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#Zurich: Voices from the occupied #Juch

We, and all of us who have entered this space in the last few weeks, have seen what this was and must never be again: a prison. What is clear to all of us is that no one who has seen this space can allow it to be used again for the administration and imprisonment of people. It is inhumane that traumatised people who have fled in the Juch should again be crammed together and monitored.

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Corporations and police: Hands off our emancipation #notmypride

Strong in Diversity? A look at Pride Zurich this year again shows that the neo-liberal diversity policy of the current event committee never means all of us and will never mean all of us if we leave our supposed emancipation to companies and institutions instead of organizing ourselves in solidarity from below.

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The revolution is feminist – Hundreds of thousands of women on strike in #Switzerland

Switzerland: June 14th will go down in history as an important day in a country where normally everything is a little less spectacular. Hundreds of thousands of women in Switzerland took part in the second nationwide women strike. Actions and mobilizations took place in all parts of the country, in cities and in rural areas. By choosing June 14th a continuity to the first national women’s strike in 1991 was established. This is seen as the largest strike in Swiss post-war history. The women strike 2019 impressively ties in with that tradition.

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#FreeNekane demo in #Zürich: #Nekane – one of us!

Former Basque city councillor Nekane Txapartegi, who had to flee to Switzerland in 2007, is still threatened with deportation to the Spanish state. Last month Nekane has to testify in Bern. On June 8 there was a demo in solidarity with Nekane in Zürich (Swiss territory).

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#Zurich, Switzerland: Reopening of anarchist library Fermento

The anarchist library Femento in Zurich, Switzerland will be reopened at June 16, 2018.

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Refugee #Squat #Zürich: “Fight With Me Against the Camp System”

In Switzerland, refugees are often isolated and housed in old fall-out bunkers all over the country. There is, of course, no sunlight and people are exposed to constant harassment by the authorities. Frida Frey spoke to one of thirteen illegalised refugees who took into consideration, that for them to get out and be part of society is more important than complying with what the state tells them to do. He doesn’t want to be called by his real name, he prefers to be called by «something simple, like ‘illegalised refuge’ or ‘refuge activist’». In March 2017, they decided to move into a derelict house in central Zurich that is owned by Credit Suisse Group AG.

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Image: Refugee squat in Zürich, Switzerland

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#1Mai 2013 #Zürich: Staatliche Provokations- und Eskalationsstrategie für den 1. Mai? – Freiheit für die Gefangenen vom 22. April!

Klick zum vergrößern auf dem Bild.
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Jetzt ersch rächt! Am 1. Mai all ufd strass!

Fährt die Polizei eine Provokations- und Eskalationsstrategie für den 1. Mai?
Freiheit für die Gefangenen vom 22. April!

Am Abend des vergangenen Montag, 22. April 2013, wurden in Zürich drei
Jugendliche verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, die Parole „Heraus zum 1.
Mai“ mit einem Filzstift an eine Wand geschrieben zu haben. Nach der
Festnahme am Montag wurden sie im Verlauf der Woche der
Staatsanwaltschaft zugeführt, welche Untersuchungshaft beantragte. Der
Haftrichter genehmigte bei allen eine zweiwöchige Untersuchungshaft.
Die Justiz zeigt ihren politischen Charakter. Mit einer schier absurden
Härte versuchen sie kurz vor dem 1. Mai alle einzuschüchtern, die sich
rund um den 1. Mai bewegen und dabei den öffentlichen Raum nutzen. Wäre
der Schriftzug kein politischer und wäre nicht die Woche vor dem 1. Mai,
so hätten die Verhafteten mit einer weniger harten Verfolgung zu
rechnen. Die Polizei unter der Führung von Leupi (Grüne) führt damit
eine Eskalationsstrategie in der Auseinandersetzung zwischen Repression
und der widerständischen Seite.

