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Videos: #squat #rfcamp #Amsterdam: Flüchtlinge setzen Protest in besetzter Kirche fort

WIR SIND HIER! KEIN MENSCH IST ILLEGAL.
Amsterdam, Refugee Protest Camp.

Nach der Räumung vom Refugeecamp am Notweg setzen die Flüchtlinge ihre Proteste in einer besetzten Kirche fort. Neben einem breiten Bündnis besorgter Bürger*innen unterstützen viele Initiativen den Protest. Nachdem der Kircheneigentümer (ein Immobilienfinanzierungsunternehmen namens Fahrenheit Monumenten BV) sich bei der Besetzung dazu entschieden hatte keine Anzeige zu erstatten, haben sie jetzt mit den Besetzer*innen ein Nutzungsübereinkommen abgeschlossen. Die Unterstützungsgruppe hat Spendenaufrufe für Umbauten, Gas, Wasser und Strom gestartet.

Die Sint Joseph Kirche wurde in Fluchtkirche umgetauft.
Die Sint Joseph Kirche wurde in Fluchtkirche umgetauft.
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Nach der Räumung vom Refugee Camp am 30.11 endlich wieder ein eigener Platz.. Die Räumung vom Camp wurde von Polizeigewalt begleitet.

Am Mittwoch kommen sechs Flüchtlinge, die bei der Räumung vom Refugee Camp Amsterdam festgenommen wurden, vor den U-Haft Richter. Die inhaftierten Flüchtlinge brauchen unsere Solidarität. Es werden im Moment viele Solidaritätsaktionen geplant.

Ende der Woche droht die Räumung vom Refugee Camp in Den Haag.

Video Renovierung besetzte Sint Joseph Kirche in Amsterdam

Video Räumung Refugee Camp Notweg, Amsterdam

Mehr Informationen auf:
http://devluchtkerk.nl/blog/persbericht-7-december-2012

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#rfcamp #Berlin 09.12 Flüchtlingsproteste am Brandenburger Tor ausgesetzt – Protest geht weiter – Überall

09.12. Pressemitteilung Flüchtlinge vom Brandenburger Tor: Flüchtlingsproteste am Brandenburger Tor ausgesetzt – Protest geht weiter – Überall

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Anlässlich der gestrigen Besetzung der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Oberschule in Berlin-Kreuzberg erklären die protestierenden Flüchtlinge vom Brandenburger Tor:

Über 6 Wochen haben wir den Witterungsbedingungen und Repressionen durch die eingesetzten Polizeikräfte, den politisch Verantwortlichen sowie dem Bezirksamt getrotzt. Wir sind zwei Mal in den Hungerstreik getreten, um einerseits erstmals direkte Gespräche mit Vertreter_innen der Bundesregierung zu erzwingen und andererseits die Heuchelei der politisch Herrschenden zu entlarven. Dabei haben wir nicht nur die Öffentlichkeit erreicht, sondern haben ungebrochen und erhobenen Hauptes die Proteste fortgesetzt und die Einhaltung von elementaren Menschenrechten eingefordert – nicht nur für uns, sondern für alle die aus rassistischen oder sozialen Gründen diskriminiert, ausgegrenzt und Repressionen ausgesetzt werden. Dies wird auch so bleiben.

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Unabhängig vom jeweiligen Ort oder Zeitpunkt, von der Aktionsform oder dem aktuellen Anlass werden wir unsere Proteste dahin tragen, wo wir es für notwendig halten, selbstbestimmt und emanzipiert, mit oder ohne Pass. Der Marsch von Würzburg bis Berlin und der Pariser Platz waren bzw. sind solche Orte und Anlässe, ebenso wie das Flüchtlingscamp am Oranienplatz, die Besetzung der Botschaft Nigerias und der ehemaligen Schule in Kreuzberg.

Die derzeitige Bundesregierung wie auch die Innenministerkonferenz in Rostock haben vor allem eins bewiesen – unser Schicksal und unsere Rechte sind ihnen egal. Sie nutzen jede Gelegenheit um unser Anliegen zu diskreditieren, uns weiter auszugrenzen, zu isolieren sowie uns gegeneinander auszuspielen. Wir lassen uns aber nicht zu Opfern und Einzelschicksalen stilisieren oder nach einem vermeintlichen sozialem Status hierarchisieren.

