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#Villa_Amalias Gefangenen heute freigelassen – Brandstiftung in #Xanadu / #Greece #Antifa #Villa_Amalia

Heute, Montag den 24. Dezember 2012, wurden die 8 Menschen, die sich während der Räumung am 20.12.2012 in dem besetzten Gebäude Villa Amalias in Athen befanden und dabei verhaftet wurden, freigelassen. Gegen drei der heute Freigelassenen wurden alle Vorwürfe fallen gelassen. Die 5 anderen Menschen, die heute freigelassen wurden, müssen sich ein mal im Monat auf einem lokalen Polizeirevier melden. Der heutige Termin vor dem U-Haft Richter im Evelpidon Gerichtsgebäude wurde von 300 solidarischen Demonstranten begleitet. Villa Amalias wird immer noch von der Polizei überwacht.

In Bielefeld gab es am Wochenende mehrere Bannerdrops aus Solidarität mit Villa Amalias.
In Bielefeld gab es am Wochenende mehrere Bannerdrops aus Solidarität mit Villa Amalias.

Wir werden uns Villa Amalias zurückerobern.

Nichts ist vorbei… es ist erst der Anfang.

Video Solidemo für Villa Amalias gestern in Athen:

Video Solidemo für Amalias am 21.12.2012 in Athen:

Brandstiftung im sozialen Zentrum in Xanthi 

Erklärung der Aktivisten vom sozialen Zentrum Xanadu:

Am Samstag den 22. Dezember, wurde das soziale Zentrum Xanadu (aktiv seit 2009 in der Stadt Xanthi) im Morgengrauen von einem faschistischen Angriff heimgesucht.

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Das soziale Zentrum Xanadu in Xanthi

Faschisten versuchten durch Brandstiftung das soziale Zentrum Xanadu zu vernichten, sie verursachten schwere materielle Schäden und brachten das Leben von den Nachbarn in Gefahr.

Sie schafften es aber nicht, das Gebäude komplett zu zerstören. Wir haben schon angefangen das Gebäude zu renovieren und Xanandu wird bald wieder geöffnet werden.

Dieser Angriff kam als eine Erweiterung der fortlaufenden Angriffe gegen Xanadu durch halbstaatliche Agenten in letzter Zeit.

Sie werden uns nicht aufhalten, wir sind nicht eingeschüchtert. Wir werden weiterhin hier sein und weiter kämpfen.

Xanadu wurde von uns allen aufgebaut.

22.12.2012 – Das Xanadu Kollektiv.

Siehe auch: http://enough14.org/2012/12/20/griechenland-polizei-uberfall-auf-die-besetzte-villa-amalias-in-athen-greece-squat/,  http://enough14.org/2012/12/20/update-griechenland-polizei-raumt-besetzte-villa_amalias-in-athen-greece-squat/ und http://enough14.org/2012/12/22/griechenlandvilla_amalias-festgenommene-immer-noch-in-haft-greece-antifa-villa_amalia/

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#IMC Erklärung des Kollektivs #Indymedia #Athen, 22.12.2012 – #Greece #Griechenland

Am Dienstag, den 20. Dezember 2012, äußerte sich der  Rektor der POSDEP (der so genannten panhellenischen Föderation der UniversitätsprofessorInnen- Vereinigung der WissenschaftlerInnen) Nikos Stavrakakisin in einer Stellungnahme schluchzend über die Gewalt an griechischen Fakultäten. Er forderte den Staat auf, alle besetzten Räume in Universitäten zu beseitigen und ebenfalls Indymedia Athen loszuwerden. Diese Ausführungen wurden unter dem Vorwand zweier Vorfälle  an der  Technischen Universität Athen (Metsovio) und der  Aristoteles Universität Thessaloniki (Aristotelio) getätigt.  Vorfälle, die miteinander nichts zu tun haben und ganz offensichtlich in keinerlei Verbindung mit dem Administratorenteam von Athens IMC stehen.

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Die Stellungnahme  wurde im Fernsehen der gesellschaftlichen Massenverblendung kolportiert, die spektakuläre Schlagzeilen wie „Terrorismus in Fakultäten!“ benutzten und die wahren Fakten verfälschten. Jeden Abend verkaufen dieselben Massenmedien der Gesellschaft Angst, lecken die Stiefel des Staates, unterstützen die Bosse und helfen somit ihren Plänen von ganzen Herzen.

