Teil der Regierungskoalition ist. Kurz darauf räumte die Polizei das Gebäude und nahm die Besetzer in Gewahrsam.
Gleichzeitig reagierten etwa 200 Menschen mit eine Spontidemo am Victoria Platz. Die Demo machte sich auf den Weg zum Finanzministerium, wo Ministerpräsident Samaras zu Gast war.  Die Polizei attackierte die Demo mit Tränengas und Schlagstock-Einsätzen.
Das besetzte Haus Skaramaga in Athen.
Das besetzte Haus Skaramaga in Athen.
Um 15:00 Uhr Lokalzeit stürmte die Bereitschaftspolizei ein weiteres besetztes Haus in Athen. Das Kollektiv Skaramaga Squat gab bekannt, dass die 7, sich im Gebäude befindenden Personen, dabei verhaftet wurden. Wovon sich noch eine Person als Zeuge der Durchsuchung im Haus befindet. Die anderen sechs wurden zum Polizei Hauptrevier gebracht. Das Kollektiv kündigte Widerstand an.
Heute Abend wird es eine Solidemo zum Polizei Hauptrevier geben und am Samstag, den 12. Januar, eine Demonstration für Freiräume und gegen Repression und Räumungen.
Die 40 Besetzer der DIMAR Parteizentrale wurden am Nachmittag wieder freigelassen, die 92 Besetzer von Villa Amalias sitzen aber immer noch fest. Wir warten noch auf nähere Informationen über die 7 Personen, die bei der Razzia im Skaramaga fest genommen wurden.

Video der Wiederbesetzung und Räumung Villa Amalias 09. januar 2013

Video Verhaftungen Villa Amalias am 09. Januar 2013

Video Sponti Demo für Villa Amalias 09. Januar 2013

Video Räumung Villa Amalias 09. Januar 2013

Video Sponti auf der Ermoustraße (09. Januar 2013)

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#29D Video: Solidarität mit den Protesten der Flüchtlinge in #Wien – #rfcamp #RefugeeCamp

Soli-Demo in Wien
Soli-Demo in Wien

In Wien waren bei sehr kalten Temperaturen etwa 800 Leute bei der Demo gegen die Räumung des Protestcamps. Die Demonstration zog lautstark durch die Stadt. Nicht dabei waren diesmal zahlreiche jener Flüchtlinge, die sich derzeit in der Votivkirche in Hungerstreik befinden. Doch deren Situation ist keinesfalls gut, denn die Kirche betreibt, in Zusammenarbeit mit der Caritas, ein falsches Spiel.

Die Tore der Kirche sind seit der Räumung des Protestcamps im Sigmund-Freud-Park für die Öffentlichkeit verschlossen, nicht nur Unterstützer_innen wird der Zutritt verweigert, auch Flüchtlinge werden immer wieder von den mittlerweile von der Kirche engagierten Securities der Firma ÖWD nicht eingelassen. Selbst zum Verlassen des Gebäudes sind die Leute in der Kirche darauf angewiesen, dass die Securities die Türen öffnen. Alles in allem keine guten Voraussetzungen für einen Hungerstreik.

rfcampvienna_2
Soli-Demo in Wien

Dass die Behörden offenbar das Ziel verfolgen, die Flüchtlinge erneut zu isolieren, ist nicht zu übersehen. Zusätzlich werden von der Polizei nach wie vor Lügen verbreitet, u.a. um die vollkommen illegitime Räumung rechtzufertigen. Zusätzlich wird argumentiert, dass den Flüchtlingen ohnehin warme Quartiere angeboten worden seien, diese jedoch nicht angenommen wurden. Dass die Flüchtlinge dies nie forderten, sondern seit Beginn für ihre Rechte und menschenwürdige Lebensbedingungen kämpfen, wird von den Behörden wohl absichtlich verschwiegen. So hängen sich die Exekutive und Politiker_innen ein “humanitäres Mäntelchen” um und instrumentalisieren die Flüchtlinge, um deren Unterstützer_innen zu denunzieren. Es ist nur zu offensichtlich, dass all dies geschieht, um die Flüchtlinge zum Aufgeben zu bewegen, damit endlich wieder Ruhe einkehrt im Land. Doch da werden sie sich täuschen. Die Proteste gehen weiter – bis die Forderungen erfüllt sind. Das ist die Position der protestierenden Flüchtlinge, die trotz aller widrigen Umstände weiterhin kämpferisch sind.