Wir sind viele und wachsen weiter! Wir werden weiter solidarisch unsere Proteste ausbauen! Wir haben unsere Proteste am Brandenburger Tor nicht beendet, sondern lediglich ausgesetzt, um diese anderen Ortes verstärkt fortzusetzen, Kräfte zu bündeln und jederzeit die Option der Rückkehr zum Pariser Platz offen zu halten.

Unsere Forderungen sind heute so aktuell, wie gestern und bleiben:
Anerkennung aller Asylsuchenden als politisch Geflüchtete
Stopp aller Abschiebungen
Aufhebung der Residenzpflicht
Nicht Prüfung und Aufrechterhaltung der Lager sondern Wohnungen
Die protestierenden Flüchtlinge am Brandenburger Tor

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Video #Berlin – Hausbesetzung in #Kreuzberg #rfcamp #Refugeecamp #Kotti #squat

 >>Einladung an alle interessierten Personen, Gruppen und Kiezinitiativen zur Perspektiven-Versammlung im sozialen Zentrum (Ohlauerstraße/ Ecke Reichenberger Straße) am Montag, 10. Dezember, 20 Uhr <<
Das besetzte Haus Reichenberger Str. / Ecke Ohlauer Straße.
Das besetzte Haus Reichenberger Str. / Ecke Ohlauer Straße.
***Stell dir vor, es gibt ein neues soziales Zentrum mit Umsonstladen im Reiche-Kiez. Ein Ort an dem Menschen sich treffen können, miteinander reden oder einfach nur mal ausspannen. Räume für kostenlose Mieter_innenberatung, Veranstaltungen, Konzerte, Kieztreffen und vieles mehr. Selbstverwaltete Räume, die Ideen, Projekte, Nutzer_innen und Unterstützer_innen brauchen. Komm vorbei zur Perspektiven-Versammlung im sozialen Zentrum: Montag (10.Dezember), 20 Uhr.***

Die  Gebäude der Ohlauer/ Ecke Reichenberger Straße gehören dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der sie leerstehen lässt. Wir haben uns eines der Gebäude Ohlauerstraße/Ecke Reichenbergrstraße am 8. Dezember 2012 angeeignet und dort ein soziales Zentrum mit Umsonstladen eröffnet. Am selben Tag wurde auch das leerstehende Schulgebäude der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule von Geflüchteten und ihren Unterstützer_innen besetzt. Der Bezirksbürgermeister Franz Schulz hat für beide Gebäude zwar eine Duldung bis zum kommenden Dienstag zugesagt, gleichzeitig jedoch deutlich gemacht, dass Kreuzberg seiner Meinung nach kein soziales Zentrum brauche.

Das sehen wir anders! Seit Jahren steigen in großen Teilen der Berliner Innenstadt – auch hier im Reiche-Kiez – die Mieten rasant. Gleichzeitig nimmt die gesellschaftliche Ungleichheit zu, es gibt immer mehr Armut. Menschen müssen einen immer größeren Teil ihres Geldes für Miete und das Notwendigste ausgeben, zum Leben selbst bleibt wenig. Der Berliner Senat hingegen unterstützt oder ignoriert diese Entwicklung.

Wir brauchen Orte zum Treffen, Diskutieren und Organisieren, um der Verdrängung etwas entgegensetzen zu können. Orte für soziale Projekte und Engagement, in denen sich auch Menschen mit wenig Geld aufhalten können. Selbstverwaltete und unkommerzielle Räume, die allen einen barrierefreien Zugang ermöglichen. Solche Räume fehlen in Kreuzberg.

In den nächsten Tagen wollen wir das soziale Zentrum und den Umsonstladen gemeinsam mit Ideen und Projekten füllen, um auch Schulz zu zeigen, dass dieser Ort im Kiez gewünscht und gebraucht wird. Dafür gibt es in den nächsten Tagen ein kleines Programm. Alle sind willkommen vorbeizuschauen und sich einzubringen. Außerdem laden wir alle interessierten Einzelpersonen, Gruppen und Kiezinitiativen am Montag, 10. Dezember 2012, zu einer Versammlung im sozialen Zentrum ein, um Ideen für die Nutzung des Gebäudes zu sammeln und zu verwirklichen. Auch Dinge, die noch gut zu gebrauchen sind, können jederzeit im Umsonstladen vorbeigebracht oder mitgenommen werden. Ohne Geld, ohne Kontrolle, sogar ohne Tausch.