Der Rektor der POSDEP repräsentiert einen Haufen konservativer UniversitätsprofessorInnen, die wohlklingende Wörter wie „Demokratie“ benutzen. Dann machen sie sich selbst zum Gespött, indem sie Gewalt verurteilen, egal wo sie herkommt, während sie gleichzeitig die gewaltsame Räumung selbstverwalteter Räume und das Verstummen jeder Stimme fordern, die wie Indymedia Athen das Establishment kritisiert, dem sie loyal dienen. Sie unterstützen die gewaltsame Unterdrückung jeder Protestmobilisierung, ob von ArbeiterInnen oder StudentInnen, und die gewaltsame Beseitigung der Wahrscheinlichkeit jeglicher Kämpfe. Sie wollen ihren Traum einer Universitäts-Industrie fügsamer Staatsbürger mit dem Entwurf des neuen Bildungsgesetzes verwirklicht sehen. Aber das POSDEP ging nicht auf die Rechte der VertragsarbeiterInnen der Aristoteles Universität von Thessaloniki und deren jüngsten Kämpfe ein.

Außerdem offenbart die POSDEP Erklärung, die sich ausdrücklich gegen Indymedia Athen richtet, eine verblüffende Ähnlichkeit zu den einschlägigen Anfragen der Neo-Nazis von Golden Dawn im griechischen Parlament. Die POSDEP Delegierten können sich tarnen, indem sie die Maske eines friedensliebenden Demokratiestrebens aufsetzen, ihre Worte aber sind im Wesentlichen identisch: sie sind das Wesen von Totalitarismus und dem Zermalmen jeden freien  Ausdrucks.

Wir sind nicht verblüfft, das Indymedia und selbstverwaltete Räume zum soundsovielten Male zum Angriffsziel genommen wird. Das ist genau die Periode, in der Angriffe der Herrschenden sich gegen alle Kämpfenden und Widerstandleistenden entfalten. Und die Höflinge der Macht treiben jetzt an die Oberfläche und schlagen Schaum.

Indymedia Athen ist ein Teil derer, die kämpfen und dem Frontalangriff von Staat / Kapital Widerstand leisten. Daher, gibt Indymedia Athen denen eine Stimme, die keine haben und bekämpft die Hässlichkeit des Kapitalismus.

Solidarität mit selbstorganisierten besetzten Räumen innerhalb und außerhalb der akademischen Fakultäten.
Solidarität mit den gegenwärtigen Kämpfen der ArbeiterInnen der Aristoteles Universität von Thessaloniki und anderswo.
Indymedia Athen wird erst stillgelegt, wenn das Ende der Welt nah ist.

22.12.2012 – Athen IMC Kollektiv

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#Griechenland:#Villa_Amalias Festgenommene immer noch in Haft – #Greece #Antifa #Villa_Amalia

Heute, Samstag 22.12.2012, gab es eine Antifa Demo die in der Nähe  der am vergangenen Donnerstag geräumten Villa Amalias in Athen endete. Knapp 2000 Antifaschisten nahmen Teil und bekundeten ihre Solidarität mit den 8, immer noch im Knast sitzenden, Menschen die sich  im Moment der Räumung im Gebäude befanden. Zwei der Verhafteten wurden in Deutschland geboren und laut unbestätigten Berichten, die wir von Antifa-Aktivisten aus Athen bekommen haben, schrieben die beiden gerade einen Bericht über die Unterstützung des deutschen Innenministeriums an griechische Faschisten.

Video Solidemo für Villa Amalias heute in Athen:

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2000 Antifaschisten demonstrierten heute in Athen. Die Demonstration endete in der Nähe von Villa Amalias.

Erklärung Villa Amalias:

Heute, 20.12.2012, um 7 Uhr Morgens durchsuchten Polizeikräfte das besetzte Haus Villa Amalias. Der Vorwand für diese unterdrückerische Zurschaustellung der Macht war eine “anonyme Beschwerde” bei der Polizei.

Acht GenossInnen, die sich im besetzten Haus befanden, wurden festgenommen und in die Polizeihauptwache GADA in der Alexandras Allee verschleppt, wo sie immer noch festgehalten werden.