Der 1. Mai ist den Bonzen und ihrer Justiz ein Dorn im Auge. Dies
zeigten bereits die Verhaftungen von 6 Genossen nach dem letztjährigen
1. Mai. Die jetzige Machtdemonstration sehen wir als Provokation für
alle, die sich jeweils am 1. Mai beteiligen. Wir lassen uns nicht
einschüchtern. Im Gegenteil! Dieser Angriff führt uns erneut vor Augen,
dass der 1. Mai ein Kampftag ist. Angriffen von oben muss eine linke
Solidarität von unten entgegengesetzt werden, welche den 1. Mai als
Internationalen Klassenkampftag verteidigt.

Die Gefangenen lassen sich nicht einschüchtern und verweigern bei jedem
Verhör konsequent die Aussage. Von aussen werden sie unterstützt und
lautstarke Grüsse wurden ihnen über die Mauern hinweg mittels Feuerwerk
mitgeteilt. Solidarisiert euch mit den Jugendlichen im Knast, jetzt erst
recht: Heraus zum 1. Mai!

Kommt zum 1. Mai Veranstaltungswochenende (27. & 28. April) auf dem Revolutionären Treff (Kanzleiareal). Dort gibt’s am Samstag um 18.30 die aktuellsten Infos zu den Gefangenen und wie man sie unterstützen kann!

Freiheit für die Gefangenen vom 22. April 2013!
Freiheit für alle politischen Gefangenen – Heraus zum 1. Mai!

Revolutionäre Jugend Zürich / Rote Hilfe Schweiz

 

Programm Revolutionärer 1. Mai (Zürich)

Politwochenende mit internationalen Gästen.

Samstag 27.4

Streik! Kampf im Betrieb und auf der Strasse
Mit Autor und Gesundheitswissenschaftler (DE) sowie Gast aus Griechenland zum Goldminenprojekt

Wenn gestreikt wird, wird es schnell politisch. Umso wichtiger ist es für revolutionäre Kräfte, solche Kämpfe zu unterstützen und mit anderen sozialen Bewegungen zu verbinden. Anhand von Arbeitskämpfen in der Gesundheitsbranche wollen wir Erfahrungen und Möglichkeiten diskutieren. Dazu wird ein Autor und Gesundheitswissenschafter aus Deutschland einen Überblick über die europaweiten Angriffe auf die Gesundheitsbranche und den Widerstand dagegen geben. Danach wollen wir anhand einer Reflexion über den Streik bei La Providence in Neuchâtel über Möglichkeiten der Unterstützung diskutieren.
Zusätzlich Beitrag aus Griechenland zur militanten Verteidigung gegen das Goldminen-Projekt. Mit Video & einem Gast aus Griechenland.

16 bis 18 Uhr

Der revolutionäre Kampf in Europa: Von den Wurzeln zu den Perspektiven.
Mit der Volksfront (Türkei), Ex-CCC (Belgien), dem revolutionären Aufbau und Beiträgen des Revolutionären Kampfes (Griechenland) und der PCP-M.

Was waren die Perspektiven des revolutionären Kampfes damals, und was für Lehren können wir für heute daraus ziehen? Was sind die Fragen und Schwierigkeiten? Es geht um das Herzstück revolutionärer Politik!

19 bis 21 Uhr

Mit den kämpfenden Gefangenen weltweit an den 1. Mai
Italienische AnarchistInnen: Ausstellung zu Marco

Sonntag, 28.4.

Verteidigung proletarischer Quartiere
Mit dem Laboratoire Urbanisme Insurrectionnel (Belgien) und dem revolutionären Aufbau sowie einem Hausbesetzer aus Zürich und einem Militanten aus Italien.

Erfahrungsaustausch über den Kampf gegen Stadtentwicklung. Wir spannen den Bogen von den Kämpfen gegen Aufwertung und Verdrängung in Zürich zur massenhaften Verhinderung von Zwangsräumungen in Italien und Berlin. Was lässt sich daraus entwickeln?