>> Programm im sozialen Zentrum <<

*Sonntag

14 Uhr: Kaffee, Tee und Suppe
15 Uhr: offenes Treffen für alle Interessierten
20 Uhr: Konzert

*Montag

den ganzen Tag: warme Getränke und gemeinsamer Austausch

20 Uhr: Perspektiven-Versammlung für alle Interessierten

Neueste Updates von vor Ort unter:

https://twitter.com/MaryRead9

Info Handy: 0176 38357600

Video: Erneute Hausbesetzung in Kreuzberg

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#rfcamp #Refugeecamp #antifa 08.12. #Berlin – Streikende Flüchtlinge besetzen Haus #NoBorder

Das besetzte Haus Reichenberger Str. / Ecke Ohlauer Straße.
Das besetzte Haus Reichenberger Str. / Ecke Ohlauer Straße.
+++Berlin Kreuzberg, 08.12.2012 14.45 Uhr: STREIKENDE FLÜCHTLINGE BESETZEN HAUS OHLAUER STRAßE/ REICHENBERGER STRAßE!!! Stimmung ist gut, ca. 100 Menschen vorort und es wird demnächst gemeinsam gegessen… Support wird aber dringend gebraucht ob drinnnen oder davor! Solidarisiert euch und teilt diese Infos!!!+++

Heute wurden in Kreuzberg 36 zwei Gebäude einer leerstehenden Schule besetzt!

Wir fordern Wohnungen für alle!
Wir sind keine Opfer, wir sind Widerstandskämpfer_innen!
Wir bleiben alle!

Wir haben heute, am 8.12. das leerstehende Schulgebäude in der
Reichenbergerstraße, Ecke Ohlauerstraße in Berlin/Kreuzberg besetzt. Wir
sind eine Gruppe von Geflüchteten und Unterstützer_innen die für die
Abschaffung der Lagerpflicht, der Residenzpflicht und den sofortigen Stopp
aller Abschiebungen kämpfen. Um unsere politischen Forderungen zu
verwirklichen, sind wir aus unserer Isolation in den Lagern geflohen und
haben angefangen, auf der Straße und in den Protestzelten Widerstand zu
leisten. Wir haben am Protestmarsch von Würzburg nach Berlin teilgenommen
und haben damit die Residenzpflicht gebrochen, die uns gesetzlich dazu
zwingen will uns in den Grenzen eines bestimmten Landkreises aufzuhalten.
Diese brutalen Gesetze zu durchbrechen war eine unserer direkten radikalen
Aktionen, um mit vereinten Kräften die Lager- und Residenzpflicht
abzuschaffen.Die Besetzung des Gebäudes in der Reichenbergerstraße, Ecke Ohlauerstraße
ist eine politische Forderung zur Abschaffung der Zwangsunterbringung
Geflüchteter in Lagern! Das Leben in Lagern hält uns in Isolation gefangen
und verletzt unsere Menschenrechte, indem wir gezwungen werden, in
menschenunwürdigen Bedingungen fernab von jeglicher städtischen, sozialen
und gesundheitlichen Infrastruktur zu leben. Mit der Besetzung unternehmen
wir einen selbstbestimmten praktischen Schritt hin zur Abschaffung der
rassistischen Asylgesetzgebung, durch die wir unserer elementaren Zivil-
und Menschenrechte beraubt werden, wie z.B. das Recht auf eine Wohnung.
Wir fordern mit dieser direkten Aktion ein Leben, das wir nach unseren
eigenen Vorstellungen leben und gestalten können!!

Weil wir daran glauben, dass wir zwar alle unterschiedlich aber dennoch
gleich sind, werden die Unterstützer_innen in Solidarität mit den
Geflüchteten während der Aktion keine offiziellen Ausweisdokumente mit
sich tragen. Wir wissen, dass Pässe ein Privileg und Teil eines Systems
sind, das Menschen in verschieden Kategorien einteilt. Wir widersetzen uns
diesem System! Kein Mensch ist illegal!