GenossInnen, die aus Solidarität mit den HausbesetzerInnen in das Gebiet kamen, wurden von den Repressions-Motorrad-Einheiten auch in Gewahrsam genommen, dasselbe passierte anderen GenossInnen, die im Athener Rathaus in der Liosion Straße gefangen genommen wurden. Dorthin gingen sie, um gegen den Repressions-Bürgermeister Giorgos Kaminis zu intervenieren. (Letztere wurden laut Berichten nach einer Weile wieder entlassen.)

Video Solidemo für Villa Amalias am 21.12.2012 in Athen:

Vom Anbeginn der Razzia versammelten sich dutzende GenossInnen vor dem besetzten Haus; bis zu diesem Moment verbleiben wir in der Acharnon Straße, um unsere Solidarität kund zu tun.

Bürgermeister und Minister kriegt es in eure Köpfe rein: nicht einmal in euren wildesten Träumen könntet ihr uns die Villa Amalias wegnehmen.

Nehmt eure Hände weg von den besetzten Häusern!
Sofortige Befreiung unserer GenossInnen!

Villa Amalias SquatAcharnon 80 und Heyden Str.

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Gestern gegen 15:30 Uhr 20.12.2012, (griechische Zeit) war das besetzte Haus nicht versiegelt, die polizeiliche Durchsuchung lief noch unter Anwesenheit eines Staatsanwaltes und eines Zeugen von anarchistischer Seite. Etwa 200 solidarische Menschen waren zu dem Zeitpunkt noch vor dem besetzten Haus versammelt, das seit 22 Jahren existiert und in dieser Zeit schon vielen repressiven Angriffen widerstanden hat.

Die Polizei hat die HausbesetzerInnen in der Vergangenheit schon mehrfach vorübergehend geräumt, aber die Villa Amalias wurde immer wiederbesetzt. Erwähnenswert ist, dass das Gebäude circa 1860 erbaut wurde und seit 1990 nur dank der autonomen Aktion der HausbesetzerInnen und vieler solidarischer Menschen instand gehalten wurde. Die Villa Amalias hat bei vielen Gelegenheiten immer wieder erklärt, dass sie sich AusbeuterInnen, Schergen, Zuhältern und Drogenbaronen jeglicher Nationalität in den Stadtteilen der Innenstadt bewusst entgegensetzt und dauerhaft gegen faschistische und rassistische Gewalt kämpft, um die interkulturelle Koexistenz und Selbstorganisation voranzutreiben.

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Das älteste anarchistische Squat Athens, Lelas Karagianni 37, ruft zur dringenden Solidarität mit der Villa Amalias auf und fordert auch die sofortige Freilassung aller Festgenommenen des gestrigen Tages.

Gestern Mittag begannen GenossInnen vom Skaramaga Squat Erklärungen zur Razzia in der Villa Amalias über ein Lautsprechersystem in der Pattison Straße zu verlesen.

Zusätzlich dazu, schickten viele anarchistische Kollektive, HausbesetzerInnen und Einzelpersonen aus ganz Griechenland seit dem frühen Morgen der Villa Amalias ihre vorbehaltlose Solidarität. Einige Aktionen zur Gegeninformation, die gestern Abend zwischen 17 und 18 Uhr stattfanden, umfassten die Städte Thessaloniki, Veria, Patras und Heraklion (Kreta) und es werden mit Sicherheit mehr folgen…

Video Spontane Demonstration für Villa Amalias am Donnerstagabend (Athen):

Update (21.12.): Die Festgenommenen (sechs in Griechenland und zwei in der BRD Geborene) werden immer noch gefangen gehalten und mussten sich einem Vorverfahren unterziehen. Gegen 13:45 Uhr kamen die acht GenossInnen unter starker Polizeipräsenz am Athener Gericht an. Dutzende solidarische Menschen waren am Evelpidon Gerichtsgebäude versammelt und begrüßten sie mit lauten Sprechchören und Soliparolen. Etwa zwei Stunden lang wurden die acht Festgenommenen durch den Staatsanwalt verhört, der vorschlug, sie wegen der Straftat des Herstellens von explosiven Materialien und einiger Ordnungswidrigkeiten anzuklagen. Somit waren die Angeklagten verpflichtet, vor einem Untersuchungsrichter, der über die Anklageschrift entschied, zu erscheinen. Gegen 16:00 Uhr wurde berichtet, dass die acht GenossInnen mehr Zeit verlangen, um ihre Verteidigung vorzubereiten. Die nächste Anhörung soll am Montag, 24.12.2012 (also zu Weihnachten) stattfinden. Bis dahin bleiben sie eingekerkert in der Polizeihauptwache in der Alexandras Allee!