15 bis 17 Uhr

Viele Wege führen auf die Strasse!
Diskussion und Erfahrungsaustausch mit dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen (DE), der Roten Hilfe sowie internationalen Gästen

Block I: Wie holen wir die Initiative zurück angesichts der Auseinandersetzungen um die Strasse? Was verbindet die Erfahrungen aus Deutschland (Antifa etc.), Italien (No-TAV u.a.) und der Schweiz (1.Mai etc.). Was sagen die Ex-Gefangenen von No-TAV, vom 1. Mai in Zürich …? Wie reagieren Staat und Kapital auf die antikapitalistischen Kämpfe der Tierbefreiungsbewegung?

Block II: Politische Gefangene – Marco Camenischs Anwalt berichtet von seiner Situation, zudem ein Einblick in die Gefangenensituation der Türkei und der Situation des Revolutionären Kampfes (Griechenland).

18 bis 20 Uhr

Jeweils auf dem revolutionären Treff (Kanzleiareal)

und am 1. Mai:

Revolutionärer Block – 9:30 Uhr Lagerstrasse

Revolutionärer Treff – 12:30 Uhr Kanzleiareal

Konzert mit “The Coup” – 13:30 Uhr Kanzleiareal
Backup von der “Chaostruppe” aus Bern

Ab 19 Uhr in Kanzleihalle:
Veranstaltung mit Boots Riley von “The Coup”
Boots Riley ist in den Kämpfen Oaklands (USA) aktiv und erzählt von dortigen Erfahrungen.
Zudem: Treffpunkt gegen allfällige Repression, Infos was tagsüber in Zürich und sonst wo lief & Kulturprogramm.

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#Zürich: Auseinandersetzungen während Too #Binz To Fail Demo

Zürich in der Nacht auf Sonntag
Zürich in der Nacht auf Sonntag

Das besetzte ehemalige Fabrikgelände im Zürcher Stadtteil »Binz« hat von kantonalen Immobilienamt einen Räumungsbefehl auf 1. Juni erhalten.

Bei einer Demonstration in der Nacht auf den Sonntag ist es in der Zürcher Innenstadt zu Auschreitungen gekommen, mehrere Geschäfte wurden geplündert. Die Polizei ging mit Tränengas, Gummischrot und Wasserwerfern gegen mehr als tausend Menschen vor.

Die ‘Too Binz To Fail’ Demonstration startete beim seit einigen Jahren besetzen Haus und wurde bereits beim Bahnübergang Bahnhof Zürich Binz von drei Polizeiautos erwartet, welche die Demonstration über Manesseplatz in richtung Schmiede Wiedikon leiteten. Divere Böller und Fackeln wurde gezündet. Diverse Böller flogen unkontrolliert in der Gegend und manchmal auch direkt in der Demonstration herum. Diverse Sprayer nutzten die Gunst der Stunde und bemalten Hauswände und Garagentore. Als die Demonstration beim Stadtpolizei Kreisposten 3 angelangte und divere Demonstranten diesen mit Feuerwerk, etc. angriffen, griff die Polizei mit Gummischrot, Tränengas und einem Wasserwerfer ein.

Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrant_Innen in Zürich.
Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrant_Innen in Zürich.