Wir führen diese Aktion zusammen und in Solidarität mit einer anderen
selbstorganisierten Gruppe durch. Diese ist Teil einer weltweiten Bewegung
gegen Gentrifizierung, steigende Mieten und die Verdrängung von Menschen
aus Stadtteilen, die nicht in das sozio-ökonomische Profil einer
kapitalistischen Stadtumstrukturierunspolitik passen. Diese Gruppe wird
ein selbstorganisiertes soziales Zentrum auf dem Schulgelände aufbauen,
welches für alle aus dem Kiez zugänglich ist und einen Raum öffnen soll
für ein selbstbestimmtes und emanzipatorische Leben, in Solidarität mit
all jenen, die von diskriminierenden Gesetzen und Ideologien betroffen
sind.

Wir widerständigen Geflüchteten und Unterstützer_innen möchten der
Öffentlichkeit folgendes mitteilen:

Wir fordern Wohnungen für alle!
Wir sind keine Opfer, wir sind Widerstandskämpfer_innen!
Wir bleiben alle!

Neueste Updates von vor Ort unter:

https://twitter.com/MaryRead9

Info Handy: 0151 20054225

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#rfcamp So 16.12 Demo #Köln: Solidarität mit den Flüchtlingsprotesten

2012_12_16_plakat

Solidarität mit den Flüchtlingsprotesten – kein mensch ist illegal!

Sonntag, 16. Dezember 2012 – 14:00

Kaum steigt in diesem Herbst die Zahl von Asylbewerber_innen aus Notstandsgebieten in Deutschland auch nur leicht an, greifen die altbekannten öffentlichen Reflexe von Diskriminierung, Hetze, Krisen-Szenarios, Abwehr und beschleunigter Abschiebung. Das können wir nicht hinnehmen.

Seit 7 Monaten protestieren Geflüchtete selbst organisiert gegen ihre Isolation und Entrechtung in Deutschland und Europa. Sie begannen mit einem Hungerstreik im März 2012 nach dem Suizid eines Iraners in Würzburg und begaben sich im September auf einen 600 km langen Marsch nach Berlin, um endlich Gehör zu finden und Zusagen der verantwortlichen Politiker zu bekommen, die ihnen ihre Rechte und ein Leben in Würde ermöglichen. Aber der Kampf ist hart: Trotz großer Solidarität in anderen deutschen und europäischen Städten, trotz breiter Berichterstattung selbst in den konventionellen Medien und trotz einzelner Gesprächsangebote ist ihre persönliche Lage erschwert durch das Leben in Zelten im winterlichen Berlin, durch Schikanen und die Gefahr der Strafverfolgung wegen Verstoßes gegen die Residenzpflicht und durch ablehnende politische Reaktionen.

Wir solidarisieren uns mit diesen Protesten und rufen auf zur Teilnahme an einer

Demonstration am Sonntag, 16.Dezember 2012, 14 Uhr, Friesenplatz Köln

FREIHEIT STATT TÖDLICHEM GRENZREGIME
ABSCHAFFUNG DER RESIDENZPFLICHT
ABSCHIEBUNGEN STOPPEN
ISOLATIONSLAGER SCHLIEßEN
SCHLUSS MIT DULDUNGEN – BLEIBERECHT

Es rufen auf (Stand 03.12.): AGIF – Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland, Anarchistische Stimme, ATIF- Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland, Interventionistische Linke Köln, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Wuppertal, Kölner Netzwerk “kein mensch ist illegal”, Rom e.V., TÜDAY- Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.

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02.12.2012 Antirassistisches – Interkulturelles Baumfest #rfcamp #NoBorder #antira #antifa #Berlin

Gesellschaftliche Verhältnisse vom Kopf auf die Füße stellen!