Video Villa Amalias:

Für aktuelle Informationen und weitere Soliaktionen nach der Polizeiinvasion im Villa Amalias Squat, wurden Asambleas in der ASOEE (Patission Straße) einberufen.

Alle raus auf die Straße! Villa Amalias bleibt!

Siehe auch: http://enough14.org/2012/12/20/griechenland-polizei-uberfall-auf-die-besetzte-villa-amalias-in-athen-greece-squat/ und http://enough14.org/2012/12/20/update-griechenland-polizei-raumt-besetzte-villa_amalias-in-athen-greece-squat/

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UPDATE #Griechenland: Polizei räumt besetzte #Villa_Amalias in #Athen – #Greece #squat

Heute Morgen sah es so aus, als gäbe es nur eine Razzia im besetzten Haus Villa Amalias in Athen. (Siehe auch: http://enough14.org/2012/12/20/griechenland-polizei-uberfall-auf-die-besetzte-villa-amalias-in-athen-greece-squat/) Später wurde gemeldet, dass die Polizei das Haus nach der Durchsuchung geräumt hat.

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Laut einigen Quellen hat der griechische Minister für öffentliche Ordnung, Nikos Dendias, vergleichbar mit dem Bundesinnenminister in der BRD, erklärt, dass der Befehl zur Räumung von Ministerpräsident Samaras höchstpersönlich kam. Dendias hat wohl auch noch nie von Glasrecycling gehört. Die von der Polizei gefundenen leeren Flaschen im Gebäude wären laut des Ministers nur für die Produktion von Molotov-Cocktails da. Zur Erinnerung: In der Villa Amalia wurden in den letzten 22 Jahren hunderte von Konzerten, Theatervorstellungen und anderen Veranstaltungen organisiert. Es gab auch eine Bar, damit die Menschen während den Veranstaltungen etwas trinken konnten.

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Heute Morgen gab es direkt eine spontane Aktion von 7 Menschen im Athener Rathaus, alle 7 wurden in Gewahrsam genommen. Sie kamen nach einigen Stunden wieder frei. Die 8 Menschen die in Villa Amalias heute Morgen festgenommen wurden, sitzen allerdings immer noch fest. Laut diversen, unbestätigten Twitter-Nachrichten dürfen sie keinen Kontakt nach draußen haben, noch nicht einmal zu Anwälten.

Leere Bierkisten in Villa Amalias, und schon werden Menschen als Terrorist diffamiert..
Leere Bierkisten in Villa Amalias, und schon werden Menschen als Terrorist diffamiert..

Heute Abend findet um 20:00 Uhr (Lokalzeit) in der Athener Wirtschaftsfakultät eine Asamblea statt, in der das weitere Vorgehen besprochen werden soll.

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“Wir können nicht durch Feuer verbrennen, denn das Feuer brennt in uns selbst – Solidarität mit Villa Amalias”

Auch wird es heute Abend  Solidaritäts-Demonstrationen in u.a. Thessaloniki, Patras, Heraclion, Karditsa und Veroia geben und es kommen stündlich neue Städte dazu. Die letzte Nachricht, die wir aus Athen bekommen haben, ist dass Villa Amalia Aktivisten die Studios von Radio Yiannena in Athen besetzt haben. Es dürfte also noch eine lange Nacht werden, in Athen.

Erklärung von Villa Amalias (von heute Abend, Englisch):

http://en.contrainfo.espiv.net/2012/12/20/athens-announcement-of-comrades-from-villa-amalias-squat-20-12-2012/

Video Villa Amalias (Juli 2009):

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#Griechenland: Polizei-Überfall auf die besetzte Villa Amalias in #Athen – #Greece #squat

Der Staat versucht uns abermals zu terrorisieren mittels Überfällen auf besetzte, selbst organisierte Freiräume.