Solidarität in anderen Städten

Soli-Aktion in Salzburg
Soli-Aktion in Salzburg

In Linz beteiligten sich mehr als 100 Leute an einer Solidaritäts-Demonstration. In Salzburg versammelten sich etwas 50 Leute an der Solidaritäts-Kundgebung vor dem Schubhaftgefängnis in der Alpenstraße 90 (von dort stammt das Foto), von dort zogen sie über die Alpenstraße in die Innenstadt. InMünchen demonstrierten etwa 70 Leute lautstark vom Marienplatz zum österreichischen Konsulat. Und die seit Monaten protestierenden Flüchtlinge inBerlin schickten eine Solidaritätsbotschaft und machten klar, dass dies ein gemeinsamer Protest von Flüchtlingen überall in Europa ist.

Weitere Informationen auf http://refugeecampvienna.noblogs.org und http://no-racism.net.

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/74891

Video: “We will rise” Demo am 29.12.2012 in Wien

Video: Soli-Botschaftvom 29.12.2012 für Wien vom Protestcamp am Oranienplatz in Berlin:

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#28D Video: Räumung des #Refugeecamp’s in #Wien – #rfcamp Demonstration am 29.12.2012

Votivkirche (Wien)
Votivkirche (Wien)

Aus Anlass der Räumung des Protestcamps in Wien und der Verhaftung von zwei Refugeeaktivisten:

Nach der Räumung des RefugeeCamps: Konkrete Solidarität gefragt! Berechtigte Forderungen der Flüchtlinge bisher ungelöst!

Wir rufen alle mit den Protesten der Flüchtlinge sympathisierenden Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen auf, sich öffentlich von der brutalen Polizeiräumung unter fadenscheinigen Vorwänden zu distanzieren, sich lautstark gegen eine weitere Kriminalisierung der Proteste auszusprechen und vor allem sich deutlich hinter die mehr als berechtigten Anliegen und Forderungen der Flüchtlinge zu stellen!

Gerade die Refugees waren es, die in den letzten Tagen immer wieder Gesprächsbereitschaft gezeigt und eine Fortsetzung des “Runden Tisches” zur konstruktiven Lösung ihrer Probleme gefordert haben. Auch ein, der Situation nicht angemessener, Polizeieinsatz kann und darf von dieser Tatsache nicht mehr ablenken.

Darüber hinaus gilt es natürlich auch die sofortige Freilassung der, laut Polizeiangaben, zwei nach dem Fremdenpolizeigesetz festgenommen Flüchtlingsaktivisten zu fordern. Das Recht auf Ausübung demokratischer Grundrechte, wie der Versammlungsfreiheit, darf nicht an Pass oder Aufenthaltssatus gekoppelt werden. Protestierende Flüchtlinge dürfen nicht kriminalisiert werden!

Solistatements bitte an refugeeprotestvienna-solidarity@riseup.net oder via Twitter #refugeecamp!

Samstag 29.12.2012: We will rise! Demonstration gegen die Polizeiräumung unter fadenscheinigen Vorwänden und in Solidarität mit größten selbstorganisierten Protesten von AsylwerberInnen in der jüngeren Geschichte!

Zeit: Samstag, 29.12., 16.30Uhr

Treffpunkt: Sigmund-Freud-Park (ehemaliges RefugeeProtestCamp).