Daraufhin zog sich die Demonstration zur Schmiede Wiedikon zurück und bahnte sich ihren weg hin zum Bahnhof Wiedikon. Vor und hinter der Demonstration wurden Mülltonnen in Brandgesteckt und auf die Straße geworfen. Die Polizei hatte sich merklich zurückgezogen und tauchte bei der Tramhaltestelle Werd mit einem Wasserwerfer wieder auf. Die Demonstration zog weiter via Tramdepot in Richtung Kasernenareal/Langstrasse. Dort wurden diverse Scheiben eingeschlagen und ein Coop Pronto geplündert. Die Demonstration zog weiter in Richtung Langstrasse, wo die Polizei wiederum mit Tränengas, Gummischrot und Wasserwerfer den Demonstranten den Weg verstellte. Die Demonstration ging dann zurück in Richtung Kalkbreite, wo sie von einem großen Polizeiaufgebot, welches zwischen dem Lochergut und der Kalkbreite stand, bereits erwartet wurde. Dort gab es wiederum diverse Gummischroteinsätze, woraufhin die Demonstration zurück zum Bahnhof Wiedikon lief, wo die Polizei wiederum mit Gummischrot und Tränengas einschritt. Die Demonstration machte sich dann auf den Weg in Richtung Binzareal.

Die Demonstration wurde von diversen Soundmobilen begleitet, welche die ganze Zeit die Leute mit tanzbarer Musik unterhielt.

Text von Binz:

Neuer Räumungstermin: Ende Mai

Das kantonale Immobilienamt hat der Familie Schoch einen ‘letztmaligen’ Aufschub gewährt und wünscht nun, dass die Binz per 1. Juni 2013 leer ist.

Allerdings ist uns aus zuverlässigen Quellen auch bekannt, dass mit den Bauarbeiten für die von der Stiftung Abendrot (Pensionskasse) und Werner Hoffman (Immobilienstratege) geplante Spitalpersonal- und Studenten- Boxen bestenfalls im Oktober 2014 begonnen wird. Das Projekt befindet sich derzeit in der Entwurfsphase der Planung.

Kein Abriss auf Vorrat!

Selbst wenn (was bei Bauvorhaben dieser Grössenordnung selten zutrifft) der Idealfall eintrifft, sämtliche Planungs- und Vorbereitungsarbeiten bis dahin gemacht sind und die notwendigen Baubewilligungen ohne Verzögerung ausgestellt werden, ist im Fall eines Abbruchs der Binz im Juni 2013 eine einjährige Baubrache gewiss.

Die Ansage des Immobilienamts ist insofern ernst zu nehmen, dass sie ihr Vorhaben die Binz im Juni 2013 abzureissen umsetzen können wenn sie wollen.

Binz bleibt.

Abgesehen vom Argument ‘Kein Abriss auf Vorrat’ treten wir normativ ideologisch für die Autonome Zone Binz ein:

Mit dem Abbruch der Binz würde weit mehr zerstört, als das Dach über dem Kopf derjenigen, die dort leben. In der Binz manifestieren sich antikapitalistische, gemeinschaftliche Ideen, Lebenseinstellungen und Alltage. Die Ideen können zwar nicht mit abgerissen und saniert werden, sie bleiben bestehen, aber ein einzigartiger Ort würde verschwinden.

In einer Stadt,

– in der bezahlbarer Wohnraum mehr als nur knapp ist,
– kapitalistische Machtdemonstrationen wie beispielsweise der Prime Tower als städtisches Wahrzeichen gefeiert werden,
– das öffentliche Leben zunehmend mit Sicherheits- und Sauberkeitswahn zum Verschwinden gebracht wird,
– sich die Stadtplanung mehr und mehr an Standort- und anderen Wettbewerben orientierten statt an den Bedürfnissen der Bevölkerung, die eben nicht nur aus gut Verdienenden besteht,
– der Ausschluss von allen und allem, was nicht einem makellosem Marketing orientiertem Image der Stadt entspricht, immer vehementer und gewaltsamer wird,

sind Orte wie die Binz unbedingt notwendig.

Darum:

Wir wollen und müssen jeden alternativen Lebensraum erhalten und verteidigen. Umso mehr, je verplanter, durchregulierter und Prestige orientierter die Stadt wird und systematisch alles vereinnahmt oder ausmerzt, was nicht Teil dieser Entwicklung ein kann oder will.

Quelle: http://binzbleibtbinz.ch/

Video: Auseinandersetzungen in Zürich