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Die seit 22 Jahre besetzte Villa “Amalias” befindet sich in einem Gebäude an der Ecke Heyden- und Acharnon-Straße. In den besetzten Freiräumen fanden hunderte politische und kulturelle Veranstaltungen (Konzerte, Theater- und Filmaufführungen usw.) statt. In diesen Räumen hat die antikommerzielle Kultur, die ein Gegengewicht zu der auf Verkauf, Profit, Macht und Eigentum orientierten Kultur ist, ihren Platz gefunden. Nach den vielen täglichen Attacken gegen die antiautoritäre/anarchistische Bewegung, ist jetzt klar, dass es sich die antisozialen, autoritären, politischen und ökonomischen Kräfte zum Ziel gemacht haben, die Bewegung zum Schweigen zu bringen. Und dass sie die öffentliche Diskussion über ihre Agenda, die einzig und allein von den Mainstream-Medien und den Nazis bestimmt wird, einschränken wollen. Zu diesem Zweck verbieten sie selbstorganisierte Aktionen, die von unten und außerhalb der politischen Parteien gestartet werden.

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Laut Informationen die auf Athens Indymedia publiziert wurden, wurden 8 Genossen, die sich im besetzten Haus befanden, festgenommen. Das Haus wird durchsucht von den repressiven Kräften des Staates. Gegenüber vom Gebäude haben sich jetzt schon 200 Menschen auf der Acharnon Straße für eine Solidaritäts-Aktion versammelt.

Wir erklären uns solidarisch mit der Villa Amalias und mit den Genossen, die für diese Freiräume kämpfen.

PS: Da wir die rechtsradikalen Blogs und die einheitlich gestalteten Mainstream-Nachrichten beobachten, wissen wir, dass sie mit ihrem Rufmord an der Bewegung und ihrem Jubel über den Erfolg des unterdrückenden Staates, die Freude der pflichttreuen Diener des Machtapparates schüren. Wir verstehen das. Wir versprechen aber auch, dass die Freude der Feinde der Gesellschaft nicht für immer anhalten wird.

Quelle: http://eagainst.com/articles/police-raided-occupation-of-villa-amalias-athens/

Video Villa Amalias (Juli 2009):

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#16F #Berlin: Demo gegen Internationalen Polizeikongress

Der 16. Europäische Polizeikongress findet vom 19. bis 20. Februar 2013 in Berlin statt, ausgerichtet vom Behördenspiegel. Auch in diesem Jahr wird es wieder Proteste geben. Eine Demonstration am 16.Februar wird die verschiedenen Kritikpunkte an der Veranstaltung benennen und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

polilogo

Bereits im letzten Jahr wurden die Machenschaften von Sicherheitspolitikern, Behördenvertretern (ausschließlich Männer) und Firmen phantasievoll beleuchtet: http://polizeikongress2012.blogsport.de/

Inzwischen ist viel passiert; an den Außengrenzen der EU ist eine unbekannte Zahl von MigrantInnen ertrunken oder anderweitig durch den Einsatz der FRONTEX zu Tode gekommen.

Aktuell verkündet Griechenland stolz die Fertigstellung eines Grenzzauns zur Türkei: http://www.keeptalkinggreece.com/2012/12/17/greeces-10-5-km-long-fence-against-illegal-immigration-is-ready/

Erst vor wenigen Tagen ertranken vor der Insel Lesbos 27 Flüchtlinge: http://clandestinenglish.wordpress.com/2012/12/15/lesvos-18-migrants-found-dead-9-missing/

Was immer auch beim letzten Polizeikongress beschlossen sein mag, die griechische Polizei wird von der Staatengemeinschaft nicht im Stich gelassen. Sie hat in den vergangenen Monaten neue Schutzwesten für die Rioteinheit MAT erhalten und mehrere neue Wasserwerfer, deren Besatzung vermutlich von Deutschland ausgebildet wurde. Im Rahmen einer eigentlich seit längerem als überholt angesehenen Counterpolitik aus südamerikanischen Diktaturen ist die griechische Polizei eine Verschmelzung mit der Nazipartei Chrisi Avgi eingegangen und nährt damit Gerüchte um Todesschwadrone. Vor diesem Hintergrund muss auch die seit dem Sommer laufende Operation „Xenios Zeus“ als mit der EU abgestimmt betrachtet werden.