Die Demo ist angemeldet! Route: Sigmund-Freud-Park – PAZ Rossauerlände – Innenministerium – Bundeskanzleramt – Votivpark

Kommt alle! Bringt Kochtöpfe mit! Gemeinsam sind wir stark und laut!

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Video Räumung des RefugeeCamps in Wien:

Um 4:00 Uhr umstellten geschätzte 200 Polizist_innen das Protestcamp im Sigmund-Freud-Park. Sie kamen von allen Seiten und verkündeten, dass das Camp innerhalb von 5 Minuten geräumt werden muss. Ca. 3 1/2 Stunden später war die Räumung abgeschlossen. Weiter lesen auf: http://enough14.org/2012/12/28/28d-wien-polizei-raumt-refugeecamp-2-verhaftungen-rfcamp/

Eine aktuelle Liste der dringend benötigten Dinge findet hier:

http://refugeecampvienna.noblogs.org/post/2012/12/28/materielle-und-immateriele-unterstutzung-die-noch-immer-gebraucht-wird/

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#28D #Wien: Polizei räumt #RefugeeCamp – 2 Verhaftungen #rfcamp

Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.

Um 4:00 Uhr umstellten geschätzte 200 Polizist_innen das Protestcamp im Sigmund-Freud-Park. Sie kamen von allen Seiten und verkündeten, dass das Camp innerhalb von 5 Minuten geräumt werden muss. Ca. 3 1/2 Stunden später war die Räumung abgeschlossen.

Den Anfang machte offenbar der Besuch eines Polizisten in Zivil, der nach einem kurzen Aufenthalt am Lagerfeuer gegen 3:45 wieder ging. Etwa 15 Minuten später wurde das Camp von einem Großaufgebot Polizei eingekesselt. Eine Durchsage informierte die Anwesenden lediglich auf deutsch, dass das Camp binnen 5 Minuten zu räumen sei – obwohl bekannt ist, dass viele der Anwesenden nicht deutsch sprechen. Dabei berief sich die Polizei auf eine Campierverordnung von 1985.

Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.

Von allen Anwesenden wurde die Identität festgestellt, einige auch fotografiert. Der komplette Platz wurde ausgeleuchtet, alle Zelte nummeriert, Leute, die sich in Zelten befanden, wurden vor die Zelte gestellt, von allen Seiten fotografiert und gefilmt. Mindestens vier Leuten wurden Verwaltungsstrafen angekündigt. Ob es zu Verhaftungen kam, ist derzeit nicht bekannt, es sind aber drei Flüchtlinge abgängig und es ist davon auszugehen, dass sie von der Polizei mitgenommen wurden.

Während dessen fuhren mehrere LKWs auf den Platz und Bauarbeiter und Polizei begannen damit, alle Zelte und das Inventar zu zerstören und mit einem Greifer auf die LKWs zu verfrachten, um sie zu entsorgen. Der Traktor, der Küchenwagen und ein Bus wurden von der Firma Toman abtransportiert. Alle Aktivist_innen wurden daran gehindert, die Sachen vom Camp zu entfernen.

Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.

Von Anfang an war Presse anwesend, und die Polizei filmte alles. Aktivist_innen wurden daran gehindert, die Amtshandlung zu dokumentieren.

In der Kirche verkündete eine Mitarbeiterin der Caritas, dass die Polizei ohne Zustimmung des Pfarrers nicht in die Kirche dürfe. Die Caritas würde sich um die Anwesenden kümmern. Jene, die die Kirche verlassen wollen, könnten gehen, sie würden aber nicht mehr hinein gelassen werden.

Gegen 7:30 war die Räumung beendet.

Das Camp wurde von der Polizei komplett zerstört und dem Erdboden gleich gemacht.