Wir, die protestierenden Flüchtlinge vom Pariser Platz, laden alle Refugees sowie alle Berlinerinnen und Berliner, alle Unterstützerinnen und Unterstützer für den 02. Dezember zu einem „Antirassistischen, Interkulturellen Baumfest“ um 14.00 Uhr zu uns ein.

baumfest

Parallel zur öffentlichen Einweihung des diesjährigen Berliner Weihnachtsbaumes in unmittelbarer Nähe von 15.00 bis 21.00 Uhr wollen wir nicht nur erneut unsere miserablen Lebensbedingungen thematisieren und universale Menschenrechte einfordern – sondern auch die Scheinheiligkeit dieses Weihnachtsbaumes als soziales Symbol im Angesicht weltweiter Armut, von Kriegen, Ausgrenzung und Diskriminierung sowie von steigenden Rüstungsexporten und der Zusammenarbeit mit autoritären Regierungen als Kunden aufzeigen, die auch von Europa und insbesondere von Deutschland nach innen und außen betrieben, manifestiert und befördert werden.

Seit dem Fall der Mauer schenkt die Frogn Kommune in Norwegen der Stadt Berlin alljährlich einen Weihnachtsbaum als Symbol des Friedens und der Solidarität mit dem wiedervereinigten Deutschland. Mit neun Prozent des globalen Waffenhandels nimmt Deutschland Rang drei ein und ist Exporteur mit den höchsten Zuwachsraten. Zu dem kritisiert Amnesty International zu Recht nicht nur den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland, sondern auch dass „2011 das ganze Jahr über in Norwegen abgewiesene irakische Asylsuchende in die irakische Hauptstadt Bagdad“ abgeschoben wurden. „Im April äußerte sich der UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung besorgt über die Bedingungen in den norwegischen Aufnahme- und Haftzentren für Asylsuchende und abgewiesene Asylsuchende. Die Bedenken galten auch den Aufnahmezentren für unbegleitete Minderjährige, die Asyl suchten.“ Sieht so Frieden und Solidarität aus? Wir sind solidarisch mit dem Kampf aller Flüchtlinge auf dieser Welt!Wir wollen deshalb diesem Weihnachtsbaum einen antirassistischen, interkulturellen Baum entgegenstellen, der gesamtgesellschaftliche Probleme und deren Ursachen nicht verschleiert und für eine Solidarität und ein gemeinsames, selbstbestimmtes Zusammenleben aller unabhängig von einer vermeintlichen Herkunft, der Religion, der Lebensweise und des sozialen Status steht.

Schmückt mit uns diesen Baum mit antirassistischen und solidarischen Grüßen und Wünschen. Bastelt was euch zu diesem Thema einfällt und bringt Getränke und Lekkereien mit. Für eine andere, bessere Welt ohne Diskriminierung und Ausgrenzung! Wir kämpfen weiter, bis alle unsere Forderungen erfüllt sind!

Antiracist – Intercultural Tree-Party
Turn the social relations upside down!

We, the protesting refugees from Pariser Platz invite all refugees, all Berliners and all supporters for the 2 nd December to an “anti-racist, Intercultural Tree Party” at 14.00 clock.
Parallel to the public inauguration of this year’s Berlin’s Christmas tree from 3 to 9 pm, we not only want to re-adress our miserable living conditions and demand universal human rights – but also we want to point our fingers at the hypocrisy of this official Christmas tree as a social symbol in the face of worldwide poverty, wars, exclusion and discrimination as well as increasing arms exports and cooperation with authoritarian governments operated internally and externally from Europe and especially from Germany .
Since the fall of the Berlin Wall every year the Nowegian Frogn municipality uses to donate a Christmas tree to the city of Berlin as a symbol of peace and solidarity with the reunited Germany.
With nine percent of the global arms trade, Germany is ranked the third biggest exporter and the one with the highest growth rates.
Amnesty International rightly criticizes not only the treatment of refugees in Germany, but also that “all over 2011 Norway deported rejected Iraqi asylum seekers to the Iraqi capital Baghdad” . “In April, the UN Committee on the Elimination of Racial Discrimination expressed concern about the conditions in Norwegian reception and detention centers for asylum seekers and rejected asylum seekers. The concerns were also all about the reception centers for unaccompanied minors seeking asylum.”

Do peace and solidarity look like this ?
We are in solidarity with the struggle of all refugees throughout the world!