Als GegnerInnen des Parteiensystems müssen wir doch auf die sehr aufschlussreiche Kleine Anfrage der Linkspartei im Bundestag verweisen: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711487.pdf

In Spanien sahen sich die „Sicherheitsbehörden“ aufgrund der Kürzungen im sozialen Bereich und dem Abbau der Rechte der arbeitenden Bevölkerung starken Protesten ausgesetzt. Sowohl beim Generalstreik im März und im November als auch bei den Demonstrationen der asturischen Minenarbeiter setzten spanische und katalanische Bullen massiv Gummigeschosse ein: http://www.youtube.com/watch?v=Gu1qbHDTZMU

Dabei wurde Ester Quintana ein Auge ausgeschossen: http://www.youtube.com/watch?v=7gLBHk_3zNA

Interview mit Ester Quintana: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ksm7f3ey1bc

Wenn auf dem Polizeikongress Konzepte von Crowd Control diskutiert werden, ist es nicht unwahrscheinlich dass die regionalen Unterschiede in ihrer Wirksamkeit verglichen und verfeinert werden. Die Demonstrantin als Versuchskaninchen für Einsatzplaner und Waffenfirmen, seien es chemikalische Kampfmittel wie in Griechenland oder Gummigeschosse wie in Spanien. Die EUGENDFOR war bis vor wenigen Tagen noch auf der Sponsorenseite des Kongresses gelistet.

Deutschland war zwischendurch besonders geschäftstüchtig. Der demokratische Diktator Lukaschenko erhielt zur Bekämpfung von Unruhen Computer, Videotechnik und die komplette Ausrüstung für eine Hundertschaft seiner Polizei: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/weissrussland-deutschland-soll-polizei-ausruestung-geliefert-haben-a-852200.html

Auch mit dem Ku-Klux-Klan war die Zusammenarbeit so gut, dass deutsche Beamte dort Mitglied wurden, bis sie allerdings dem Klan zu radikal wurden: http://www.sueddeutsche.de/politik/rassistischer-geheimbund-radikale-beamte-beim-ku-klux-klan-1.1548927

Die Zusammenarbeit mit der Justiz verlief aus polizeilicher Sicht befriedigend, alle Verfahren wegen tödlicher Polizeieinsätze wurden eingestellt und das Leben von Oury Jalloh wurde vom Landgericht Magdeburg mit 10.000 Euro als verträglich für die Solikasse der Polizeigewerkschaft bewertet.

Im Problembezirk Wedding konnte die Berliner Polizei zeigen wozu sie ausgebildet ist: http://www.youtube.com/watch?v=v8f_QCcHpv4

Der kommende Polizeikongress offenbart auch einen der zukünftigen Schwerpunkte was die vollständige Durchdringung des privaten Lebens mit staatlichem Überwachungswahn betrifft. Ein Zukunftspreis Polizeiarbeit: “Soziale Netzwerke” soll vergeben werden von einer erlauchten Jury hochkrimineller Menschenrechtsverletzer http://www.european-police.eu/Zukunftspreis-Polizeiarbeit/

Die Demonstration gegen den Polizeikongress wird nicht von irgendwelchen Gruppen dominiert und es wird auch nicht beansprucht alle Aspekte abdecken zu können. Eigene Aufrufe und Mobilisierungen sind daher ausdrücklich erwünscht.

Demonstration am Samstag, 16.Februar 2013 

20 Uhr – Mariannenplatz, Berlin Kreuzberg

 

Mehr Informationen:

http://polizeikongress2013.blogsport.de/

 

Originalartikel:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/74197

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15.12 #Freiburg #Demo: Auf die Straße für mehr selbstverwaltete Freiräume und gegen Repression!

Der u-asta der Universiät Freiburg ruft zum überregionalen Aktionstag für autonome Freiräume – auf die Straße gegen rechte Gewalt und Repression – auf.

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In Freiburg ist der Wohnungsmarkt völlig überlaufen. Auch zwei Monate nach Semesterbeginn stehen immer noch viele Studierende ohne Wohnung da oder müssen völlig überteuerte Mieten zahlen. Um dieser Situation zu entkommen, entscheiden sich viele Studierende in einen Wagen zu ziehen. Doch noch immer ist diese Wohnform von staatlicher Seite nicht anerkannt und seit der Räumung des Wagenkollektivs Kommando Rhino im Sommer 2011, gibt es besonders wenig Wagenplätze. Noch immer wurde den Wägler*innen keinen geeigneten Ersatz angeboten. Ganz im Gegenteil, Wägler*innen sind von ständiger Verdrängung und häufigen Kontrollen betroffen.