Nachtrag 11:00 Uhr:  Laut Polizei 2 Personen nach dem Fremdenpolizeigesetz festgenommen, 24 Anzeigen nach der Kampierverordnung und sonstiger Verwaltungsübertretungen erstattet

Mehr Informationen & Updates:

http://refugeecampvienna.noblogs.org/

Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
Räumung heute Morgen.
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Hamburg: Soli-Aktion für #Villa_Amalias – #Villa_Amalia #Greece

hhamaliasRund 40 Aktivist_innen demonstrieren in Hamburg vor griechischem Generalkonsulat und fordern die Freilassung der acht inhaftierten Genoss_innen in Athen.
Anschließend Spontandemo durch die Fußgängerzone . Die Aktion fand einige Stunden vor der Freilassung der 8 Gefangenen statt.  (Mehr Informationen: http://enough14.org/2012/12/24/villa_amalias-gefangenen-heute-freigelassen-brandstiftung-in-xanadu-greece-antifa-villa_amalia/)

Am heutigen Heilig Abend versammelten sich rund 40 Aktivist_innen aus Kiel, dem schleswig – holsteinischen Umland und Hamburg vor dem griechischen Generalkonsulat um für die Freilassung der acht in Athen, nach einer Razzia der „Villa Amalias“ Festgenommenen zu demonstrieren.
Zeitgleich wurde vor einem Athener Gericht über eine Verlängerung der U-Haft der gefangenen Genoss_innen geurteilt.
hhamalias_2Anlass der Kundgebung ist eine Razzia des seit 22 Jahren in Athen besetzten Hauses “Villa Amalias” von Spezialeinheiten der griechischen Polizei in den Morgenstunden des 20.12.2012. Alle sich zu der Zeit im Haus befindlichen acht Personen wurden festgenommen und ins Athener Zentralgefängnis gebracht. Unter den Inhaftierten befinden sich auch zwei Genoss_innen aus Kiel/Deutschland.Gegen 11.00 Uhr fanden sich die Anwesenden zu einer Kundgebung auf der Straße vor dem Konsulat zusammen. Es wurde ein Redebeitrag, welcher den Hintergrund der seit 22 Jahren in Athen besetzten „Villa Amalias“ und den politischen Zusammenhang der Razzia, den aktuellen Gesetzesverschärfungen und den Auswirkungen der EU – Krisenpolitik darstellte, verlesen.

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Außerdem konnten die Genoss_innen, interessierte Passant_innen und hoffentlich auch die Mitarbeiter_innen des Konsulats einer verlesenen Stellungnahme der Aktivist_innen der „Villa Amalias“ zu der Durchsuchungsaktion im Kontext der sozialen Kämpfe lauschen. Und um sicher zu stellen, dass das Anliegen der Kundgebung nicht an den Außenwänden des Konsulats abprallt begab sich eine Delegation ins Innere des Gebäudes und übergaben den anwesenden Mitarbeiter_innen das Flugblatt, welches um die Kundegebung herum verteilt wurde.
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Die Aktion verlief so reibungslos, dass sich die Anwesenden spontan entschlossen im Anschluss an die Kundgebung ihre Wut und ihre Solidaritätsbekundungen mit den Gefangenen nicht nur dem Generalkonsulat sondern auch den Last-Minute-Einkäufer_innen in der Hamburger Fußgängerzone zugänglich zu machen und zogen mit Transpis, Megaphon und Parolen rufender Weise als Spontandemo durch die Shoppingmeile.Sehr erfreulich ist die Nachricht, die uns gegen 15.00 Uhr erreicht hat, dass mittlerweile alle acht Gefangene aus dem Knast freigelassen wurden.
Da zu aktueller Stunde noch unklar ist ob und in welcher Form noch Anklage erhoben wird, bleibt aufmerksam und checkt die bekannten Seiten.
hhamalias_4Wir hoffen mit der Kundgebung ein kraft gebendes Zeichen der Solidarität an unsere zwei Freund_innen aus Kiel, die weiteren sechs Genoss_innen sowie den kämpfenden Genoss_innen in Athen gesendet zu haben!Keep your hands away from our squats and comrads!
Solidarität mit der „Villa Amalias“ und den sozialen Kämpfen in Griechenland und überall!