Therefore, we want to oppose an anti-racist and intercultural tree to this Christmas-tree which does not disguise general social problems and their causes but in contrary does stand for solidarity and a common, self-determined coexistence of all mankind regardless their putative origin, religion, lifestyle and social status.

Decorate with us this tree with anti-racist and solidarity greetings and wishes!
Tinker whatever you think of on this subject and bring drinks and goodies!
For a different, better world without discrimination and exclusion!
We will continue to fight until all our demands are met!

درخت ضدراسیسم و چندفرهنگی

مناسبات اجتماعی را به هم می‌زنیم

ما پناهجویان معترض براندنبورگرتور از تمامی پناهجویان، برلینی‌ها و حامیان مبارزات پناهجویی دعوت می‌کنیم که در جشن درخت کریسمس ضدراسیستی و بینافرهنگی ما از ساعت 2 در تاریخ 2 دسامبر شرکت کنند.

هم‌زمان با آغاز جشن کریسمس در برلین، در کنار درخت بزرگ کریسمس در برندنبروگرتور از ساعت 3 بعدازظهر تا 9 شب نمی‌خواهیم فقط در مورد شرایط غیر انسانی زندگی خودمان صحبت کنیم و حقوق عام انسانی را بخواهیم، بلکه تقدس کاذب درخت کریسمس را به عنوان نماد جامعه با وجود جهان پر از فقر، جنگ، به حاشیه راندن و تبعیض، فروش اسلحه و همکاری با رژیم‌های سرکوبگر به عنوان بازار خرید برملا کنیم که سیاست حاکم بر اروپا و به خصوص آلمان است.

از زمان برداشته شدن دیوار برلین شهر فروگن در نروژ هر سال درخت کریسمسی را به برلین هدیه می‌دهد به عنوان نماد صلح و همبستگی در آلمان دوباره متحد شده. با 9 درصد از معاملات اسلحه در جهان آلمان مقام سوم را به عنوان صادرکننده دارد و بالاترین درصد رشد این تجارت را از آن خود کرده است. سازمان حقوق بشر به حق نه فقط از برخورد آلمان با پناهجویان انتقاد می‌کند بلکه به اخراج کردن هزاران پناهجوی عراقی از طرف دولت نروژ به بغداد هم انتقاد دارد. در ماه آپریل سازمان سازمان ملل انتقاد شدیدی به سیاست تبعیض‌آمیز دولت نروژ در مورد پناهجویان وارد کرد. به ویژه در مورد اردوگاه‌های موقت پناهجویان. آیا این صلح و همبستگی است؟ ما با مبارزات همه‌ی پناهجویان جهان اعلام همبستگی می‌کنیم. به همین دلیل می‌خواهیم درخت کریسمس آلترناتیومان را بر پا کنیم برای نشان دادن تناقض‌های درون جامعه و نشان دادن راه‌های بدیل برای زندگی مستقل و متحد، جدای از تابعیت، دین، فرم زندگی و طبقه‌ی اجتماعی. همراه با ما این درخت را تزئین کنید و همراه خودتان نوشیدنی و خوراکی بیاورید.

برای جهانی بدون تبعیض و به حاشیه کشاندن ما به مبارزه‌ی خود ادامه می‌دهیم تا به اهدافمان برسیم.

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Impressionen aus dem Refugee Camp in Berlin

Impressionen aus dem Refugee Camp in Berlin.

Flüchtlingscamp Pariser Platz

Refugee Tent Action schreibt:

“Wir werden keine Ruhe geben, bis unsere Forderungen vollständig erfüllt sind:

– Stopp aller Abschiebungen
– Aufhebung der Residenzpflicht
– keine Lagerunterbringung
– schnellere Bearbeitung der Asylanträge, denn Asyl ist Menschenrecht und kein Privileg

Wir laden alle Gruppen, Einzelpersonen, Aktivistinnen und Aktivisten ein, ihre Solidarität mit der Aktion und den Forderungen der Flüchtlinge zu bekunden. Schreibt Solidaritätserklärungen, organisiert Solidaritätsaktionen, schließt euch uns an.”

http://www.refugeetentaction.net

In dieses Video ist auch ein Fragment von Asyl-Monologe. Mehr Informationen:
http://www.buehne-fuer-menschenrechte.de/