Politische Einflussnahme ist ständig begleitet von staatlicher Repression, zuletzt bei der Demonstration “Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete”, bei dem der Demonstrationszug von einem völlig übertriebenem Polizeiaufgebot begleitet wurde. Doch anstatt unabhängig und kritisch über die Wohnraumknappheit und die Demonstration zu berichten, war der Badischen Zeitung die Demonstration gerade mal eine kleine Notiz, die im wesentlichen aus der Polizeipressemitteilung bestand, wert. Im Vergleich: Die überregionale Presse berichtete ausführlich über diese bundesweite Demonstration, so gab es Artikel sowohl in der taz, als auch der Süddeutschen. Auch die Tagesschau brachte in der 20 Uhr Sendung einen langen Bericht über die bundesweiten  Demonstrationen zur Wohnraumsituation an diesem Tag. Auf der Demo in Freiburg wurde auch gegen die Bedrohung des selbstverwalteten KuCa, dem Kultur-Café an der Pädagogischen Hochschule, demonstriert. Dieser Freiraum ist akut von Seiten der Stadt bedroht und soll bis Ende 2014 geräumt werden. Der Bebauungsplan dafür wurde am 20. November im Freiburger Gemeinderat abgestimmt, damit wurde der Weg geebnet für den Abriss des selbstverwalteten Veranstaltungsortes. Von der Hochschule wird den Studierenden keine vergleichbare Alternative angeboten. Ohne das KuCa fehlt in Littenweiler und an der Pädagogischen Hochschule ein Ort für kulturelles, künstlerisches und politisches Engagement.
Das ist kein hinnehmbarer Zustand, und diese Probleme finden sich auch in anderen Städten wieder. Auch der studentische Freiraum in Frankfurt, das IvI (Institut für vergleichende Irrelevanz) sowie das Haus Mainusch auf dem Campus der Uni Mainz sind in ihrer Existenz bedroht.

Die Studierendenschaft der Uni Freiburg solidarisieren sich mit diesen Projekten und ruft deshalb zur Nacht.Tanz.Demo am 15. Dezember, um 18 Uhr vor der Uni-Kirche auf. Die Bedrohung von Freiräumen geht nicht nur von Seiten der Stadt aus. Das von Freiraumaktivist*innen besetzte Haus in der Gartenstraße 19 wurde schon häufiger von Nazis angegriffen. So wurden im April die Fenster des Hauses eingeschlagen und Nazi-Aufkleber angebracht. Im November gab es einen Brandanschlag auf das Haus, bei dem glücklicherweise keine Person zu Schaden kam. Allerdings konnten der Info- und der Umsonstladen wegen der Verwüstung erst nach intensiven Renovierungsarbeiten wieder genutzt werden. Dies ist nicht der erste Brandanschlag gegen linke Projekte in Freiburg. Auch die KTS wurde 2009 von Nazis angegriffen. Solche Angriffe von Nazis müssen ein Ende haben!

Wir, die Studierenden der Uni Freiburg, stellen uns gegen Nazis und solidarisieren uns mit den Freiraumaktivist*innen der Gartenstraße 19.

Außerdem solidarisieren wir uns mit allen Wägler*innen, die nicht nur in Freiburg von Repression betroffen sind sowie mit dem KuCa, dem IvI, dem Haus Mainusch und allen emanzipatorischen Projekten selbstverwalteter Räume. Gemeinsam wollen wir für mehr Freiräume, gegen Repressionen und rechte Gewalt, für den Erhalt von KuCa, IvI, Mainusch und G19 am 15. Dezember auf die Straße gehen!

Mehr Informationen:

http://www.u-asta.uni-freiburg.de/

 

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#NoTav Demo in #Lyon: Präventive Verhaftungen – Grenze gesperrt #ZAD #s21

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Überall in Europa nimmt der Widerstand gegen Großprojekte, wie z.B. Stuttgart 21 oder den neuen Flughafen in der Nähe von Nantes (ZAD), zu. Auch in Italien wird seit 20 Jahren gegen den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke von Turin nach Lyon Widerstand geleistet. Unter unserem Bericht findet ihr noch ein paar Videos, auf denen die Repression des Staates gegen die Aktivisten gut dokumentiert wurde.