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Video Solidarität mit Villa Amalias:

Siehe auch: http://enough14.org/2012/12/24/villa_amalias-gefangenen-heute-freigelassen-brandstiftung-in-xanadu-greece-antifa-villa_amalia/, http://enough14.org/2012/12/20/griechenland-polizei-uberfall-auf-die-besetzte-villa-amalias-in-athen-greece-squat/,  http://enough14.org/2012/12/20/update-griechenland-polizei-raumt-besetzte-villa_amalias-in-athen-greece-squat/ und http://enough14.org/2012/12/22/griechenlandvilla_amalias-festgenommene-immer-noch-in-haft-greece-antifa-villa_amalia/

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#Villa_Amalias Gefangenen heute freigelassen – Brandstiftung in #Xanadu / #Greece #Antifa #Villa_Amalia

Heute, Montag den 24. Dezember 2012, wurden die 8 Menschen, die sich während der Räumung am 20.12.2012 in dem besetzten Gebäude Villa Amalias in Athen befanden und dabei verhaftet wurden, freigelassen. Gegen drei der heute Freigelassenen wurden alle Vorwürfe fallen gelassen. Die 5 anderen Menschen, die heute freigelassen wurden, müssen sich ein mal im Monat auf einem lokalen Polizeirevier melden. Der heutige Termin vor dem U-Haft Richter im Evelpidon Gerichtsgebäude wurde von 300 solidarischen Demonstranten begleitet. Villa Amalias wird immer noch von der Polizei überwacht.

In Bielefeld gab es am Wochenende mehrere Bannerdrops aus Solidarität mit Villa Amalias.
In Bielefeld gab es am Wochenende mehrere Bannerdrops aus Solidarität mit Villa Amalias.

Wir werden uns Villa Amalias zurückerobern.

Nichts ist vorbei… es ist erst der Anfang.

Video Solidemo für Villa Amalias gestern in Athen:

Video Solidemo für Amalias am 21.12.2012 in Athen:

Brandstiftung im sozialen Zentrum in Xanthi 

Erklärung der Aktivisten vom sozialen Zentrum Xanadu:

Am Samstag den 22. Dezember, wurde das soziale Zentrum Xanadu (aktiv seit 2009 in der Stadt Xanthi) im Morgengrauen von einem faschistischen Angriff heimgesucht.

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Das soziale Zentrum Xanadu in Xanthi

Faschisten versuchten durch Brandstiftung das soziale Zentrum Xanadu zu vernichten, sie verursachten schwere materielle Schäden und brachten das Leben von den Nachbarn in Gefahr.

Sie schafften es aber nicht, das Gebäude komplett zu zerstören. Wir haben schon angefangen das Gebäude zu renovieren und Xanandu wird bald wieder geöffnet werden.

Dieser Angriff kam als eine Erweiterung der fortlaufenden Angriffe gegen Xanadu durch halbstaatliche Agenten in letzter Zeit.

Sie werden uns nicht aufhalten, wir sind nicht eingeschüchtert. Wir werden weiterhin hier sein und weiter kämpfen.

Xanadu wurde von uns allen aufgebaut.

22.12.2012 – Das Xanadu Kollektiv.

Siehe auch: http://enough14.org/2012/12/20/griechenland-polizei-uberfall-auf-die-besetzte-villa-amalias-in-athen-greece-squat/,  http://enough14.org/2012/12/20/update-griechenland-polizei-raumt-besetzte-villa_amalias-in-athen-greece-squat/ und http://enough14.org/2012/12/22/griechenlandvilla_amalias-festgenommene-immer-noch-in-haft-greece-antifa-villa_amalia/