Am Montag, den 03.12.2012 fand in Lyon ein Treffen zwischen dem italienischen Minister-Präsidenten Monti und Frankreichs Präsidenten Francois Hollande statt. Während ihrer Besprechung gingen erneut tausende Gegner der Hochgeschwindigkeitsstrecke, die sich u.a. im No Tav Bündnis organisieren, auf die Straße.

Massives Polizeiaufgebot auf Autobahnrastätten zwischen Turin und Lyon
Massives Polizeiaufgebot auf Autobahnrastätten zwischen Turin und Lyon

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Um die Aktivisten an der Teilnahme der Demonstration zu hindern, gab es nicht nur massive Polizeipräsenz, sondern es wurden auch präventive Verhaftungen durchgeführt. Auch wurden mehrere Busse und Autos an der italienisch-französischen Grenze angehalten und an der Weiterfahrt gehindert. Mindestens 31 Menschen wurden in Gewahrsam genommen.

In Lyon selbst gab es viele Absperrungen und die Demonstration am vergangenen Montag wurde immer wieder durch Polizeisperrungen am Weitergehen gehindert. Das massive Polizeiaufgebot sollte die Aktivisten einschüchtern, diese versuchten aber immer wieder die Demonstration durchzusetzen, was teilweise auch gelungen ist.

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Etwa neun Milliarden Euro sollen in den Alpentälern an beiden Seiten der italienisch-französischen Grenze versenkt werden. Die neun Milliarden sind alleine für den Bau eines 57 Kilometer langen Tunnels eingeplant, während die Finanzierung des großen Restes, davor und dahinter, noch gar nicht steht; mal abgesehen von der immensen Umweltzerstörung in den betroffenen Gebieten. In Lyon machten die Gegner des Projektes erneut deutlich, dass der Bau eine traditionelle Kultur- und Wanderregion zerstört und die jahrelangen Aushubarbeiten auch durch uran- und asbesthaltiges Gestein die Gesundheit der Bürger gefährdet.

Laut Italiens Wirtschaftsminister Corrado Passera sollen durch diesen Tunnel alleine pro Jahr etwa 600.000 bis 700.000 LKW von der Straße geholt werden. Vor 20 Jahren wurden die ersten Pläne entwickelt. Damals erwartete die italienische Regierung eine Verdoppelung vom Güter- und Personenverkehr innerhalb weniger Jahre. Das Gegenteil ist passiert: Das Verkehrsaufkommen ist drastisch eingebrochen. Das hinderte die italienische und französische Regierung nicht daran an den Planungen für die Hochgeschwindigkeitsstrecke fest zu halten, obwohl es keinen Beleg für den Bedarf dieser Strecke gibt.

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Der französische Rechnungshof hat dies auch erkannt. Vor einigen Wochen wurde ein Gutachten bekannt, in dem der Rechnungshof der Regierung vorrechnete, dass die Strecke sich niemals rentieren wird. Es gibt ja schon längst eine Eisenbahnstrecke von Turin nach Lyon, diese Strecke könnte für einen Bruchteil der Kosten fit gemacht werden.

Das hat Monti und Hollande nicht dran gehindert das Prestigeprojekt am vergangenen Montag zu beschließen. Der Widerstand dagegen wird weiter gehen.

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Video: No Tav Demonstration in Lyon

Video: No Tav Demonstration in Lyon (am Ende des Videos ist eine Polizeiangriff auf einen der Busse zu sehen):

Video: Euronews Reporter : Alpentunnel sorgt für Streit

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Alle Entscheidungen der TAV-GegnerInnen werden in großen BürgerInnenversammlungen gefällt und im Konsens getragen. Übrigens nicht nach dem Sankt-Florians-Prinzip: Längst haben sie sich international vernetzt, arbeiten zusammen mit Initiativen aus Deutschland, Frankreich, dem Baskenland und England und waren (wir berichteten) Ausrichter des 1. Europäischen Forums gegen unnütze Großprojekte.